IC-Halt in Herrenberg erhalten – Oberes Gäu nicht abhängen!


IC-Halt in Herrenberg erhalten – Oberes Gäu nicht abhängen!
Das Problem
Die Deutsche Bahn plant im Rahmen des „Stabilisierungskonzepts Gäubahn“, für die Zugverbindung Stuttgart – Singen den IC-Halt in Herrenberg ab Dezember 2026 zu streichen. Das dürfen wir nicht hinnehmen!
Grundsätzlich unterstützen wir das Ziel, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit auf der Gäubahn zu verbessern. Doch die gewählte Maßnahme ist weder ausgewogen noch zukunftsfähig.
Was steht auf dem Spiel?
Mit dem Wegfall des IC-Halts wird das gesamte Obere Gäu mit über 100.000 Menschen faktisch vom Fernverkehr in Richtung Bodensee und Schweiz abgekoppelt.
Dies hat weitreichende Konsequenzen:
- Für Pendlerinnen und Pendler entstehen deutliche Zeitverluste und zusätzliche Umstiege. Bereits heute ist absehbar, dass Fahrgäste künftig Umwege und Wartezeiten von bis zu 30 Minuten und mehr in Kauf nehmen müssen.
- Für die regionale Wirtschaft bedeutet dies einen Standortnachteil – gerade für ein wachsendes Mittelzentrum wie Herrenberg mit engen Verflechtungen in die Region Stuttgart und darüber hinaus.
- Für den Tourismus und die nachhaltige Mobilität sendet diese Entscheidung ein fatales Signal: Während politisch die Stärkung des Bahnverkehrs gefordert wird, wird hier ein funktionierender Fernverkehrsanschluss zurückgebaut. 2028 ist das Land Baden-Württemberg mit den Heimattagen zu Gast in Herrenberg – dann ohne IC-Halt? Ein fatales Signal!
Herrenberg ist ein zentraler Verkehrsknoten
Herrenberg ist weit mehr als ein Haltepunkt entlang der Strecke. Unser Bahnhof ist eine zentrale ÖPNV-Drehscheibe: Anfangs- und Endpunkt der S-Bahn-Linie S1 sowie der Ammertalbahn, Knotenpunkt für Busverkehre ins Umland und perspektivisch von wachsender Bedeutung durch weitere regionale Schienenprojekte. Diese Rolle wird durch den Wegfall des Fernverkehrshalts fundamental geschwächt.
Besonders irritierend ist, dass seitens des Landes Baden-Württemberg angeregt wurde, zumindest den Halt in Herrenberg beizubehalten – eine Empfehlung, die offenbar unberücksichtigt blieb.
Wir erlauben uns daher, den offenen Brief auch an das Verkehrsministerium sowie die örtlichen Landtagsabgeordneten zu schicken.
Pläne wecken Unverständnis
Selbst das Land Baden-Württemberg hat angeregt, den IC-Halt in Herrenberg beizubehalten – offenbar ohne Erfolg.
Und bei allem Respekt vor den anderen Kommunen: Ein Blick auf die Einwohnerzahlen anderer IC-Halte entlang der Strecke macht die Entscheidung noch weniger nachvollziehbar:
- Herrenberg: ca. 34.000
- Oberndorf am Neckar: ca. 14.600
- Spaichingen: ca. 13.700
- Sulz am Neckar: ca. 12.700
- Engen: ca. 11.700
Warum wird ausgerechnet der größte Halt gestrichen?
Unsere Forderung
Wir fordern die Deutsche Bahn auf, den IC-Halt in Herrenberg zu erhalten.
Eine nachhaltige Verbesserung der Betriebsqualität darf nicht einseitig zulasten der Fläche gehen. Ein Konzept, welches einen so zentralen Knotenpunkt wie Herrenberg derartig schwächt ist gänzlich ungeeignet. Es braucht Lösungen, die sowohl die betriebliche Stabilität erhöhen als auch die Erreichbarkeit sichern. Und dazu gehört glasklar der Erhalt des IC-Halts in Herrenberg!
Jetzt unterschreiben!
Setzen Sie ein Zeichen für faire Mobilität, starke Regionen und eine zukunftsfähige Bahn:
Unterschreiben Sie diese Petition und helfen Sie mit, den IC-Halt in Herrenberg zu erhalten!
Unterzeichnender Oberbürgermeister und unterzeichnende Bürgermeister:
Oberbürgermeister Nico Reith, Herrenberg
Benjamin Schmid, Bürgermeister Gäufelden
Hans Michael Burkhardt, Bürgermeister Jettingen
Bernd Dürr, Bürgermeister Bondorf
Benjamin Finis, Bürgermeister Mötzingen

