Jetzt #InklusiveSchulsysteme umsetzen!

Das Problem

Noch immer erleiden Menschen in der Bundesrepublik Deutschland tagtäglich Diskriminierungen und Hindernisse in ihrer Entwicklung. Dazu gehören Frauen bzw. Mädchen, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen, die eine andere Hautfarbe als weiß haben, die eine nicht-christliche Religion praktizieren, mit einer Behinderung leben, nicht heterosexuell oder cis oder schlichtweg arm sind.

Gleichzeitig wurde eine hetzende Partei, wie es die AFD ist, in den Bundestag gewählt und erzielt fortlaufend hohe Umfragewerte. Innenminister Seehofer fährt eine Rhetorik der Abgrenzung und Spaltung. Am Rande einer Pegida-Demo wurden Journalisten ungeneriert angepöbelt und von ihrer Arbeit abgehalten und in Chemnitz versammelten sich Tausende unter menschenverachtenden Motiven, während die Polizei noch nicht einmal ausreichend gegen das verbotene Zeigen des Hitlergrußes vorging.

Die Wissenschaft zu Bildung und Erziehung ist heute in der Entwicklung sehr weit fortgeschritten. Es sind wertvolle Rahmen-Richtlinien und Konzepte entwickelt worden, wie bessere, nämlich inklusive Schulsysteme aussehen und umgesetzt werden könnten. Schulsysteme, die erwiesener Maßen - diverse Studien und Erfahrungen aus der Praxis bestätigen das - Allen in Allen Belangen zu Gute kommen würden, auch den besser gestellten, Privilegierten und Hochbegabten.

Inklusive Schulsysteme würden präventiv und gegen jegliche destruktiven und demokratiefeindlichen Bewegungen in Deutschland wirken. Die heutige Investition und Reformierung hin zu inklusiven Schulsystemen wäre ein Garant für den Erhalt unserer Demokratie und auch dafür, dass sich in unserer Gesellschaft, den Anforderungen des 21. Jahrhunderts entsprechend, überwiegend hoch qualifizierte, umfassend gebildete und mündige Menschen entwickeln können.

Doch noch immer werden vereinzelte Schritte in Hinsicht auf inklusive Schulsysteme, wenn überhaupt nur zögerlich, teilweise oder nicht umfassend angegangen. Dies macht es Kritiker*innen und Skeptiker*innen leicht, gleich den ganzen Ansatz Inklusion abzulehnen, wenn nicht gar als “gescheitert“ zu diffamieren. Denn solange Inklusion und entsprechende Pädagogik nicht umfassend und nachhaltig umgesetzt wird, bekommen Schüler*innen die Nachteile halbfertiger Ansätze deutlich zu spüren.

Ich selbst habe, in der damals relativ inklusiven Charlotte-Salomon-Grundschule Berlin, von den Vorteilen inklusiver Ansätze profitiert und als Erwachsener einen Eindruck davon bekommen, wie viel weiter die dazugehörige Forschung im Gegensatz zu den bestehenden Schulsystemen ist.

Es muss endlich in der gesamten Bundesrepublik Deutschland und in allen Bundesländern die umfassende und gründliche Einführung und Umsetzung von inklusiven Schulsystemen unter den höchsten Prioritäten nicht nur genannt, sondern auch kontinuierlich und effektiv angegangen werden.

Daher fordere ich Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, sowie die Bildungsministerkonferenz auf, sich jetzt mit aller Kraft und Entschlossenheit für die Umsetzung von inklusiven Schulsystemen einzusetzen.


Bitte unterstützen auch Sie jetzt meine Petition für bessere, inklusive Schulen deutschlandweit!


Vielen Dank,

Miro Böhm

 

Für weitere Argumente empfehle ich folgende Medien:

1) Ist Inklusion eine Utopie?  https://youtu.be/naU6OcijQpM

2) Sieben Merkmale guter, inklusiver Schule https://youtu.be/8AqV91j0Ok0

3) 3 Big Misconceptions About Inclusion http://www.theinclusiveclass.com/2018/08/3-big-misconceptions-about-inclusion.html?m=1

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Miro BöhmPetitionsstarter*in

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Das Problem

Noch immer erleiden Menschen in der Bundesrepublik Deutschland tagtäglich Diskriminierungen und Hindernisse in ihrer Entwicklung. Dazu gehören Frauen bzw. Mädchen, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen, die eine andere Hautfarbe als weiß haben, die eine nicht-christliche Religion praktizieren, mit einer Behinderung leben, nicht heterosexuell oder cis oder schlichtweg arm sind.

Gleichzeitig wurde eine hetzende Partei, wie es die AFD ist, in den Bundestag gewählt und erzielt fortlaufend hohe Umfragewerte. Innenminister Seehofer fährt eine Rhetorik der Abgrenzung und Spaltung. Am Rande einer Pegida-Demo wurden Journalisten ungeneriert angepöbelt und von ihrer Arbeit abgehalten und in Chemnitz versammelten sich Tausende unter menschenverachtenden Motiven, während die Polizei noch nicht einmal ausreichend gegen das verbotene Zeigen des Hitlergrußes vorging.

