

Liebe Mitstreiter,
vielen Dank für die mittlerweile über 25 000 Unterschriften! Trotzdem teilen Sie unsere Petition bitte weiter. Umso mehr, umso besser. Danke schön.
Zunächst einmal möchte ich darauf hinweisen, dass die Forderung in der Hauptseite der Petition um diesen Text erweitert wurde:
NACHTRAG vom 16.01.2022:
Auch die Bauart des Zaunes sollte geändert werden, weil sich Rehe, Vögel und andere Tiere in den übergroßen Maschen des Zaunes verheddern und dann grausam sterben. Mit ziemlicher Sicherheit muss sogar ein großer Teil des Zaunes entfernt werden, damit nicht weitere Tiere grausam ums Leben kommen.
Hierzu der Fernsehbericht von rbb-Brandenburg mit dem Interview der Mitpetentin Andrea Zillmann: Fernsehbericht rbb
Die Landesregierung weigert sich (Fernsehbericht rbb) den Zaun zu versetzen oder bei Bedarf zu modifizieren (abgesehen von kleinen fragwürdigen Durchlässen), trotz der Katastrophe, die sich jedes Mal wiederholt, sobald dieses eingezäunte Gebiet wieder überschwemmt wird. Eine große Anzahl an Wildtieren ist schon ertrunken und es wird so weitergehen, bis auch das letzte Tier in diesem Areal gestorben ist.
Als Sofortmaßnahme wurden kleine Durchlässe in den Zaun geschnitten, die aber von den Rehen, aber auch von den anderen Tieren wahrscheinlich nicht oder mit Sicherheit nicht ausreichend genutzt werden. Vor allen Dingen nicht wenn sie sich in Panik befinden und nach einem Ausweg suchen. Gefährlich ist sicherlich auch der im oberen Bereich gezogene Draht in dem Zaunausschnitt. Hier kann sich ein Reh ohne weiteres strangulieren oder das Genick brechen.
Auch die Jägerschaft scheint sich mit den Tierschützern einig zu sein: Hier muss sofort etwas geschehen.
Auszug aus dem Brief eines Jägers an den Landrat Märkisch Oderland:
Zitat (teilweise frei zitiert):
Fr. Nonnemacher legt einen Zaun fest, also bekommt sie einen Zaun, ohne Rücksicht auf Biotop und Tierschutz. Wenn der Zaun unten dicht und oben im Abschluss stabil wäre, würde eine Höhe von 70 cm ausreichen. Diese Zaunhöhe könnte dann jedes Reh überwinden………………………..die Hasen haben dasselbe Problem. Es wäre einfach gewesen, den Zaun unten weiter umzulegen, sodass Fuchs, Hase, Fasan etc. problemlos durch die größeren Maschen wechseln können………………………….Laut einem bundesdeutschen Gerichtsbeschluss liegt die vorsätzliche Tötung eines Rehkitzes bei der ersten Mahd im Mai/Juni bei einer Strafhöhe von 750 Euro. Nun frag ich mich wie das mit der Zaunhöhe zu vereinbaren ist, wenn durch diese unüberlegte Verfahrensweise Rehe, Hasen, Füchse etc. jämmerlich verhungern bzw. verenden…………..Zitat Ende
Natürlich sind diese Kritiken und die Forderungen nicht aus der Luft gegriffen, selbst die TU Dresden, namentlich Prof. Dr. Dr. habil. Herzog hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt.
Wir freuen uns auch riesig darüber dass auch der Autor und Förster Peter Wohlleben (Das geheime Leben der Bäume) unsere Forderung unterstützt. Hier sein Aufruf:
https://fb.watch/aBhQeaejkY/
Abschließend noch der Brief des Tierarztes Dr. med. vet. Stürmer an die (mit) verantwortliche Landrätin Karina Dörk CDU:
Offener Brief per email vermeidbares Tierleid/Tierqual im Nationalpark unteres Odertal 15.01.2022
Sehr geehrte Frau Dörk,
sehr geehrte Damen und Herren,
ein Landwirt, der seinen Viehbestand auf einer umzäunten Weide hält, die von Hochwasser geflutet ist und die Tiere trotzdem dort stehen lässt, bis sie verenden, würde anschließend höchstwahrscheinlich mit einem Tierhaltungsverbot belegt, falls er erneut Tiere halten wollte, auch wenn ein Seuchenverdacht für die Herde ausgesprochen wurde. Gemäß der Tierseuchenallgemeinverfügungen aus 2021 sind die Polderwiesen des Nationalparks Unteres Odertal (bei Schwedt) im Zuständigkeitsbereich des Landratsamtes Landkreis Uckermark, Veterinäramt, durch den umstrittenen sog. ASP-Schutzzaun, eingezäunt.
Hier können Sie den gesamten Brief lesen.
Sehr, sehr viel Unterstützung für die Tiere im Nationalpark Unteres Odertal, für eine Sache die selbstverständlich sein sollte, Schutz der Wildtiere, nicht deren Tötung, Massentötung wohlgemerkt, entschuldigen Sie den Ausdruck, aber leider entspricht er der Wahrheit.
Aber die Politik, in diesem Fall die Lokalpolitik ist Beratungsresistent…..und die Tiere sterben.
Ist das wirklich im Sinne der Bundesrepublik und der EU?
Denn nicht immer heiligt der Zweck die Mittel……….In diesem Sinne.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Zillmann und Achim Richter
Wenn Sie uns, zusätzlich zu Ihrer Unterschrift, unterstützen wollen, fragen Sie doch einfach mal bei der Lokalpolitik nach, warum der Tod der Wildtiere in Kauf genommen wird. Aber bitte, unbedingt höflich bleiben: Landkreis Uckermark