JAPAN: WIR FORDERN DAS ENDE DES TECHNISCHEN PRAKTIKANTENPROGRAMMS - SYSTEM DER MODERNEN SK


JAPAN: WIR FORDERN DAS ENDE DES TECHNISCHEN PRAKTIKANTENPROGRAMMS - SYSTEM DER MODERNEN SK
Das Problem
*** UNTERZEICHNEN SIE DIESE PETITION ZUR ABSCHAFFUNG DES PROGRAMMS FÜR TECHNISCHE PRAKTIKANTEN - EIN SYSTEM DER MODERNEN SKLAVEREI, DAS VON DER JAPANISCHEN REGIERUNG ERMÖGLICHT WIRD ***
Mein Name ist Marikojiei Tadokoro und ich bin eine Freiwillige der NPO "POSSE“. Bei POSSE bieten wir technischen Praktikanten und Praktikantinnen, die an ihrem Arbeitsplatz mit Problemen konfrontiert sind und oft in notleidende Situationen geraten, Unterstützung und Beratung an. Wir haben diese Petition ins Leben gerufen, um auf das Technical Intern Training Program (TITP), ein System, das heute in Japan moderne Sklaverei ermöglicht, Aufmerksam zu machen, und sein Ende zu fordern.
Gegenwärtig arbeiten in Japan rund 400.000 technische Praktikanten und Praktikantinnen, die häufig Menschenrechtsverletzungen und illegalen Misshandlungen durch ihre Arbeitgeber und die sie beaufsichtigende Organisation ausgesetzt sind. Laut einem Bericht des japanischen Arbeitsministeriums wurden bei über 70 % von ihnen Verstöße gegen das Arbeitsrecht festgestellt. Mehr als 8.700 Praktikanten (Stand 2019) waren gezwungen, vor den unmenschlichen Bedingungen zu fliehen und wurden als "vermisst" gemeldet. Viele Praktikanten haben sich an POSSE gewandt, um sich wegen dieser Misshandlungen beraten zu lassen, zu denen unter anderem Mobbing (teilweise auch Gewalt), sexuelle Belästigung oder auch Lohnverweigerung gehören.
Das Technical Intern Training Program (TITP) lässt diese Grausamkeiten zu, da sein System die Rechte und die Freiheit der Praktikanten wissentlich beschneidet und ihnen keine andere Wahl lässt, als unter entsetzlichen Bedingungen zu arbeiten.
Im Rahmen des Programms können die Praktikanten ihren Arbeitsplatz nicht wechseln. In Ausnahmefällen, in denen Missstände festgestellt werden, erhalten sie eine Sondergenehmigung für einen Arbeitsplatzwechsel. In der Praxis ist dies jedoch schwierig, da hierfür ein gut dokumentierter Bericht über die Missstände erforderlich ist, welcher kaum zu erhalten ist. Und selbst wenn die Verstöße nachgewiesen werden können, geht die Aufsichtsbehörde oft nicht auf diese ein. Die Praktikanten haben dann zwei Möglichkeiten: entweder sie arbeiten weiter unter diesen unmenschlichen Bedingungen oder sie fliehen und werden als „vermisst“ gemeldet.
Oft sind die Praktikanten verschuldet, da sie vor ihrer Ankunft in Japan eine große Summe Geld bezahlen mussten. Im Rahmen ihres Programms müssen sie eine Ausbildung absolvieren, wodurch sich die Kosten für die Einstellungsgebühr auf bis zu eine Million Yen erhöhen, was bei den meisten Praktikanten einem ganzen Jahresgehalt in ihrem Heimatland entspricht. Die Schulden führen nicht nur dazu, dass sich die Praktikanten nicht in der Lage fühlen, das Land zu verlassen, bevor sie sie abbezahlt haben, sondern werden auch oft als Drohung gegen sie eingesetzt. Vielen, die sich an POSSE gewandt haben, wurde mit Abschiebung oder sofortiger Rückzahlung der Schulden gedroht, wenn sie versuchen würden, die schlechten Praktiken an ihrem Arbeitsplatz anzusprechen.