5.501
Das Problem
Die Deutsche Bahn plant im Rahmen des „Stabilisierungskonzepts Gäubahn“, für die Zugverbindung Stuttgart – Singen den IC-Halt in Herrenberg ab Dezember 2026 zu streichen. Das dürfen wir nicht hinnehmen!
Grundsätzlich unterstützen wir das Ziel, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit auf der Gäubahn zu verbessern. Doch die gewählte Maßnahme ist weder ausgewogen noch zukunftsfähig.
Was steht auf dem Spiel?
Mit dem Wegfall des IC-Halts wird das gesamte Obere Gäu mit über 100.000 Menschen faktisch vom Fernverkehr in Richtung Bodensee und Schweiz abgekoppelt.
Dies hat weitreichende Konsequenzen:
- Für Pendlerinnen und Pendler entstehen deutliche Zeitverluste und zusätzliche Umstiege. Bereits heute ist absehbar, dass Fahrgäste künftig Umwege und Wartezeiten von bis zu 30 Minuten und mehr in Kauf nehmen müssen.
- Für die regionale Wirtschaft bedeutet dies einen Standortnachteil – gerade für ein wachsendes Mittelzentrum wie Herrenberg mit engen Verflechtungen in die Region Stuttgart und darüber hinaus.
- Für den Tourismus und die nachhaltige Mobilität sendet diese Entscheidung ein fatales Signal: Während politisch die Stärkung des Bahnverkehrs gefordert wird, wird hier ein funktionierender Fernverkehrsanschluss zurückgebaut. 2028 ist das Land Baden-Württemberg mit den Heimattagen zu Gast in Herrenberg – dann ohne IC-Halt? Ein fatales Signal!
Herrenberg ist ein zentraler Verkehrsknoten
Herrenberg ist weit mehr als ein Haltepunkt entlang der Strecke. Unser Bahnhof ist eine zentrale ÖPNV-Drehscheibe: Anfangs- und Endpunkt der S-Bahn-Linie S1 sowie der Ammertalbahn, Knotenpunkt für Busverkehre ins Umland und perspektivisch von wachsender Bedeutung durch weitere regionale Schienenprojekte. Diese Rolle wird durch den Wegfall des Fernverkehrshalts fundamental geschwächt.
Besonders irritierend ist, dass seitens des Landes Baden-Württemberg angeregt wurde, zumindest den Halt in Herrenberg beizubehalten – eine Empfehlung, die offenbar unberücksichtigt blieb.
Wir erlauben uns daher, den offenen Brief auch an das Verkehrsministerium sowie die örtlichen Landtagsabgeordneten zu schicken.
Pläne wecken Unverständnis
Selbst das Land Baden-Württemberg hat angeregt, den IC-Halt in Herrenberg beizubehalten – offenbar ohne Erfolg.
Und bei allem Respekt vor den anderen Kommunen: Ein Blick auf die Einwohnerzahlen anderer IC-Halte entlang der Strecke macht die Entscheidung noch weniger nachvollziehbar:
- Herrenberg: ca. 34.000
- Oberndorf am Neckar: ca. 14.600
- Spaichingen: ca. 13.700
- Sulz am Neckar: ca. 12.700
- Engen: ca. 11.700
Warum wird ausgerechnet der größte Halt gestrichen?
Unsere Forderung
Wir fordern die Deutsche Bahn auf, den IC-Halt in Herrenberg zu erhalten.
Eine nachhaltige Verbesserung der Betriebsqualität darf nicht einseitig zulasten der Fläche gehen. Ein Konzept, welches einen so zentralen Knotenpunkt wie Herrenberg derartig schwächt ist gänzlich ungeeignet. Es braucht Lösungen, die sowohl die betriebliche Stabilität erhöhen als auch die Erreichbarkeit sichern. Und dazu gehört glasklar der Erhalt des IC-Halts in Herrenberg!
Jetzt unterschreiben!
Setzen Sie ein Zeichen für faire Mobilität, starke Regionen und eine zukunftsfähige Bahn:
Unterschreiben Sie diese Petition und helfen Sie mit, den IC-Halt in Herrenberg zu erhalten!
Unterzeichnender Oberbürgermeister und unterzeichnende Bürgermeister:
Oberbürgermeister Nico Reith, Herrenberg
Benjamin Schmid, Bürgermeister Gäufelden
Hans Michael Burkhardt, Bürgermeister Jettingen
Bernd Dürr, Bürgermeister Bondorf
Benjamin Finis, Bürgermeister Mötzingen

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Petition am 27. April 2026 erstellt