Petition updateErhaltung des Naherholungsgebietes Elfrather Seetransparente Informationen über die städtische Ausgaben des Surfpark-Projekts am Elfrather See
Bürgerinitiative BIENE
Feb 27, 2024

BIENE Krefeld fordert von der Stadt Krefeld transparente Offenlegung der Finanzen des Surfpark-Projekts 

Krefeld, [26.02.2024] – 

Die jüngste Ankündigung über die Freigabe von 750.000€ im Haushalt für den Surfpark am Elfrather See unterstreicht die erheblichen finanziellen Verpflichtungen – im Übrigen entgegen früheren Aussagen seitens der Stadt -, die mit dem Surfpark-Projekt verbunden sind.

https://rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/krefeld-neue-haltung-der-politik-koennte-das-aus-fuer-den-surfpark-bedeuten_aid-107812407

https://www.wz.de/nrw/krefeld/krefeld-althoff-sieht-brandmauer-zur-afd-gebrochen_aid-107813629?utm_term=Autofeed&utm_campaign=wz-krefeld&utm_medium=Social&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR0WFowCbFnLmi-XRFAzVRglOAhnrymbdknau8e1PIZeu_IuRjHKZ2Pz_Dc#Echobox=1708989588

In diesem Zusammenhang stellt die Bürgerinitiative BIENE Krefeld eine offene Anfrage an den Rat und die Verwaltung der Stadt Krefeld, um Klarheit und Transparenz bezüglich der Finanzierung des Surfpark-Projekts zu erlangen.

Die BIENE Krefeld möchte von der Stadtverwaltung folgende Informationen erhalten:

1. Auskunft über die geschätzten Gesamtkosten, die die Stadt Krefeld bisher für das Surfpark-Projekt aufgebracht hat

2. Das geplante zusätzliche Budget, das die Stadt Krefeld neben den bereits genannten 750.000€ für das Projekt bereits investiert hat und in der Zukunft vorsieht.

 

Angesichts der Tatsache, dass bisher öffentlich immer von einem solventen privaten Investor gesprochen und nie ehrlich dargelegt wurde, dass der Stadt Krefeld Kosten entstehen würden und weiterhin entstehen, betont die BIENE Krefeld die Notwendigkeit einer sofortigen transparenten Offenlegung seitens der Stadt Krefeld hinsichtlich der finanziellen Belastungen für die Stadt und damit vieler Bürgerinnen und Bürger, die von einer Nutzung eines solchen Projekts aufgrund horrender Eintrittspreise in keinster Weise profitieren können.

Es ist daher von großer Bedeutung, dass die Bürgerinnen und Bürger verstehen, welche finanziellen Verpflichtungen die Stadt in Bezug auf das Surfpark-Projekt eingegangen ist und wofür ihre Steuergelder ausgegeben werden sollen.

Die BIENE Krefeld hatte bereits vor 3 Jahren Fragen zu den Kosten und Budgets des Surfparks gestellt und bis heute keine befriedigende Antwort dazu erhalten. Mit der nun bekannt gewordenen relevanten Summe von 750.000 €, die ungeachtet der Proteste gegen den Surfpark und der Unklarheit bezüglich des Ausgangs des Satzungsbeschlusses sowie einer angekündigten Klage im Falle einer Zustimmung im Rat, in den Haushalt eingestellt wurde, werden alle vorangegangenen Bekundungen der relativen Kostenneutralität für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Krefeld ad absurdum geführt.

Dies sind wichtige Aspekte, die zum nicht vertretbaren und immer wiederangeprangerten Ressourcenverbrauch hinzukommen.

Diese Sicht wird im Übrigen international geteilt. In einer bemerkenswerten Entwicklung haben sich in der Zwischenzeit Initiativen aus vielen Ländern weltweit zusammengeschlossen, um eine einheitliche Front gegen die Errichtung von Surfparks mit künstlichen Wellenpools zu bilden.

BIENE hat sich dieser Koalition angeschlossen.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit dieser Initiativen stehen der immense Verbrauch der immer wertvoller werdenden Trinkwasservorräte aufgrund des Klimawandels sowie des inzwischen auch von der Krefelder Stadtverwaltung eingestandenen Mehrverbrauchs an Energie durch den Betrieb eines solchen Surfparks einschließlich der Anlagen darum herum. Dass durch den Bau solcher Anlagen Naherholungsgebiete zerstört, Fläche versiegelt und so oder so Grünfläche mit entsprechenden Mikro-Ökosystemen verschwinden, ergibt sich von allein. Hinzu kommen die Mehrbelastungen durch Verkehr und Lärm.

Die Kooperation dieser Initiativen unterstreicht somit die wachsende globale Sensibilität für Umweltfragen und Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit Freizeit- und Sportaktivitäten. Hier werden die Gegner der Surfparks ihre Kräfte nun bündeln und gemeinsam effektiver gegen diese Projekte weltweit vorgehen.

Besonders bemerkenswert und ermutigend für alle anderen beteiligten Bürgerinitiativenist, dass in Frankreich bereits neun geplante Surfparks erfolgreich verhindert wurden, was als Meilenstein angesehen werden kann und uns alle ermutigt, in diesem Kampf gegen derart umweltpolitisch unzeitgemäße und wirtschaftlich absehbar unrentable Projekte- wie beispielsweise in Wales zu sehen, nicht locker zu lassen.

Ungeachtet all dessen wird hier in Krefeld am Rosenmontag aber bereits das„SurferParaDies“ gefeiert. Dies erscheint im Lichte der nun zur Rede stehenden Summen entweder als naiv oder - schlimmer noch - als ignorant.

Die Bürgerinitiative BIENE fordert daher von der Stadt Krefeld eine klare Offenlegung der bisherigen und geplanten Kosten in Verbindung mit dem Surfpark am Elfrather See und erwartet eine zeitnahe und detaillierte Antwort.

 

 

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Vielen Dank für eure Unterstützung 

 

Eure 

BIENE

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