Es hat sich gezeigt, dass das Ausbildungsprogramm für technische Praktikanten ein systematisches Problem hat: Indem es die Praktikanten in Schulden stürzt und verbietet den Arbeitsplatz zu wechseln, nimmt das Programm ihnen die Stimme und macht es ihnen unmöglich, ihre Rechte wahrzunehmen. Dieses System, das die Praktikanten dazu zwingt, auch unter harten Arbeitsbedingungen weiterzuarbeiten, ist ein System der „modernen Sklaverei“. Mit diesem Programm unterstützt Japan ein System der modernen Sklaverei auf nationaler und staatlicher Ebene und hält es aufrecht.
Das Technical Intern Training Program, das ausländische Arbeitnehmer versklavt, muss sofort abgeschafft werden. Lebensnotwendige Industrien, wie die Nahrungs-, Kleidungs- oder Wohnindustrie, sowie Sozialleistungen, von denen unser Leben in hohem Maße abhängt, werden durch die Arbeit der Praktikanten aufrechterhalten und unterstützt. Die Rechte der Menschen sollten nicht geschmälert werden, nur weil sie "Praktikanten" sind, sondern ihnen, genauso wie allen anderen Arbeitnehmern auch, garantiert werden. Bitte unterzeichnen Sie die Petition und schließen Sie sich unserer Bewegung zur Abschaffung des Ausbildungsprogramms für technische Praktikanten und zur Schaffung einer Gesellschaft an, in der die Rechte aller, einschließlich der Rechte der Auszubildenden, garantiert sind, und in der ausländische Arbeitnehmer nicht diskriminiert werden.
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Was ist das Projekt zur Abschaffung des TITP?
Das Projekt wurde von einer Gruppe junger Freiwilliger von POSSE ins Leben gerufen, die die Gesellschaft, die auf der Ausbeutung anderer beruht, grundlegend verändern wollen. Das Projekt zielt darauf ab, das Technical Training Intern Program (TTIP) innerhalb von zwei Jahren abzuschaffen; wir werden dies erreichen, indem wir zunächst die Problematik, die das TTIP mit sich bringt, durch das Herantreten an die Praktikanten verstehen. Weiterführend werden wir Arbeitsberatungen und Arbeitsverhandlungen mit Unternehmen durchführen, und auch eine Sensibilisierung für dieses Thema anstreben, um die Forderung nach seiner Abschaffung zu erhöhen. Diese Petition ist ein Teil dieser Bewegung. Für weitere Informationen über unsere Aktivitäten besuchen Sie bitte:
https://blog.goo.ne.jp/posse_blog/e/644901d9797a74a5ed75c68523c27af0
Wir sind immer auf der Suche nach Menschen, die mit uns aktiv werden und gemeinsam ihre Stimme erheben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihre Fähigkeiten einsetzen können, z. B. in der Öffentlichkeitsarbeit, der Arbeitsberatung, als Social Media Manager, als Dolmetscher, als Übersetzer oder auch als Videoproduzent. Gemeinsam können wir das auf Ausbeutung basierende System grundlegend verändern und eine andere Gesellschaft schaffen.
Wenn Sie an einer freiwilligen Mitarbeit interessiert sind, senden Sie mir (Mariko) bitte eine E-Mail an: volunteer@npoposse.jp (bitte geben Sie kurz an, warum Sie mitmachen möchten und welcher Organisation Sie angehören).
