Fördern Sie demokratisch orientierten Unterricht an Grundschulen und in der Unterstufe


Fördern Sie demokratisch orientierten Unterricht an Grundschulen und in der Unterstufe
Das Problem
Politikverdrossenheit, Polarisierung, das Nachlassen des Vertrauens in die Demokratie: damit werden nicht nur Wahlberechtigte, sondern auch junge Menschen konfrontiert. Die immer frühere und zunehmende Nutzung der sozialen Medien begünstigt das Abschweifen in Szenen und die Konfrontation mit undemokratischen Beiträgen und mehr.
Der enorme Zuwachs von geflüchteten Kindern aus Kriegsgebieten und undemokratischen Nationen in Grundschulen und weiterführenden Schulen verstärkt meine Annahme, dass ein nachhaltiger Lösungsansatz für das Schwinden des Demokratiegefühls vonnöten ist.
Unschlüssig erscheint es doch dann, dass Politikunterricht in Deutschland keinen höheren Stellenwert erfährt. Gemäß der nds-zeitschrift.de praktizieren 1/4 der Bundesländer eine (ich zitiere) "Vernachlässigungskultur" des Politikunterrichts. Eine große Anzahl der Bundesländer befindet sich im "Mittelfeld" des akzeptablen Maßes.
Aktuell wird Politik in Form von Sozialkunde, Gemeinschaftskunde, o.Ä. ab etwa der 8. Klasse unterrichtet- die Frage, warum die Schüler nicht schon früher mit unserem System und unseren im Grundgesetz festgelegten Werten konfrontiert werden, ist berechtigt.
Auch der Deutschlandfunk äußerte sich folgendermaßen dazu: "Damit Schüler als kompetente Demokraten die Schule verließen, müsse Politik ab Sekundarstufe I in allen Stufen unterrichtet werden, sagte Sozialwissenschaftler Reinhold Hedtke im Dlf". (Sekundarstufe I beginnt ab Klasse 5)
Ich sammle Unterschriften für folgenden Vorschlag:
Von der Grundschule an bis zur siebten Klasse soll ein demokratisch orientierter und friedensfördernder Unterricht verpflichtend stattfinden. Da der klassische Unterricht (stillschweigend Tafelaufschriebe abzeichnen) die jünglichen Schüler langweilen und die Abneigung gegenüber der Politik stärken könnte, schlage ich vor, dass dieser Unterricht von Noten befreit und lediglich an pädagogisch wertvollen Spielen und Simulationen angeschlossen werden soll. Beispielsweise kann eine Klassensprecherwahl dazu dienen, den Schülern die Grundsätze des Art. 38 GG (die Wahl ist unabhängig, allgemein, frei, gleich und geheim) nahezulegen. Ein weiteres Beispiel könnte die Einbringung der eigenen Meinung in die "Klassenregeln" durch Petitionen sein. Ebenfalls soll die (bei vielen Schülern fehlende) Fähigkeit zum Diskurs, der eigenständigen Meinungsbildung und der Akzeptanz anderer Ansichten trainiert werden.
Dieser "Demokratieunterricht" soll mit zunehmenden Alter und Verständnis und wachsender Reife von Gemeinschaftskundelehrern verschärft werden, bis in der achten Klasse die Theorie verdeutlicht und benotet werden kann. In der Grundschule können Klassenlehrer (evtl. mit Fortbildung) diese Rolle übernehmen.
Es ist in aller Munde, dass die Demokratie zunehmend an Anhängern verliert. Wir sollten nicht tatenlos dabei zusehen, wie das beste System vor unseren Augen wie Sand zwischen den Fingern verschwindet. Eine nachhaltige Lösung, die unser Mitspracherecht und ein gewaltloses Regime für unsere zukünftige Generation sichert, frei von einem Übermaß an Extremen und gewaltvollen Prozessen, ist längst überflüssig. Und die vielversprechenste Lösung ist die, in der wir mit einer friedvollen Erziehung der Kinder anfangen.