Die Wissenschaft zu Bildung und Erziehung ist heute in der Entwicklung sehr weit fortgeschritten. Es sind wertvolle Rahmen-Richtlinien und Konzepte entwickelt worden, wie bessere, nämlich inklusive Schulsysteme aussehen und umgesetzt werden könnten. Schulsysteme, die erwiesener Maßen - diverse Studien und Erfahrungen aus der Praxis bestätigen das - Allen in Allen Belangen zu Gute kommen würden, auch den besser gestellten, Privilegierten und Hochbegabten.

Inklusive Schulsysteme würden präventiv und gegen jegliche destruktiven und demokratiefeindlichen Bewegungen in Deutschland wirken. Die heutige Investition und Reformierung hin zu inklusiven Schulsystemen wäre ein Garant für den Erhalt unserer Demokratie und auch dafür, dass sich in unserer Gesellschaft, den Anforderungen des 21. Jahrhunderts entsprechend, überwiegend hoch qualifizierte, umfassend gebildete und mündige Menschen entwickeln können.

Doch noch immer werden vereinzelte Schritte in Hinsicht auf inklusive Schulsysteme, wenn überhaupt nur zögerlich, teilweise oder nicht umfassend angegangen. Dies macht es Kritiker*innen und Skeptiker*innen leicht, gleich den ganzen Ansatz Inklusion abzulehnen, wenn nicht gar als “gescheitert“ zu diffamieren. Denn solange Inklusion und entsprechende Pädagogik nicht umfassend und nachhaltig umgesetzt wird, bekommen Schüler*innen die Nachteile halbfertiger Ansätze deutlich zu spüren.

Ich selbst habe, in der damals relativ inklusiven Charlotte-Salomon-Grundschule Berlin, von den Vorteilen inklusiver Ansätze profitiert und als Erwachsener einen Eindruck davon bekommen, wie viel weiter die dazugehörige Forschung im Gegensatz zu den bestehenden Schulsystemen ist.

Es muss endlich in der gesamten Bundesrepublik Deutschland und in allen Bundesländern die umfassende und gründliche Einführung und Umsetzung von inklusiven Schulsystemen unter den höchsten Prioritäten nicht nur genannt, sondern auch kontinuierlich und effektiv angegangen werden.

Daher fordere ich Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, sowie die Bildungsministerkonferenz auf, sich jetzt mit aller Kraft und Entschlossenheit für die Umsetzung von inklusiven Schulsystemen einzusetzen.


Bitte unterstützen auch Sie jetzt meine Petition für bessere, inklusive Schulen deutschlandweit!


Vielen Dank,

Miro Böhm

 

Für weitere Argumente empfehle ich folgende Medien:

1) Ist Inklusion eine Utopie?  https://youtu.be/naU6OcijQpM

2) Sieben Merkmale guter, inklusiver Schule https://youtu.be/8AqV91j0Ok0

3) 3 Big Misconceptions About Inclusion http://www.theinclusiveclass.com/2018/08/3-big-misconceptions-about-inclusion.html?m=1

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Miro BöhmPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Elke Schott
Leitung der Abteilung 4B*, Ministerum für Bildung Rheinland-Pfalz
Beantwortet
Ihr Schreiben vom 12.05.2020       Sehr geehrter Herr Böhm, danke für Ihr Engagement. Inklusiver Unterricht braucht viele Unterstützer. Seit Jahren setzt sich Rheinland-Pfalz zum Ziel, dass Menschen mit Behinderung „Mittendrin von Anfang an“ Teilhabe vor Ort leben und ihre Belange berücksichtigt werden im Sinne von „Nicht über uns ohne uns“. Sie finden nähere Informationen zum Stand der Inklusion in Rheinland-Pfalz unter https://inklusion.bildung-rp.de und unter https://msagd.rlp.de/de/unsere-themen/menschen-mit-behinderungen. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag gez. Elke Schott
Anett Sastges-Schank
Landesbeauftragte für Inklusion in Schulen und Kindertageseinrichtungen
Beantwortet
Sehr geehrter Herr Böhm, Sie haben sich an Frau Ministerin Streichert-Clivot mit der Bitte um eine Stellungnahme zu Ihrer Online-Petition gewandt. Sie stoßen mit Ihrer Thematik nicht nur bei uns, sondern bundesweit auf Interesse, wie die bis heute fast 18000 Unterschriften zeigen. Für das Saarland kann ich Ihnen mitteilen, dass Ihr umfänglicher Inklusionsbegriff bereits 2014 Eingang in die Schulgesetzgebung gefunden hat und uns bei allen schulpolitischen Entscheidungen leitet. Präzisiert durch die Inklusionsverordnung von 2015 sind alle öffentlichen Schulen des Saarlandes der Inklusion verpflichtet. Dabei haben wir alle Exklusionsrisiken im Blick und sind wie Sie überzeugt, durch die Bereitstellung eines Erfahrungsraumes für gelebte Vielfalt in Kindheit und Jugend einen wichtigen Beitrag zur Festigung demokratischer und chancengerechter Strukturen zu leisten. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrer Petition und bedanken uns für die Kontaktaufnahme. Mit freundlichen Grüßen Anett Sastges-Schank Landesbeauftragte für Inklusion in Schulen und Kindertageseinrichtungen Trierer Straße 33 · 66111 Saarbrücken
Yvonne Gebauer
Ministerin für Schule und Bildung, Nordrhein-Westfalen
Susanne Eisenmann
Kultusministerin Baden-Württemberg
Helmut Holter
Minister für Bildung, Jugend und Sport Thüringen

Neuigkeiten zur Petition

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Petition am 31. August 2018 erstellt