Wenn Sie diese Petition als Sponsor mitunterstützen möchten, wenden Sie sich bitte ebenfalls an uns. NPO POSSE Labour Support Centre:
https://foreignworkersupport.wixsite.com/mysite
supportcenter@npoposse.jp
201 Rosenheim Shimokitazawa, 4-17-15 Kitazawa, Setagaya-ku, Tokyo 155-0031
Twitter: https://twitter.com/posse_volunteer
Instagram: https://www.instagram.com/npo_posse/

Das Problem
*** UNTERZEICHNEN SIE DIESE PETITION ZUR ABSCHAFFUNG DES PROGRAMMS FÜR TECHNISCHE PRAKTIKANTEN - EIN SYSTEM DER MODERNEN SKLAVEREI, DAS VON DER JAPANISCHEN REGIERUNG ERMÖGLICHT WIRD ***
Mein Name ist Marikojiei Tadokoro und ich bin eine Freiwillige der NPO "POSSE“. Bei POSSE bieten wir technischen Praktikanten und Praktikantinnen, die an ihrem Arbeitsplatz mit Problemen konfrontiert sind und oft in notleidende Situationen geraten, Unterstützung und Beratung an. Wir haben diese Petition ins Leben gerufen, um auf das Technical Intern Training Program (TITP), ein System, das heute in Japan moderne Sklaverei ermöglicht, Aufmerksam zu machen, und sein Ende zu fordern.
Gegenwärtig arbeiten in Japan rund 400.000 technische Praktikanten und Praktikantinnen, die häufig Menschenrechtsverletzungen und illegalen Misshandlungen durch ihre Arbeitgeber und die sie beaufsichtigende Organisation ausgesetzt sind. Laut einem Bericht des japanischen Arbeitsministeriums wurden bei über 70 % von ihnen Verstöße gegen das Arbeitsrecht festgestellt. Mehr als 8.700 Praktikanten (Stand 2019) waren gezwungen, vor den unmenschlichen Bedingungen zu fliehen und wurden als "vermisst" gemeldet. Viele Praktikanten haben sich an POSSE gewandt, um sich wegen dieser Misshandlungen beraten zu lassen, zu denen unter anderem Mobbing (teilweise auch Gewalt), sexuelle Belästigung oder auch Lohnverweigerung gehören.
Das Technical Intern Training Program (TITP) lässt diese Grausamkeiten zu, da sein System die Rechte und die Freiheit der Praktikanten wissentlich beschneidet und ihnen keine andere Wahl lässt, als unter entsetzlichen Bedingungen zu arbeiten.
Im Rahmen des Programms können die Praktikanten ihren Arbeitsplatz nicht wechseln. In Ausnahmefällen, in denen Missstände festgestellt werden, erhalten sie eine Sondergenehmigung für einen Arbeitsplatzwechsel. In der Praxis ist dies jedoch schwierig, da hierfür ein gut dokumentierter Bericht über die Missstände erforderlich ist, welcher kaum zu erhalten ist. Und selbst wenn die Verstöße nachgewiesen werden können, geht die Aufsichtsbehörde oft nicht auf diese ein. Die Praktikanten haben dann zwei Möglichkeiten: entweder sie arbeiten weiter unter diesen unmenschlichen Bedingungen oder sie fliehen und werden als „vermisst“ gemeldet.
Oft sind die Praktikanten verschuldet, da sie vor ihrer Ankunft in Japan eine große Summe Geld bezahlen mussten. Im Rahmen ihres Programms müssen sie eine Ausbildung absolvieren, wodurch sich die Kosten für die Einstellungsgebühr auf bis zu eine Million Yen erhöhen, was bei den meisten Praktikanten einem ganzen Jahresgehalt in ihrem Heimatland entspricht. Die Schulden führen nicht nur dazu, dass sich die Praktikanten nicht in der Lage fühlen, das Land zu verlassen, bevor sie sie abbezahlt haben, sondern werden auch oft als Drohung gegen sie eingesetzt. Vielen, die sich an POSSE gewandt haben, wurde mit Abschiebung oder sofortiger Rückzahlung der Schulden gedroht, wenn sie versuchen würden, die schlechten Praktiken an ihrem Arbeitsplatz anzusprechen.
