Petition updateIndigene Stimmen statt Projektion: „Yabadu“ braucht Aufarbeitung und VerantwortungKino zeigt ‚Yabadu‘ trotz Kritik – ein Update
Mel BMünchen, Germany
28 Jul 2025

Liebe Unterstützer*innen,

vielen Dank für eure Stimmen und eure Unterstützung in den letzten Tagen. Wir möchten euch über eine aktuelle Entwicklung informieren:

Obwohl wir das Kino freundlich und sachlich auf die Problematik rund um den Film „Yabadu“ hingewiesen haben – inklusive eurer zahlreichen Kommentare und Hinweise – hat das Kino heute offiziell bestätigt, dass es den Film wie geplant zeigen wird. Begründet wird dies damit, dass „keine bösen Intentionen“ dahinterstecken.

 

➡️ Das zeigt einmal mehr, wie oft Rassismus, Stereotype und diskriminierende Inhalte nicht ernst genommen werden – besonders dann nicht, wenn es keine „böse Absicht“ gibt. Aber Strukturen wirken auch ohne Intention. Und genau das ist Teil des Problems.

🧱 Wir sehen hier ein Beispiel für systematische Ignoranz: Kritik wird gehört, aber nicht ernst genommen. Es braucht offenbar noch mehr Aufmerksamkeit, noch mehr Stimmen, noch mehr solidarisches Handeln, damit marginalisierte Perspektiven Gehör finden.


📣 Lasst uns weiter sichtbar bleiben. Teilt die Petition, sprecht mit Freundinnen und Kolleginnen, schreibt an das Kino – respektvoll, aber bestimmt. Und: Wenn ihr selbst von Rassismus betroffen seid, nehmt euch den Raum, den ihr braucht. Der Kampf um Sichtbarkeit ist kein Sprint.

 

Wir danken euch für euren Mut, eure Ausdauer und eure Stimmen.

Gemeinsam bleiben wir laut.


Solidarisch,
Mel

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