Härtere Strafen für Täter von Kindesmissbrauch, Vergewaltigung und sex. Missbrauch

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Mario Rothe und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

📝 Petition: Härtere Strafen für Täter von Kindesmissbrauch, Vergewaltigung und sexueller Belästigung
An: Deutscher Bundestag / Bundesministerium der Justiz
Von: Vivien Lohmann

 
Petitionstext:
Sexuelle Gewalt gegen Kinder, Frauen und Männer ist eines der schwerwiegendsten und traumatisierenden Verbrechen unserer Gesellschaft. Immer wieder sehen wir Fälle, in denen Täter milde Urteile erhalten, Bewährungsstrafen bekommen oder frühzeitig entlassen werden – selbst bei schweren Taten wie Kindesmissbrauch, Vergewaltigung oder sexueller Belästigung.

Diese Verbrechen haben eines gemeinsam: Sie sind egoistisch, rücksichtslos und zutiefst entmenschlichend. Sie geschehen nicht aus Armut, Not oder Verzweiflung, sondern fast immer aus einem kranken Bedürfnis nach Macht, Kontrolle, Dominanz oder sexueller Befriedigung. Genau deshalb brauchen sie auch eine klare, harte und gerechte strafrechtliche Antwort.

Die bisherigen Urteile stehen in keinem Verhältnis zum lebenslangen seelischen, körperlichen und psychischen Leid der Betroffenen. Es ist Zeit, ein klares Zeichen für konsequenten Opferschutz und echte Gerechtigkeit zu setzen.

 
Wir fordern daher:
Deutliche Erhöhung der Mindest- und Höchststrafen für sexualisierte Gewalt – insbesondere bei Kindesmissbrauch, Vergewaltigung und sexueller Belästigung.
Abschaffung der Möglichkeit auf Bewährung bei schweren sexualisierten Gewaltdelikten.
Keine Strafmilderung aufgrund von Geständnissen, wenn klare Beweise vorliegen.
Stärkeren rechtlichen und psychologischen Beistand für Opfer, auch über das Strafverfahren hinaus.
Transparente Erfassung und Veröffentlichung von Urteilsstatistiken, damit Ausmaß und Strafpraxis öffentlich nachvollziehbar werden.
Klarere gesetzliche Definitionen und konsequentere Strafverfolgung bei sexueller Belästigung, auch im Alltag, am Arbeitsplatz, in Bildungseinrichtungen oder im öffentlichen Raum.
 
Warum diese Petition wichtig ist:
Jedes Jahr werden in Deutschland Tausende Kinder, Frauen und Männer Opfer von sexueller Gewalt – von Belästigung bis hin zu Missbrauch oder Vergewaltigung.
Sexualisierte Gewalt kennt kein Geschlecht – alle Menschen, unabhängig von Alter, Geschlechtsidentität oder Herkunft, können betroffen sein.
Das Schweigen der Opfer ist bei allen Geschlechtern groß – aus Scham, Angst, Schuldgefühlen oder weil sie befürchten, nicht ernst genommen zu werden.
Sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen nehmen nach aktuellen Statistiken weiter zu – die Zahlen steigen, während die Konsequenzen für Täter häufig viel zu gering bleiben.
Sexuelle Gewalt ist kein Ausrutscher, sondern ein gezielter Machtmissbrauch. Sie entspringt keinem Mangel an Geld oder Bildung, sondern einem tief verankerten Macht- und Kontrollbedürfnis – und wird oft systematisch ausgeübt.
Die meisten Täter kommen mit milden oder unangemessenen Strafen davon, was das Vertrauen in unser Rechtssystem massiv untergräbt.
Viele Betroffene fühlen sich im Stich gelassen – nicht nur durch ihre Täter, sondern auch durch die Justiz.
Eine klare und konsequente Strafverfolgung dient nicht nur der Gerechtigkeit, sondern hat auch eine wichtige abschreckende Wirkung.
Nur durch echte Konsequenzen für Täter kann der Opferschutz gestärkt und das gesellschaftliche Bewusstsein geschärft werden.
 
Warum mir diese Petition persönlich wichtig ist:
Ich bin selbst mehrfach Opfer sexueller Übergriffe geworden. Ich weiß, wie tief diese Erlebnisse verletzen – und wie lange sie nachwirken. Aber was fast noch schmerzhafter ist: Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie wenig Schutz, Gerechtigkeit und Unterstützung unser Rechtssystem bietet.

Täter kommen oft mit milden Strafen davon. Verfahren verlaufen im Sande. Opfer werden nicht ernst genommen – oder müssen sich selbst rechtfertigen. Das hinterlässt ein Gefühl der Ohnmacht, des Ausgeliefertseins und der Ungerechtigkeit.

Diese Petition ist für alle, die Ähnliches erlebt haben. Für alle, die nicht gehört wurden. Für alle, die noch schweigen.
Und für eine Gesellschaft, die endlich hinsieht – und handelt.