Unterstützen Sie diese Petition für eine Zukunftsperspektive der Demokratie.

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Das Problem
Politikverdrossenheit, Polarisierung, das Nachlassen des Vertrauens in die Demokratie: damit werden nicht nur Wahlberechtigte, sondern auch junge Menschen konfrontiert. Die immer frühere und zunehmende Nutzung der sozialen Medien begünstigt das Abschweifen in Szenen und die Konfrontation mit undemokratischen Beiträgen und mehr.
Der enorme Zuwachs von geflüchteten Kindern aus Kriegsgebieten und undemokratischen Nationen in Grundschulen und weiterführenden Schulen verstärkt meine Annahme, dass ein nachhaltiger Lösungsansatz für das Schwinden des Demokratiegefühls vonnöten ist.
Unschlüssig erscheint es doch dann, dass Politikunterricht in Deutschland keinen höheren Stellenwert erfährt. Gemäß der nds-zeitschrift.de praktizieren 1/4 der Bundesländer eine (ich zitiere) "Vernachlässigungskultur" des Politikunterrichts. Eine große Anzahl der Bundesländer befindet sich im "Mittelfeld" des akzeptablen Maßes.
Aktuell wird Politik in Form von Sozialkunde, Gemeinschaftskunde, o.Ä. ab etwa der 8. Klasse unterrichtet- die Frage, warum die Schüler nicht schon früher mit unserem System und unseren im Grundgesetz festgelegten Werten konfrontiert werden, ist berechtigt.
Auch der Deutschlandfunk äußerte sich folgendermaßen dazu: "Damit Schüler als kompetente Demokraten die Schule verließen, müsse Politik ab Sekundarstufe I in allen Stufen unterrichtet werden, sagte Sozialwissenschaftler Reinhold Hedtke im Dlf". (Sekundarstufe I beginnt ab Klasse 5)
Ich sammle Unterschriften für folgenden Vorschlag:
Von der Grundschule an bis zur siebten Klasse soll ein demokratisch orientierter und friedensfördernder Unterricht verpflichtend stattfinden. Da der klassische Unterricht (stillschweigend Tafelaufschriebe abzeichnen) die jünglichen Schüler langweilen und die Abneigung gegenüber der Politik stärken könnte, schlage ich vor, dass dieser Unterricht von Noten befreit und lediglich an pädagogisch wertvollen Spielen und Simulationen angeschlossen werden soll. Beispielsweise kann eine Klassensprecherwahl dazu dienen, den Schülern die Grundsätze des Art. 38 GG (die Wahl ist unabhängig, allgemein, frei, gleich und geheim) nahezulegen. Ein weiteres Beispiel könnte die Einbringung der eigenen Meinung in die "Klassenregeln" durch Petitionen sein. Ebenfalls soll die (bei vielen Schülern fehlende) Fähigkeit zum Diskurs, der eigenständigen Meinungsbildung und der Akzeptanz anderer Ansichten trainiert werden.
Dieser "Demokratieunterricht" soll mit zunehmenden Alter und Verständnis und wachsender Reife von Gemeinschaftskundelehrern verschärft werden, bis in der achten Klasse die Theorie verdeutlicht und benotet werden kann. In der Grundschule können Klassenlehrer (evtl. mit Fortbildung) diese Rolle übernehmen.
Es ist in aller Munde, dass die Demokratie zunehmend an Anhängern verliert. Wir sollten nicht tatenlos dabei zusehen, wie das beste System vor unseren Augen wie Sand zwischen den Fingern verschwindet. Eine nachhaltige Lösung, die unser Mitspracherecht und ein gewaltloses Regime für unsere zukünftige Generation sichert, frei von einem Übermaß an Extremen und gewaltvollen Prozessen, ist längst überflüssig. Und die vielversprechenste Lösung ist die, in der wir mit einer friedvollen Erziehung der Kinder anfangen.
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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 17. Januar 2023 erstellt