Jungen Menschen in Ostdeutschland Perspektiven und Chancen anbieten

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Gaby Kollmann und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Meine persönliche Beziehung zu einer Freundin, die Verwandte in Dresden und Leipzig hat, haben mir gezeigt, dass junge Menschen in Ostdeutschland sehr anfällig für die AfD sind. Oftmals haben sie nicht die Möglichkeit, vor Ort Alternativen kennen zu lernen oder kritisch auf die Parolen der AfD zu reagieren. Sie leben in einer sogenannten 'AfD-Blase' vor allem in den sozialen Netzwerken und es liegt in der Verantwortung unserer Gesellschaft, sie daraus zu holen. 
Die Zahlen unterstützen diese Beobachtung. Eine Umfrage der *Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) aus dem Jahr 2016 ergab, dass 57% der jungen Ostdeutschen zwischen 14 und 24 Jahren der Aussage zustimmten, die AfD sei eine berechtigte Opposition zur Politik der etablierten Parteien. Daher ist es an der Zeit, konkrete Angebote und Perspektiven zu schaffen, mit denen jungen Menschen in Osten ihre Zukunft mitgestalten und sich von der AfD distanzieren können.

Wie kann eine Mitgestaltung aussehen? Durch eine aktive Zivilgesellschaft: Die Beteiligung junger Menschen in der Kommune ist ein wichtiger Schlüssel zur Stärkung der Demokratie vor Ort.

Ja, die gibt es bereits in Leipzig und Dresden mit den Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) und mit Unterstützung der Freiwilligen-Agentur Leipzig- aber gerade junge Heranwachsene haben keinen Fokus darauf und/oder die Angebote sind nicht auf sie zugeschnitten.

Daher fordern wir Sie Herr Sören Pellmann mit dieser Petition auf: 

  1. Sichtbare Angebote für junge Heranwachsene zu erarbeiten.
  2. Einen runden Tisch mit Zivilgesellschaftliche Akteu-rinnen, ehrenamtlich Engagierte, Vereine, Stiftungen z.B FES* und Initiativen.
  3. Peer-Projekte* an Schulen mit Workshops und Themen wie ziviles Engagement gelebt werden kann. 
  4. Mehr Familienhelfer-innen und Streetworker-innen einsetzten die Jugendlichen bei Konflikten dort helfen wo sie sind.
  5. .Jugendhäuser mit Freizeit-angeboten zu Peer-Projekten*, wie z.B Treffen mit Politiker-innen, um Städtische Kommunalpolitik erlebbar zu machen.

*Hier entwickeln die Schüler:innen Problemstellungen und Fragen, die sie im Alltag beschäftigen. Die Peers vermitteln die Jugendlichen dann mit diesen Fragen an politisch Verantwortliche, so werden praktische Veränderungen vor Ort angestoßen und die jungen Menschen erfahren Selbstwirksamkeit

*Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) mit politische Bildungsarbeit zur Stärkung der Zivilgesellschaft

Setzen Sie sich daher mit uns für diese wichtige Sache ein: Einer ganzen Generation von Jungen Menschen Chancen zu eröffnen mehr Demokratie statt mehr Hass zu erleben. Unterzeichnen Sie diese Petition.

Leider gibt es auch Nachteile der repräsentativen Demokratie

  • Interessen des Volkes können übergangen werden.
  • Abhängigkeit von Abgeordneten innerhalb der Politik.
  • Beeinflussbarkeit von Abgeordneten von außerhalb der Politik.
  • Keine Immunität gegen Populismus.

Zum Ausgleich von Nachteilen der Demokratie ist eine aktive Zivilgesellschaft von nöten. Zivilgesellschaft" bedeutet "Bürgergesellschaft". In einer Zivilgesellschaft übernehmen die Bürger Verantwortung für die Gesellschaft und für andere Menschen. Sie setzen sich ein für Demokratie und Gerechtigkeit. Die Bürger engagieren sich in Vereinen, in Kirchen und anderen Organisationen.

Zu diesen Strukturen gehören soziale Klassen, Normen und Werte, die die sozialen Beziehungen und die individuelle Positionierung bestimmen. Das Verständnis gesellschaftlicher Strukturen hilft Dir, die Dynamik innerhalb einer Gesellschaft zu erkennen und wie soziale Veränderungen entstehen können.

Zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure, ehrenamtlich Engagierte, Vereine, Stiftungen und Initiativen bilden eine gesellschaftliche Kraft, die für eine starke Demokratie, den sozialen Zusammenhalt und die individuelle Teilhabe an der Gesellschaft unverzichtbar ist.

Eine aktive, handlungsfähige Zivilgesellschaft ist Voraussetzung für konstruktive Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft. Häufig sind es Nichtregierungsorganisationen ( NROs ), die auf Missstände aufmerksam machen, die marginalisierten Gruppen *eine Stimme geben und sich für deren Anliegen einsetzen.

*Diese Begriffe gelten für Gruppen von Menschen, die aufgrund von Faktoren, die normalerweise außerhalb ihrer Kontrolle liegen, nicht die gleichen Chancen haben wie andere, glücklichere Gruppen in der Gesellschaft. Beispiele könnten Arbeitslose, Flüchtlinge und andere sozial Ausgeschlossene sein.

Zu den Organisationen der Zivilgesellschaft gehören:

Sozialpartner (Gewerkschaften und Arbeitgebergruppen);
Nichtregierungsorganisationen (z. B. für Umwelt- und Verbraucherschutz);
Basisorganisationen (z. B. Jugendorganisationen und Familienverbände).

 

 

 

 

 

 

 

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Marion KleinPetitionsstarter*inIch bin seit meiner Jugend politisch interessiert und engagiert.

