Actualización de la peticiónHelfen Sie uns, den schönen "Lassaner Winkel" zu bewahren!Stadtvertreter sind aufgerufen Farbe zu bekennen!
Karl Valta17440 Lassan, Alemania
31 ago 2017
Auf der Stadtvertretersitzung am 05.09.2017 im Lassaner Rathaus heißt es dieses Mal: Sehr geehrter Herr Bürgermeister, bitte bekennen Sie Farbe! Stehen unser Bürgermeister und unsere Stadtvertreter fest und verlässlich für die weitere Entwicklung des sanften Tourismus im Lassaner Winkel? In welche Richtungen wollen Fred Gransow, seine CDU-Fraktion oder die fraktionslosen Stadtvertreter der Stadt Lassan in Zukunft führen? Bleibt die bisher eingeschlagene Linie, „Lassaner wollen sich neu erfinden. Einwohner suchen nach neuen Perspektiven und Wegen, das Image ihres Ortes aufzupolieren?“ (OZ vom 24.Okt. 2012) Und kann der Abgeordnete J. Heimrath, mit seinem damaligen Aufruf, wir müssen ein Klima in Lassan schaffen, dass Raumpioniere zu uns lockt, heute noch überzeugen? Oder kommt es jetzt anders und wir müssen hinnehmen, dass man „selbst Schuld“ ist, wenn man in den Lassaner Winkel gezogen war. So in etwa formulierte es der Herr Dr. Krohn (CDU/Kommunalaufsichtsamt). „Die Bewohner im Lassaner Winkel befinden sich in einer Gemengelage, in die sie sich selbst begeben haben. Man habe im ländlichen Bereich eine gewerbliche Existenz in Nachbarschaft zu dem bereits Vorhandenen aufgebaut.“ (Protokoll des Kreistages) Diese Aussage verwundert nicht nur, sie ist auch falsch! Wahrscheinlich nimmt der Herr Doktor an, dass Touristen auch ohne Infrastruktur im Tourismusentwicklungsgebiet „naturbelassenen Urlaub genießen“ wollten. Und noch besser kommt die „Aufrichtigkeit“ des Herren v. Schilling. (Naturschutzbehörde) „Im Übrigen bin ich nur für die Natur zuständig, nicht für den Menschen!“ ( Niederschrift BA vom 18.07.2016) Wir Lassaner werden am 05.09.2017 unsere Volksvertreter erleben. Sie, die über unsere Daseinsvor- und Fürsorge oder Erhöhung, vielleicht auch Senkung von Steuern beraten, befinden und schließlich beschließen! Sind sie nur „Bedenkenträger“, oder setzen Sie sich weiter und kämpferisch für einen sanften Tourismus und hohe Lebensqualität im Lassaner Winkel ein? Ich vertraue sehr darauf, dass unsere Stadtvertreter in Anbetracht der großen, einhelligen Ablehnung des Güllelagers, konsequent eine gerichtliche Überprüfung des behördlichen Ersetzens befürworten und beschließen. Für mich wäre das ein bekennendes „ Ja“ zum Rechtsstaat, zur Demokratie und zum sozialen Frieden in der Kommune. Aber befremdlich ist, dass bisher kein Sterbenswörtchen von unseren Kommunalpolitikern in die Öffentlichkeit sickerte. Werden sie am bisherigen Leitbild, einen sanften Tourismus zu fördern, festhalten? Wie sagte es Fred Gransow: „Die schöne Natur ist unser Kapital!“ Jetzt kann unser Bürgermeister seinen eigenen Worten überzeugendes Gewicht verleihen. Ausweichend hörte man in letzter Zeit von Abgeordneten in Ratssitzungen, im Kreistag oder las auch in der Zeitung:… „ja, aber leider sei man an Recht und Gesetz gebunden.“ So? Wie bekannt, können Rechte und Gesetze auch mal widersprüchlich sein, oder sich sogar verändern und deshalb heißt es in der Kommunal- und Landesverfassung geschmeidiger: „(3) Die Mitglieder der Gemeindevertretung üben ihr Mandat im Rahmen der Gesetze nach ihrer freien, nur dem Gemeinwohl verpflichteten Überzeugung aus. Sie sind an Aufträge und Verpflichtungen, durch welche die Freiheit ihrer Entschließungen beschränkt wird, nicht gebunden“. (§ 23 Mitglieder der Gemeindevertretung), oder „(1)Die Abgeordneten sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen“. (Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern Artikel 22 Stellung der Abgeordneten) An ein Gesetz gebunden ist man als Stadtvertreter also nicht, sondern man bewegt sich im Rahmen der Gesetze, was im Übrigen wir Bürgerinnen und Bürger üblicher Weise auch alle tun. Und im Zweifel helfen Gerichte. Kein Bürger verlangt von den Lassaner Abgeordneten, dass sie auch noch Recht sprechen müssten. Ein Blick in die Vergangenheit hilft hier weiter. Zum Beispiel die Zeitschriften: Der Spiegel Nr.24/1995. oder Nr.43/21.10.96. Mit Hilfe dieser Rückschau können wir uns die Bedeutung der Stadtvertretersitzung am Dienstagabend nochmals vor Augen führen. So wie in diesen Berichten beschrieben, war auch die Ausgangslage in Lassan und Umgebung. Sechzehn Jahre später, am 24.Okt. 2012 kann man in einem Artikel der OZ schon eine „Zwischenetappe“ zum Besseren erkennen. Und heute, noch einmal fünf Jahre weiter, können sich viele Bürgerinnen und Bürger, Gäste und Freunde in den Westfälischen Nachrichten informieren und sich über das bisher Erreichte im Lassaner Winkel freuen. Fakt ist und das muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, die Peeneland Agrar GmbH, die den Güllepott in die Mitte des Lassaner Winkels setzen will und das Mediationsverfahren ohne Begründung verstreichen ließ, hat zu diesen gemeinschaftlichen Erfolgen im Lassaner Winkel mit Abstand den geringsten Anteil beigetragen. Matthias Andiel Mitglied der BI „Kein Güllelager im Lassaner Winkel“ 30.08.2017
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