Hört mir endlich zu!!

Das Problem

Ich wurde im Stich gelassen – die Wahrheit über die Hebo-Webschule

Mein Name ist Clara Weidner. Ich schreibe diesen offenen Brief anonym, weil ich Angst habe – aber noch viel mehr Angst habe ich davor, dass weiter weggeschaut wird.

Ich war Schülerin an der Hebo-Webschule – einer sogenannten Online-Schule für psychisch kranke oder beeinträchtigte Jugendliche. Offiziell sitzt sie in Nordrhein-Westfalen, bietet aber Unterricht bundesweit an. Was ich dort erlebt habe, war keine Hilfe, kein Schutzraum – sondern das Gegenteil.

Ich bin dort Opfer sexueller Belästigung geworden. Als ich mich an die Schulleitung wandte, wurde ich nicht unterstützt. Stattdessen wurde mir vorgeworfen, ich hätte es gewollt. Weil ich mit dem Täter vorher „zusammen“ war. Obwohl ich mehrfach klargestellt habe, dass diese Beziehung nie gewollt war. Ich wurde nicht ernst genommen – sondern zum Schweigen gebracht.

Doch es ging noch weiter: Ein Lehrer der Schule leitet eine sogenannte AG, in der sich sektenartige Strukturen gebildet haben. Es gibt einen Dresscode. Es gibt regelmäßige nächtliche Online-Treffen. Schüler*innen nennen ihn „Satan“ oder „Vater“ – und der Lehrer duldet und fördert das. Wer sich nicht anpasst, wird ausgegrenzt, verspottet oder gemobbt.

Als ich mich in einer WhatsApp-Gruppe gegenüber anderen Schüler*innen geäußert habe, wurde ich sofort beschimpft. Ich sollte meine Aussagen „beweisen“, man unterstellte mir, andere anzugreifen. Niemand wollte zuhören. Ich wurde allein gelassen.

Die Person, die mich belästigt hat, änderte später ihr Geschlecht und gab sich plötzlich als trans aus – nachdem ich gesagt hatte, dass ich lesbisch bin. Ich glaube, dass das gezielt geschah, um mich später als Täterin darzustellen. Ich war nie mit dieser Person einverstanden, ich habe mich nie sicher gefühlt.

Ich habe in dieser Zeit große psychische Belastung erlebt. Ja, ich habe einmal etwas in Richtung Selbstverletzung gesagt – aber ich wollte mir nie etwas antun. Es war eine Übersprungshandlung in einem Zustand der Überforderung. Und auch das wurde später gegen mich verwendet, um mich mundtot zu machen.

Ich habe mich an Behörden gewandt. Die Bezirksregierung sagte mir, sie könne nichts tun – weil die Hebo-Webschule rechtlich keine Schule ist. Die Verantwortung wird weitergeschoben. Doch währenddessen werden weiter Kinder und Jugendliche in dieser Struktur unterrichtet, manipuliert – und im schlimmsten Fall verletzt.

Ich fordere, dass jemand endlich hinsieht.

Ich fordere, dass diese Schule und ihr Umfeld überprüft werden – rechtlich, psychologisch und pädagogisch.

Ich fordere Schutz für Jugendliche, die genau dort Hilfe suchen – und stattdessen gebrochen werden.

Ich bin nur eine Stimme. Aber vielleicht wird meine Stimme gehört, wenn andere sie teilen.

Clara Weidner  
(Name geändert – bitte respektieren Sie meine Anonymität)

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C WPetitionsstarter*in

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Das Problem

Ich wurde im Stich gelassen – die Wahrheit über die Hebo-Webschule

Mein Name ist Clara Weidner. Ich schreibe diesen offenen Brief anonym, weil ich Angst habe – aber noch viel mehr Angst habe ich davor, dass weiter weggeschaut wird.

Ich war Schülerin an der Hebo-Webschule – einer sogenannten Online-Schule für psychisch kranke oder beeinträchtigte Jugendliche. Offiziell sitzt sie in Nordrhein-Westfalen, bietet aber Unterricht bundesweit an. Was ich dort erlebt habe, war keine Hilfe, kein Schutzraum – sondern das Gegenteil.

Ich bin dort Opfer sexueller Belästigung geworden. Als ich mich an die Schulleitung wandte, wurde ich nicht unterstützt. Stattdessen wurde mir vorgeworfen, ich hätte es gewollt. Weil ich mit dem Täter vorher „zusammen“ war. Obwohl ich mehrfach klargestellt habe, dass diese Beziehung nie gewollt war. Ich wurde nicht ernst genommen – sondern zum Schweigen gebracht.

Doch es ging noch weiter: Ein Lehrer der Schule leitet eine sogenannte AG, in der sich sektenartige Strukturen gebildet haben. Es gibt einen Dresscode. Es gibt regelmäßige nächtliche Online-Treffen. Schüler*innen nennen ihn „Satan“ oder „Vater“ – und der Lehrer duldet und fördert das. Wer sich nicht anpasst, wird ausgegrenzt, verspottet oder gemobbt.

Als ich mich in einer WhatsApp-Gruppe gegenüber anderen Schüler*innen geäußert habe, wurde ich sofort beschimpft. Ich sollte meine Aussagen „beweisen“, man unterstellte mir, andere anzugreifen. Niemand wollte zuhören. Ich wurde allein gelassen.

Die Person, die mich belästigt hat, änderte später ihr Geschlecht und gab sich plötzlich als trans aus – nachdem ich gesagt hatte, dass ich lesbisch bin. Ich glaube, dass das gezielt geschah, um mich später als Täterin darzustellen. Ich war nie mit dieser Person einverstanden, ich habe mich nie sicher gefühlt.

Ich habe in dieser Zeit große psychische Belastung erlebt. Ja, ich habe einmal etwas in Richtung Selbstverletzung gesagt – aber ich wollte mir nie etwas antun. Es war eine Übersprungshandlung in einem Zustand der Überforderung. Und auch das wurde später gegen mich verwendet, um mich mundtot zu machen.

Ich habe mich an Behörden gewandt. Die Bezirksregierung sagte mir, sie könne nichts tun – weil die Hebo-Webschule rechtlich keine Schule ist. Die Verantwortung wird weitergeschoben. Doch währenddessen werden weiter Kinder und Jugendliche in dieser Struktur unterrichtet, manipuliert – und im schlimmsten Fall verletzt.

Ich fordere, dass jemand endlich hinsieht.

Ich fordere, dass diese Schule und ihr Umfeld überprüft werden – rechtlich, psychologisch und pädagogisch.

Ich fordere Schutz für Jugendliche, die genau dort Hilfe suchen – und stattdessen gebrochen werden.

Ich bin nur eine Stimme. Aber vielleicht wird meine Stimme gehört, wenn andere sie teilen.

Clara Weidner  
(Name geändert – bitte respektieren Sie meine Anonymität)

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Petition am 1. Juli 2025 erstellt