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Gaby Kollmann und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Meine persönliche Beziehung zu einer Freundin, die Verwandte in Dresden und Leipzig hat, haben mir gezeigt, dass junge Menschen in Ostdeutschland sehr anfällig für die AfD sind. Oftmals haben sie nicht die Möglichkeit, vor Ort Alternativen kennen zu lernen oder kritisch auf die Parolen der AfD zu reagieren. Sie leben in einer sogenannten 'AfD-Blase' vor allem in den sozialen Netzwerken und es liegt in der Verantwortung unserer Gesellschaft, sie daraus zu holen. 
Die Zahlen unterstützen diese Beobachtung. Eine Umfrage der *Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) aus dem Jahr 2016 ergab, dass 57% der jungen Ostdeutschen zwischen 14 und 24 Jahren der Aussage zustimmten, die AfD sei eine berechtigte Opposition zur Politik der etablierten Parteien. Daher ist es an der Zeit, konkrete Angebote und Perspektiven zu schaffen, mit denen jungen Menschen in Osten ihre Zukunft mitgestalten und sich von der AfD distanzieren können.

Wie kann eine Mitgestaltung aussehen? Durch eine aktive Zivilgesellschaft: Die Beteiligung junger Menschen in der Kommune ist ein wichtiger Schlüssel zur Stärkung der Demokratie vor Ort.

Ja, die gibt es bereits in Leipzig und Dresden mit den Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) und mit Unterstützung der Freiwilligen-Agentur Leipzig- aber gerade junge Heranwachsene haben keinen Fokus darauf und/oder die Angebote sind nicht auf sie zugeschnitten.

Daher fordern wir Sie Herr Sören Pellmann mit dieser Petition auf: 

  1. Sichtbare Angebote für junge Heranwachsene zu erarbeiten.
  2. Einen runden Tisch mit Zivilgesellschaftliche Akteu-rinnen, ehrenamtlich Engagierte, Vereine, Stiftungen z.B FES* und Initiativen.
  3. Peer-Projekte* an Schulen mit Workshops und Themen wie ziviles Engagement gelebt werden kann. 
  4. Mehr Familienhelfer-innen und Streetworker-innen einsetzten die Jugendlichen bei Konflikten dort helfen wo sie sind.
  5. .Jugendhäuser mit Freizeit-angeboten zu Peer-Projekten*, wie z.B Treffen mit Politiker-innen, um Städtische Kommunalpolitik erlebbar zu machen.

*Hier entwickeln die Schüler:innen Problemstellungen und Fragen, die sie im Alltag beschäftigen. Die Peers vermitteln die Jugendlichen dann mit diesen Fragen an politisch Verantwortliche, so werden praktische Veränderungen vor Ort angestoßen und die jungen Menschen erfahren Selbstwirksamkeit

*Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) mit politische Bildungsarbeit zur Stärkung der Zivilgesellschaft

Setzen Sie sich daher mit uns für diese wichtige Sache ein: Einer ganzen Generation von Jungen Menschen Chancen zu eröffnen mehr Demokratie statt mehr Hass zu erleben. Unterzeichnen Sie diese Petition.

Leider gibt es auch Nachteile der repräsentativen Demokratie

  • Interessen des Volkes können übergangen werden.
  • Abhängigkeit von Abgeordneten innerhalb der Politik.
  • Beeinflussbarkeit von Abgeordneten von außerhalb der Politik.
  • Keine Immunität gegen Populismus.

Zum Ausgleich von Nachteilen der Demokratie ist eine aktive Zivilgesellschaft von nöten. Zivilgesellschaft" bedeutet "Bürgergesellschaft". In einer Zivilgesellschaft übernehmen die Bürger Verantwortung für die Gesellschaft und für andere Menschen. Sie setzen sich ein für Demokratie und Gerechtigkeit. Die Bürger engagieren sich in Vereinen, in Kirchen und anderen Organisationen.

Zu diesen Strukturen gehören soziale Klassen, Normen und Werte, die die sozialen Beziehungen und die individuelle Positionierung bestimmen. Das Verständnis gesellschaftlicher Strukturen hilft Dir, die Dynamik innerhalb einer Gesellschaft zu erkennen und wie soziale Veränderungen entstehen können.

Zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure, ehrenamtlich Engagierte, Vereine, Stiftungen und Initiativen bilden eine gesellschaftliche Kraft, die für eine starke Demokratie, den sozialen Zusammenhalt und die individuelle Teilhabe an der Gesellschaft unverzichtbar ist.

Eine aktive, handlungsfähige Zivilgesellschaft ist Voraussetzung für konstruktive Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft. Häufig sind es Nichtregierungsorganisationen ( NROs ), die auf Missstände aufmerksam machen, die marginalisierten Gruppen *eine Stimme geben und sich für deren Anliegen einsetzen.

*Diese Begriffe gelten für Gruppen von Menschen, die aufgrund von Faktoren, die normalerweise außerhalb ihrer Kontrolle liegen, nicht die gleichen Chancen haben wie andere, glücklichere Gruppen in der Gesellschaft. Beispiele könnten Arbeitslose, Flüchtlinge und andere sozial Ausgeschlossene sein.

Zu den Organisationen der Zivilgesellschaft gehören:

Sozialpartner (Gewerkschaften und Arbeitgebergruppen);
Nichtregierungsorganisationen (z. B. für Umwelt- und Verbraucherschutz);
Basisorganisationen (z. B. Jugendorganisationen und Familienverbände).

 

 

 

 

 

 

 

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Marion KleinPetitionsstarter*inIch bin seit meiner Jugend politisch interessiert und engagiert.

Die Entscheidungsträger*innen

Sören Pellmann
Sören Pellmann

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