Herabsetzung der Bestehensgrenze für medizinische Staatsexamina auf 50%

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In dieser schwierigen Zeit der Corona- Pandemie braucht es noch dringender medizinisches Personal als je zuvor. Der Ärztemangel stellt hierbei ein großes Problem dar. Auch die Rekrutierung von Ärzten aus dem Ausland ist in dieser Situation nicht zu bewerkstelligen. Es gilt nun, den ärztlichen Nachwuchs so gut und schnell es geht zu fördern, um damit  eine adäquate Versorgung von Patientinnen und Patienten gewährleisten zu können. Eine sinnvolle Maßnahme wäre hierbei die Herabsetzung der Bestehensgrenze der medizinischen Staatsexamina von 60% auf 50%. Beispielsweise wären somit auch mehr Studentinnen und Studenten zum klinischen Abschnitt zugelassen und die Ausbildung von künftigen Ärztinnen und Ärzten schneller vollzogen und sicher gestellt. Dies führe auch zu einer wichtigen Entlastung des Gesundheitssystems. Studentinnen und Studenten der Humanmedizin haben bereits bis zum Staatsexamen alle nötigen Scheine erworben und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis stellen müssen, um überhaupt zum Staatsexamen zugelassen zu werden. 50% bedeuten gleichsam dass man mindestens die Hälfte aller geforderten Fragen richtig beantwortet hat. Dies sollte in dieser aktuellen Lage genügen. Das Gesundheitssystem profitiert nicht von Studierenden, die das Examen womöglich knapp nicht bestehen und mindestens ein halbes Jahr auf einen weiteren Versuch warten. Dieses halbe Jahr ist kostbare Zeit, die verloren geht. Aktuell werden Studierende des klinischen Abschnitts dringend für die Versorgung dieser sich immer weiter verschärfenden Situation in den deutschen Kliniken eingesetzt. Es braucht somit dringend mehr Studierende im klinischen Abschnitt und somit die Mobilisierung von ärztlichem Nachwuchs. Helfen Sie bitte mit Ihrer Unterschrift und schenken Sie uns eine Stimme.