Igelschutz in Weiden - Nachtfahrverbot für Mähroboter!

Igelschutz in Weiden - Nachtfahrverbot für Mähroboter!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
susan devereaux und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Der Igel ist eines der ältesten Säugetiere der Erde – seit über 60 Millionen Jahren wuselt er sich durch Wiesen und Büsche. Und auch aus unseren Gärten ist der Igel nicht mehr wegzudenken – meist der einzige Ort, an dem er noch Ruhe und Futter findet.

Unserem heimischen Igel geht es immer schlechter. Nicht nur findet er in unseren naturfernen Gärten kein Futter und auch keinen Unterschlupf mehr – mittlerweile sind so gut wie alle Igel stark unterernährt  - er läuft auch ständig in Gefahr, seine Stacheln, Beinchen oder das halbe Gesicht abgemäht zu bekommen.  

Grund dafür sind Mähroboter. Zwar geben einige Hersteller an, Schutzmechanismen zu besitzen, jedoch erfüllt kein einziger Hersteller dieses Versprechen. Besonders gefährlich wird es, wenn die Roboter unbeaufsichtigt ihre nächtlichen Mäharbeiten verrichten. Denn Igel sind keine Fluchttiere. Bei Gefahr kugeln sie sich ein, ihr Stachelkleid ist den scharfen Klingen der Roboter jedoch hilflos ausgeliefert. So werden die Igel schlimm verletzt und oft schwer verstümmelt.

Die Folgen davon können hier begutachtet werden: Mähroboter sind tödlich! - Igelhilfe die Stachelkugeln
Achtung, diese Bilder zeigen teilweise schlimme Verletzungen. Alle stammen aus unserer Region.

Hat der Igel Glück, wird er gefunden und zu einer ehrenamtlichen Igelstation gebracht. Eine dieser Igelschutzstation in unsere Region, „Die Stachelkugeln“, ehrenamtlich betrieben von Ramona Schröppel, kann täglich von neuen Verletzungen berichten. Es zeigt sich: Auf Aufklärungsarbeit und das freiwillige Mitwirken der Bürger*innen zu vertrauen, zeigt keine Wirkung.

Die Gesetzeslage zeigt klare Zustimmung in dieser Sache:

§ 1 Abs. 1 BNatSchG verpflichtet Bund und Länder zum Schutz von Natur und Landschaft und konkretisiert in Abs. 2 den insbesonderen Sicherungsbedarf wild lebender Tiere einschließlich ihrer Lebensstätten, sowie die Pflicht, deren Gefährdung entgegenzuwirken.

Nach § 39 Absatz 1 BNatSchG ist es verboten,

  1.  wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten,
  2.  wild lebende Pflanzen ohne vernünftigen Grund von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten,
  3. Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.
    Kommunen müssen die Einhaltung dieser Gesetze sicherstellen!

Unsere Forderung

Wir, die Grünen Weiden, fordern ein Nachtfahrverbot für Mähroboter im Zeitraum von 30 Minuten vor Sonnenuntergang bis 30 Minuten nach Sonnenaufgang. In dieser Zeit sind Igel am aktivsten auf Nahrungssuche, diese Zeitspanne hat sich in anderen Regionen und Städten bewährt.

Denn wir sind mit unserer Forderung nicht allein: Nachfahrverbote wurden bereits in einigen deutschen Städten umgesetzt, wie bspw. in Bayreuth, Chemnitz, Dortmund, Erfurt, Halle, Hamburg, Köln und zuletzt im Kreis Schwandorf. Darüber hinaus laufen Petitionen in den Landkreisen Neustadt, Tirschenreuth, Wunsiedel und Amberg-Sulzbach.

Auch die Landtagsfraktion der Grünen Bayern hat dazu bereits einen Gesetzesentwurf vorgebracht, der von CSU, Freien Wählern und AfD abgelehnt wurde.

Darüber hinaus hat die Bundestagsfraktion der Grünen im Mai 2026 einen Antrag zum Igelschutz verfasst. 

Die Gegenargumentation, man kenne keine genauen Zahlen der durch Mähroboter verletzten Igel kann kein echtes Argument gegen ein Nachtfahrverbot sein – wie viele verstümmelte, lebensunfähige Igel braucht es, dass ein Verbot „verhältnismäßig“ ist?

Handlungen von Einzelpersonen dürfen nicht länger durch ehrenamtliches, kräftezehrendes Engagement von Privatpersonen und hilfsbereiten Tierarztpraxen aufgefangen werden.

Daher fordern wir die Stadt Weiden auf, ein Verbot für den nächtlichen Betrieb von Mährobotern im Zeitraum von 30 Minuten vor Sonnenuntergang bis 30 Minuten nach Sonnenaufgang umzusetzen.

Jede Unterschrift hilft dabei, den Igel und andere nachtaktive Tiere besser zu schützen.

