Judensterne sind keine Trophäen – stoppt die Auktion!


Judensterne sind keine Trophäen – stoppt die Auktion!
Das Problem
Warum wir diese Petition starten
Am 17. November 2025 sollen im Auktionshaus Felzmann in Neuss mehr als 600 persönliche
Dokumente von Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung versteigert werden:
KZ-Ausweise. „Judensterne“. Deportationspapiere. Lagerpost. Briefe von Müttern, die nach ihren
Kindern suchen. Arbeitsausweise von Jugendlichen, die wenig später ermordet wurden.
Das sind nicht einfach historische Stücke.
Das sind Spuren von Leben, die in einem System der Entmenschlichung entstanden.
Es sind die letzten Zeugnisse von Menschen, deren Stimmen zum Schweigen gebracht wurden und die wir heute schützen müssen.
Doch nun sollen diese Zeugnisse unter den Hammer kommen.
Worum es wirklich geht:
Wenn ein „Judenstern mit Gebrauchsspuren“ zur Ware wird, verlieren wir mehr als nur ein Objekt.
Wir verlieren Würde. Verantwortung. Moral.
Wenn persönliche Dokumente der Shoah an private Höchstbietende verkauft werden, verwandelt sich Geschichte in eine Trophäe.
Wenn Briefe deportierter Familien in Schubladen verschwinden, geht ihr Wert für Bildung, Forschung und Gedenken verloren.
Und sie warnen: Für Gedenkstätten sind solche Preise nicht bezahlbar.
Was einmal verkauft ist, ist für die Öffentlichkeit verloren. Wir dürfen das nicht zulassen
Diese Dokumente erzählen Geschichten von Menschen, die nicht mehr für sich sprechen können.
Es ist unsere Pflicht, ihre letzten Spuren zu bewahren – nicht zu verkaufen.
Sie gehören in öffentliche Archive, Museen und Gedenkstätten, wo sie Forschung, Aufklärung und Erinnerung dienen.
Sie gehören in das kollektive Gedächtnis.
Sie gehören zu uns allen.
Unsere Forderungen
1. Sofortiger Stopp der Auktion „System des Terrors, Vol. II“.
2. Übergabe aller Dokumente an öffentliche Gedenk-, Museums- oder Archivinstitutionen.
3. Transparente Herkunftsprüfung aller Objekte.
4. Verbindliche ethische Leitlinien, die den Handel mit persönlichen Dokumenten von NS-Opfern ausschließen.
5. Falls die Auktion rechtlich nicht verhindert werden kann: Spende sämtlicher Erlöse an Überlebende der Shoah und ihre Familien.
Warum wir jetzt handeln
Wir leben in einer Zeit, in der Antisemitismus wieder ansteigt und historische Verantwortung zunehmend angegriffen wird.
Gerade jetzt müssen wir klar sagen:
Erinnerung ist nicht käuflich.
Würde ist nicht verhandelbar.
Geschichte gehört nicht in einen Auktionskatalog.
Wir handeln für die, die nicht mehr für sich sprechen können – und für alle, die nach uns kommen.
Nie wieder beginnt mit Verantwortung. Und Verantwortung lässt sich nicht versteigern.
Bitte unterschreiben und teilen.
Es zählt. Jetzt.
Diese Petition wurde erstellt von: Ganey Tikva Verein Bergisch Gladbach e. V. - https://ganey-tikva-verein.de
6.295
Das Problem
Warum wir diese Petition starten
Am 17. November 2025 sollen im Auktionshaus Felzmann in Neuss mehr als 600 persönliche
Dokumente von Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung versteigert werden:
KZ-Ausweise. „Judensterne“. Deportationspapiere. Lagerpost. Briefe von Müttern, die nach ihren
Kindern suchen. Arbeitsausweise von Jugendlichen, die wenig später ermordet wurden.
Das sind nicht einfach historische Stücke.
Das sind Spuren von Leben, die in einem System der Entmenschlichung entstanden.
Es sind die letzten Zeugnisse von Menschen, deren Stimmen zum Schweigen gebracht wurden und die wir heute schützen müssen.
Doch nun sollen diese Zeugnisse unter den Hammer kommen.
Worum es wirklich geht:
Wenn ein „Judenstern mit Gebrauchsspuren“ zur Ware wird, verlieren wir mehr als nur ein Objekt.
Wir verlieren Würde. Verantwortung. Moral.
Wenn persönliche Dokumente der Shoah an private Höchstbietende verkauft werden, verwandelt sich Geschichte in eine Trophäe.
Wenn Briefe deportierter Familien in Schubladen verschwinden, geht ihr Wert für Bildung, Forschung und Gedenken verloren.
Und sie warnen: Für Gedenkstätten sind solche Preise nicht bezahlbar.
Was einmal verkauft ist, ist für die Öffentlichkeit verloren. Wir dürfen das nicht zulassen
Diese Dokumente erzählen Geschichten von Menschen, die nicht mehr für sich sprechen können.
Es ist unsere Pflicht, ihre letzten Spuren zu bewahren – nicht zu verkaufen.
Sie gehören in öffentliche Archive, Museen und Gedenkstätten, wo sie Forschung, Aufklärung und Erinnerung dienen.
Sie gehören in das kollektive Gedächtnis.
Sie gehören zu uns allen.
Unsere Forderungen
1. Sofortiger Stopp der Auktion „System des Terrors, Vol. II“.
2. Übergabe aller Dokumente an öffentliche Gedenk-, Museums- oder Archivinstitutionen.
3. Transparente Herkunftsprüfung aller Objekte.
4. Verbindliche ethische Leitlinien, die den Handel mit persönlichen Dokumenten von NS-Opfern ausschließen.
5. Falls die Auktion rechtlich nicht verhindert werden kann: Spende sämtlicher Erlöse an Überlebende der Shoah und ihre Familien.
Warum wir jetzt handeln
Wir leben in einer Zeit, in der Antisemitismus wieder ansteigt und historische Verantwortung zunehmend angegriffen wird.
Gerade jetzt müssen wir klar sagen:
Erinnerung ist nicht käuflich.
Würde ist nicht verhandelbar.
Geschichte gehört nicht in einen Auktionskatalog.
Wir handeln für die, die nicht mehr für sich sprechen können – und für alle, die nach uns kommen.
Nie wieder beginnt mit Verantwortung. Und Verantwortung lässt sich nicht versteigern.
Bitte unterschreiben und teilen.
Es zählt. Jetzt.
Diese Petition wurde erstellt von: Ganey Tikva Verein Bergisch Gladbach e. V. - https://ganey-tikva-verein.de
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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 15. November 2025 erstellt