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Vivien LohmannPetitionsstarter*in

70.926

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Mario Rothe und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

📝 Petition: Härtere Strafen für Täter von Kindesmissbrauch, Vergewaltigung und sexueller Belästigung
An: Deutscher Bundestag / Bundesministerium der Justiz
Von: Vivien Lohmann

 
Petitionstext:
Sexuelle Gewalt gegen Kinder, Frauen und Männer ist eines der schwerwiegendsten und traumatisierenden Verbrechen unserer Gesellschaft. Immer wieder sehen wir Fälle, in denen Täter milde Urteile erhalten, Bewährungsstrafen bekommen oder frühzeitig entlassen werden – selbst bei schweren Taten wie Kindesmissbrauch, Vergewaltigung oder sexueller Belästigung.

Diese Verbrechen haben eines gemeinsam: Sie sind egoistisch, rücksichtslos und zutiefst entmenschlichend. Sie geschehen nicht aus Armut, Not oder Verzweiflung, sondern fast immer aus einem kranken Bedürfnis nach Macht, Kontrolle, Dominanz oder sexueller Befriedigung. Genau deshalb brauchen sie auch eine klare, harte und gerechte strafrechtliche Antwort.

Die bisherigen Urteile stehen in keinem Verhältnis zum lebenslangen seelischen, körperlichen und psychischen Leid der Betroffenen. Es ist Zeit, ein klares Zeichen für konsequenten Opferschutz und echte Gerechtigkeit zu setzen.

 
Wir fordern daher:
Deutliche Erhöhung der Mindest- und Höchststrafen für sexualisierte Gewalt – insbesondere bei Kindesmissbrauch, Vergewaltigung und sexueller Belästigung.
Abschaffung der Möglichkeit auf Bewährung bei schweren sexualisierten Gewaltdelikten.
Keine Strafmilderung aufgrund von Geständnissen, wenn klare Beweise vorliegen.
Stärkeren rechtlichen und psychologischen Beistand für Opfer, auch über das Strafverfahren hinaus.
Transparente Erfassung und Veröffentlichung von Urteilsstatistiken, damit Ausmaß und Strafpraxis öffentlich nachvollziehbar werden.
Klarere gesetzliche Definitionen und konsequentere Strafverfolgung bei sexueller Belästigung, auch im Alltag, am Arbeitsplatz, in Bildungseinrichtungen oder im öffentlichen Raum.
 
Warum diese Petition wichtig ist:
Jedes Jahr werden in Deutschland Tausende Kinder, Frauen und Männer Opfer von sexueller Gewalt – von Belästigung bis hin zu Missbrauch oder Vergewaltigung.
Sexualisierte Gewalt kennt kein Geschlecht – alle Menschen, unabhängig von Alter, Geschlechtsidentität oder Herkunft, können betroffen sein.
Das Schweigen der Opfer ist bei allen Geschlechtern groß – aus Scham, Angst, Schuldgefühlen oder weil sie befürchten, nicht ernst genommen zu werden.
Sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen nehmen nach aktuellen Statistiken weiter zu – die Zahlen steigen, während die Konsequenzen für Täter häufig viel zu gering bleiben.
Sexuelle Gewalt ist kein Ausrutscher, sondern ein gezielter Machtmissbrauch. Sie entspringt keinem Mangel an Geld oder Bildung, sondern einem tief verankerten Macht- und Kontrollbedürfnis – und wird oft systematisch ausgeübt.
Die meisten Täter kommen mit milden oder unangemessenen Strafen davon, was das Vertrauen in unser Rechtssystem massiv untergräbt.
Viele Betroffene fühlen sich im Stich gelassen – nicht nur durch ihre Täter, sondern auch durch die Justiz.
Eine klare und konsequente Strafverfolgung dient nicht nur der Gerechtigkeit, sondern hat auch eine wichtige abschreckende Wirkung.
Nur durch echte Konsequenzen für Täter kann der Opferschutz gestärkt und das gesellschaftliche Bewusstsein geschärft werden.
 
Warum mir diese Petition persönlich wichtig ist:
Ich bin selbst mehrfach Opfer sexueller Übergriffe geworden. Ich weiß, wie tief diese Erlebnisse verletzen – und wie lange sie nachwirken. Aber was fast noch schmerzhafter ist: Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie wenig Schutz, Gerechtigkeit und Unterstützung unser Rechtssystem bietet.

Täter kommen oft mit milden Strafen davon. Verfahren verlaufen im Sande. Opfer werden nicht ernst genommen – oder müssen sich selbst rechtfertigen. Das hinterlässt ein Gefühl der Ohnmacht, des Ausgeliefertseins und der Ungerechtigkeit.

Diese Petition ist für alle, die Ähnliches erlebt haben. Für alle, die nicht gehört wurden. Für alle, die noch schweigen.
Und für eine Gesellschaft, die endlich hinsieht – und handelt.

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Vivien LohmannPetitionsstarter*in

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