Bitte unterstützt unser Anliegen - für unsere Igel. 

igelbabies

 

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Anna PschiererPetitionsstarter*in

350

Aktuelle Unterzeichner*innen:
susan devereaux und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Der Igel ist eines der ältesten Säugetiere der Erde – seit über 60 Millionen Jahren wuselt er sich durch Wiesen und Büsche. Und auch aus unseren Gärten ist der Igel nicht mehr wegzudenken – meist der einzige Ort, an dem er noch Ruhe und Futter findet.

Unserem heimischen Igel geht es immer schlechter. Nicht nur findet er in unseren naturfernen Gärten kein Futter und auch keinen Unterschlupf mehr – mittlerweile sind so gut wie alle Igel stark unterernährt  - er läuft auch ständig in Gefahr, seine Stacheln, Beinchen oder das halbe Gesicht abgemäht zu bekommen.  

Grund dafür sind Mähroboter. Zwar geben einige Hersteller an, Schutzmechanismen zu besitzen, jedoch erfüllt kein einziger Hersteller dieses Versprechen. Besonders gefährlich wird es, wenn die Roboter unbeaufsichtigt ihre nächtlichen Mäharbeiten verrichten. Denn Igel sind keine Fluchttiere. Bei Gefahr kugeln sie sich ein, ihr Stachelkleid ist den scharfen Klingen der Roboter jedoch hilflos ausgeliefert. So werden die Igel schlimm verletzt und oft schwer verstümmelt.

Die Folgen davon können hier begutachtet werden: Mähroboter sind tödlich! - Igelhilfe die Stachelkugeln
Achtung, diese Bilder zeigen teilweise schlimme Verletzungen. Alle stammen aus unserer Region.

Hat der Igel Glück, wird er gefunden und zu einer ehrenamtlichen Igelstation gebracht. Eine dieser Igelschutzstation in unsere Region, „Die Stachelkugeln“, ehrenamtlich betrieben von Ramona Schröppel, kann täglich von neuen Verletzungen berichten. Es zeigt sich: Auf Aufklärungsarbeit und das freiwillige Mitwirken der Bürger*innen zu vertrauen, zeigt keine Wirkung.

Die Gesetzeslage zeigt klare Zustimmung in dieser Sache:

§ 1 Abs. 1 BNatSchG verpflichtet Bund und Länder zum Schutz von Natur und Landschaft und konkretisiert in Abs. 2 den insbesonderen Sicherungsbedarf wild lebender Tiere einschließlich ihrer Lebensstätten, sowie die Pflicht, deren Gefährdung entgegenzuwirken.

Nach § 39 Absatz 1 BNatSchG ist es verboten,

  1.  wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten,
  2.  wild lebende Pflanzen ohne vernünftigen Grund von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten,
  3. Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.
    Kommunen müssen die Einhaltung dieser Gesetze sicherstellen!

Unsere Forderung

Wir, die Grünen Weiden, fordern ein Nachtfahrverbot für Mähroboter im Zeitraum von 30 Minuten vor Sonnenuntergang bis 30 Minuten nach Sonnenaufgang. In dieser Zeit sind Igel am aktivsten auf Nahrungssuche, diese Zeitspanne hat sich in anderen Regionen und Städten bewährt.

Denn wir sind mit unserer Forderung nicht allein: Nachfahrverbote wurden bereits in einigen deutschen Städten umgesetzt, wie bspw. in Bayreuth, Chemnitz, Dortmund, Erfurt, Halle, Hamburg, Köln und zuletzt im Kreis Schwandorf. Darüber hinaus laufen Petitionen in den Landkreisen Neustadt, Tirschenreuth, Wunsiedel und Amberg-Sulzbach.

Auch die Landtagsfraktion der Grünen Bayern hat dazu bereits einen Gesetzesentwurf vorgebracht, der von CSU, Freien Wählern und AfD abgelehnt wurde.

Darüber hinaus hat die Bundestagsfraktion der Grünen im Mai 2026 einen Antrag zum Igelschutz verfasst. 

Die Gegenargumentation, man kenne keine genauen Zahlen der durch Mähroboter verletzten Igel kann kein echtes Argument gegen ein Nachtfahrverbot sein – wie viele verstümmelte, lebensunfähige Igel braucht es, dass ein Verbot „verhältnismäßig“ ist?

Handlungen von Einzelpersonen dürfen nicht länger durch ehrenamtliches, kräftezehrendes Engagement von Privatpersonen und hilfsbereiten Tierarztpraxen aufgefangen werden.

Daher fordern wir die Stadt Weiden auf, ein Verbot für den nächtlichen Betrieb von Mährobotern im Zeitraum von 30 Minuten vor Sonnenuntergang bis 30 Minuten nach Sonnenaufgang umzusetzen.

Jede Unterschrift hilft dabei, den Igel und andere nachtaktive Tiere besser zu schützen.

Bitte unterstützt unser Anliegen - für unsere Igel. 

igelbabies

 

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Anna PschiererPetitionsstarter*in

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Petition am 13. Juni 2026 erstellt