Ja zur Finanzierung über Wasserverbrauch - Stopp die Geldverschwendung

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Maria Anderl und 10 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Der Zweckverband hat beschlossen, im Bau befindliche und geplante Sanierungs-/Verbesserungsmaßnahmen über die Geschoss- und Grundstücksflächen der etwa 10.000 Anschlussnehmer abzurechnen. Der Entscheidung lag nach Aussage des Wasserversorgers eine „dringende Empfehlung“ der Kommunalaufsicht am Landratsamt Kelheim zugrunde. Die hätte sich aber nach schriftlicher Bestätigung des Landrats des Landkreises Kelheim nicht in die Selbstverwaltungsangelegenheiten des Wasserversorgers einmischen dürfen.

Der Alternative, nämlich die Sanierungsmaßnahmen über die Wassergebühr und somit den Wasserverbrauch zu finanzieren, wurde offenbar so von vornherein bei den Entscheidungsträgern auf manipulative Weise der Wind aus den Segeln genommen. Angeblich würde sonst der Wasserpreis erheblich steigen. Um wieviel sagte der Wasserversorger freilich nicht. Das zeigte sich erst viel später, nachdem sie mal nachgerechnet hatten.

1,8 Millionen Euro sollen nun schon allein für die Ermittlung der Geschossflächen und die Beitragsbescheiderstellung ausgegeben werden. Geld, das der Bürger über die Wassergebühr bezahlen soll und das aus Sicht der Bürgerinitiative „Wasserversorgung Hallertau - Bürger für Transparenz“ besser in die maroden Anlagen des Wasserversorgers investiert wäre.

Verteuerung des Wasserpreises auf das Dreifache seit 2020

Inzwischen hat der Wasserversorger dem Bürger auch noch eine massive Gebührenerhöhung aufs Auge gedrückt. Statt 1,50 Euro wie bisher, nun 3,19 Euro netto, also 3,41 Euro brutto, kostet der Kubikmeter Trinkwasser beim Wasserversorger Ihres Mißtrauens nun seit Januar 2024. Eine Steigerung um 110% zum Vorjahr und fast eine Verdreifachung seit 2020.

1,8 Millionen verschwendet wegen 7 ct

Nur 7 ct Unterschied hätte die Finanzierung der ersten Sanierungsphase mit einem Volumen von etwa 10,5 Millionen Euro zwischen 100% Finanzierung über Verbesserungsbeiträge und 100% Finanzierung über den Wasserpreis ausgemacht. Keine Berechnung der BI, sondern des vom Zweckverband beauftragten Spezialisten. 

Die 1,8 Millionen Euro für die Datenaufnahme hätte man sich also sparen können und besser in Sanierungsmaßnahmen angelegt. Mehr noch, erst im Jahr 2020 fand eine solche Datenerhebung durch ein anderes Unternehmen statt. Anstatt darauf aufzubauen hat man sich offenbar für eine Luxus-Version entschieden, alles nochmal - reine Geldverschwendung meint die BI.

Die Bürgerinitiative fordert daher den Zweckverband Wasserversorgung Hallertau auf, auch jetzt noch endlich die Reißleine zu ziehen und die Vermessungsarbeiten zur Ermittlung der Geschossflächen zu stoppen und die Sanierungs-/Verbesserungsmaßnahmen über den Wasserverbrauch zu finanzieren - für nur 7 ct!

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Ralf SchrammPetitionsstarter*in

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Das Problem

Der Zweckverband hat beschlossen, im Bau befindliche und geplante Sanierungs-/Verbesserungsmaßnahmen über die Geschoss- und Grundstücksflächen der etwa 10.000 Anschlussnehmer abzurechnen. Der Entscheidung lag nach Aussage des Wasserversorgers eine „dringende Empfehlung“ der Kommunalaufsicht am Landratsamt Kelheim zugrunde. Die hätte sich aber nach schriftlicher Bestätigung des Landrats des Landkreises Kelheim nicht in die Selbstverwaltungsangelegenheiten des Wasserversorgers einmischen dürfen.

Der Alternative, nämlich die Sanierungsmaßnahmen über die Wassergebühr und somit den Wasserverbrauch zu finanzieren, wurde offenbar so von vornherein bei den Entscheidungsträgern auf manipulative Weise der Wind aus den Segeln genommen. Angeblich würde sonst der Wasserpreis erheblich steigen. Um wieviel sagte der Wasserversorger freilich nicht. Das zeigte sich erst viel später, nachdem sie mal nachgerechnet hatten.

1,8 Millionen Euro sollen nun schon allein für die Ermittlung der Geschossflächen und die Beitragsbescheiderstellung ausgegeben werden. Geld, das der Bürger über die Wassergebühr bezahlen soll und das aus Sicht der Bürgerinitiative „Wasserversorgung Hallertau - Bürger für Transparenz“ besser in die maroden Anlagen des Wasserversorgers investiert wäre.

Verteuerung des Wasserpreises auf das Dreifache seit 2020

Inzwischen hat der Wasserversorger dem Bürger auch noch eine massive Gebührenerhöhung aufs Auge gedrückt. Statt 1,50 Euro wie bisher, nun 3,19 Euro netto, also 3,41 Euro brutto, kostet der Kubikmeter Trinkwasser beim Wasserversorger Ihres Mißtrauens nun seit Januar 2024. Eine Steigerung um 110% zum Vorjahr und fast eine Verdreifachung seit 2020.

1,8 Millionen verschwendet wegen 7 ct

Nur 7 ct Unterschied hätte die Finanzierung der ersten Sanierungsphase mit einem Volumen von etwa 10,5 Millionen Euro zwischen 100% Finanzierung über Verbesserungsbeiträge und 100% Finanzierung über den Wasserpreis ausgemacht. Keine Berechnung der BI, sondern des vom Zweckverband beauftragten Spezialisten. 

Die 1,8 Millionen Euro für die Datenaufnahme hätte man sich also sparen können und besser in Sanierungsmaßnahmen angelegt. Mehr noch, erst im Jahr 2020 fand eine solche Datenerhebung durch ein anderes Unternehmen statt. Anstatt darauf aufzubauen hat man sich offenbar für eine Luxus-Version entschieden, alles nochmal - reine Geldverschwendung meint die BI.

Die Bürgerinitiative fordert daher den Zweckverband Wasserversorgung Hallertau auf, auch jetzt noch endlich die Reißleine zu ziehen und die Vermessungsarbeiten zur Ermittlung der Geschossflächen zu stoppen und die Sanierungs-/Verbesserungsmaßnahmen über den Wasserverbrauch zu finanzieren - für nur 7 ct!

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Ralf SchrammPetitionsstarter*in
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