Es hat sich gezeigt, dass das Ausbildungsprogramm für technische Praktikanten ein systematisches Problem hat: Indem es die Praktikanten in Schulden stürzt und verbietet den Arbeitsplatz zu wechseln, nimmt das Programm ihnen die Stimme und macht es ihnen unmöglich, ihre Rechte wahrzunehmen. Dieses System, das die Praktikanten dazu zwingt, auch unter harten Arbeitsbedingungen weiterzuarbeiten, ist ein System der „modernen Sklaverei“. Mit diesem Programm unterstützt Japan ein System der modernen Sklaverei auf nationaler und staatlicher Ebene und hält es aufrecht.
Das Technical Intern Training Program, das ausländische Arbeitnehmer versklavt, muss sofort abgeschafft werden. Lebensnotwendige Industrien, wie die Nahrungs-, Kleidungs- oder Wohnindustrie, sowie Sozialleistungen, von denen unser Leben in hohem Maße abhängt, werden durch die Arbeit der Praktikanten aufrechterhalten und unterstützt. Die Rechte der Menschen sollten nicht geschmälert werden, nur weil sie "Praktikanten" sind, sondern ihnen, genauso wie allen anderen Arbeitnehmern auch, garantiert werden. Bitte unterzeichnen Sie die Petition und schließen Sie sich unserer Bewegung zur Abschaffung des Ausbildungsprogramms für technische Praktikanten und zur Schaffung einer Gesellschaft an, in der die Rechte aller, einschließlich der Rechte der Auszubildenden, garantiert sind, und in der ausländische Arbeitnehmer nicht diskriminiert werden.
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Was ist das Projekt zur Abschaffung des TITP?
Das Projekt wurde von einer Gruppe junger Freiwilliger von POSSE ins Leben gerufen, die die Gesellschaft, die auf der Ausbeutung anderer beruht, grundlegend verändern wollen. Das Projekt zielt darauf ab, das Technical Training Intern Program (TTIP) innerhalb von zwei Jahren abzuschaffen; wir werden dies erreichen, indem wir zunächst die Problematik, die das TTIP mit sich bringt, durch das Herantreten an die Praktikanten verstehen. Weiterführend werden wir Arbeitsberatungen und Arbeitsverhandlungen mit Unternehmen durchführen, und auch eine Sensibilisierung für dieses Thema anstreben, um die Forderung nach seiner Abschaffung zu erhöhen. Diese Petition ist ein Teil dieser Bewegung. Für weitere Informationen über unsere Aktivitäten besuchen Sie bitte:
https://blog.goo.ne.jp/posse_blog/e/644901d9797a74a5ed75c68523c27af0
Wir sind immer auf der Suche nach Menschen, die mit uns aktiv werden und gemeinsam ihre Stimme erheben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihre Fähigkeiten einsetzen können, z. B. in der Öffentlichkeitsarbeit, der Arbeitsberatung, als Social Media Manager, als Dolmetscher, als Übersetzer oder auch als Videoproduzent. Gemeinsam können wir das auf Ausbeutung basierende System grundlegend verändern und eine andere Gesellschaft schaffen.
Wenn Sie an einer freiwilligen Mitarbeit interessiert sind, senden Sie mir (Mariko) bitte eine E-Mail an: volunteer@npoposse.jp (bitte geben Sie kurz an, warum Sie mitmachen möchten und welcher Organisation Sie angehören).
Wenn Sie diese Petition als Sponsor mitunterstützen möchten, wenden Sie sich bitte ebenfalls an uns. NPO POSSE Labour Support Centre:
https://foreignworkersupport.wixsite.com/mysite
supportcenter@npoposse.jp
201 Rosenheim Shimokitazawa, 4-17-15 Kitazawa, Setagaya-ku, Tokyo 155-0031
Twitter: https://twitter.com/posse_volunteer
Instagram: https://www.instagram.com/npo_posse/

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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 31. März 2022 erstellt