Hunde gehören nicht dauerhaft in Zwinger – für ein Verbot der dauerhaften Zwingerhaltung

Hunde gehören nicht dauerhaft in Zwinger – für ein Verbot der dauerhaften Zwingerhaltung

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Pam Miller und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Wir fordern eine deutliche Verschärfung der gesetzlichen Regelungen zur Zwingerhaltung von Hunden in Deutschland. Ziel muss es sein, die dauerhafte oder überwiegende Haltung von Hunden im Zwinger grundsätzlich zu verbieten.

Hunde sind soziale, sensible und hoch entwickelte Lebewesen. Sie brauchen nicht nur Futter, Wasser und einen trockenen Schlafplatz, sondern vor allem Bewegung, Umweltreize, soziale Bindung, Zuwendung und verlässlichen Kontakt zu Menschen und Artgenossen. Eine Haltung, bei der ein Hund regelmäßig viele Stunden oder dauerhaft isoliert in einem Zwinger verbringt, widerspricht diesen grundlegenden Bedürfnissen.

Nach der aktuellen Rechtslage ist Zwingerhaltung in Deutschland weiterhin erlaubt, sofern bestimmte Mindestanforderungen eingehalten werden. Diese betreffen unter anderem die Größe, die Zwingerfläche, den Schutz vor Witterung, die Beschaffenheit des Bodens sowie Sicht- und Sozialkontakt. Doch genau darin liegt das Problem: Mindestmaße ersetzen kein artgerechtes Leben. Ein Hund kann auch in einem formal zulässigen Zwinger körperlich und seelisch leiden, wenn ihm Nähe, Beschäftigung, Bewegung, Freiheit und soziale Teilhabe fehlen.

Zwar sehen die geltenden Vorschriften vor, dass Hunden ausreichend Auslauf, Betreuung und sozialer Kontakt ermöglicht werden müssen. In der Praxis ist jedoch kaum überprüfbar, ob diese Vorgaben tatsächlich eingehalten werden. Gerade bei privater Haltung, abgelegenen Grundstücken, Wachhunden, Zuchthunden oder sogenannten Hofhunden bleibt viel Leid unsichtbar. Für Außenstehende ist oft nur erkennbar, dass ein Hund regelmäßig oder dauerhaft hinter Gittern lebt. Was ihm an Zuwendung, Auslauf, Ansprache und Bindung fehlt, bleibt häufig unbeachtet.

Auf dieses Thema bin ich aufmerksam geworden, weil ich in meinem direkten Umfeld erlebt habe, dass ein Hund augenscheinlich über längere Zeit regelmäßig in einem Zwinger gehalten wird. Dieser Eindruck hat mich sehr beschäftigt. Dabei geht es mir nicht darum, einzelne Personen öffentlich anzugreifen oder pauschal zu verurteilen. Es geht um eine grundsätzliche Frage: Darf ein Zwinger für einen Hund dauerhaft Lebensmittelpunkt sein?

Aus meiner Sicht darf die Antwort darauf nur nein lauten. Ein Zwinger kann in bestimmten Situationen eine kurzfristige Lösung sein, etwa vorübergehend, aus Sicherheitsgründen, während einer Genesung oder in begründeten Ausnahmefällen. Er darf aber niemals ein dauerhaftes Zuhause ersetzen. Hunde brauchen täglichen echten Kontakt, Bewegung, Beschäftigung und die Möglichkeit, Teil eines sozialen Umfelds zu sein.

Deshalb fordern wir klare gesetzliche Grenzen für die Zwingerhaltung von Hunden. Die dauerhafte oder überwiegende Unterbringung im Zwinger muss verboten werden. Hunde dürfen nicht über lange Zeit isoliert und ohne ausreichende soziale Einbindung gehalten werden. Wer Hunde in Zwingern hält, muss nachvollziehbar sicherstellen und nachweisen können, dass die Tiere täglich ausreichend Auslauf, Beschäftigung, Pflege und Sozialkontakt erhalten. Zudem braucht es strengere Kontrollen und wirksame Sanktionen bei Verstößen.

Deutschland versteht sich als Land mit hohen Tierschutzstandards. Der Tierschutz ist im Grundgesetz verankert. Doch solange Hunde rechtlich über Jahre hinweg in Zwingern gehalten werden dürfen, obwohl ihre sozialen und emotionalen Bedürfnisse dabei oft massiv eingeschränkt werden, besteht eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und Realität.

Ein Hund ist kein Gegenstand, den man wegstellt. Er ist ein fühlendes Lebewesen, das Nähe, Sicherheit, Bewegung und Beziehung braucht. Ein Zwinger mag eine kurzfristige Unterbringungsmöglichkeit sein. Er darf aber kein Lebensmittelpunkt und kein Ersatz für ein artgerechtes Zuhause sein.

Wir fordern die Bundesregierung, den Bundestag und die zuständigen Ministerien daher auf, die bestehenden Regelungen zur Zwingerhaltung von Hunden zu überarbeiten, klare zeitliche Grenzen festzulegen, die Kontrollmöglichkeiten zu verbessern und die dauerhafte Zwingerhaltung in Deutschland zu beenden.

Hunde brauchen Nähe. Hunde brauchen Bewegung. Hunde brauchen Beziehung. Ein Leben hinter Gittern darf kein legales Haltungskonzept sein.

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Svenja MüllerPetitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Pam Miller und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Wir fordern eine deutliche Verschärfung der gesetzlichen Regelungen zur Zwingerhaltung von Hunden in Deutschland. Ziel muss es sein, die dauerhafte oder überwiegende Haltung von Hunden im Zwinger grundsätzlich zu verbieten.

Hunde sind soziale, sensible und hoch entwickelte Lebewesen. Sie brauchen nicht nur Futter, Wasser und einen trockenen Schlafplatz, sondern vor allem Bewegung, Umweltreize, soziale Bindung, Zuwendung und verlässlichen Kontakt zu Menschen und Artgenossen. Eine Haltung, bei der ein Hund regelmäßig viele Stunden oder dauerhaft isoliert in einem Zwinger verbringt, widerspricht diesen grundlegenden Bedürfnissen.

Nach der aktuellen Rechtslage ist Zwingerhaltung in Deutschland weiterhin erlaubt, sofern bestimmte Mindestanforderungen eingehalten werden. Diese betreffen unter anderem die Größe, die Zwingerfläche, den Schutz vor Witterung, die Beschaffenheit des Bodens sowie Sicht- und Sozialkontakt. Doch genau darin liegt das Problem: Mindestmaße ersetzen kein artgerechtes Leben. Ein Hund kann auch in einem formal zulässigen Zwinger körperlich und seelisch leiden, wenn ihm Nähe, Beschäftigung, Bewegung, Freiheit und soziale Teilhabe fehlen.

Zwar sehen die geltenden Vorschriften vor, dass Hunden ausreichend Auslauf, Betreuung und sozialer Kontakt ermöglicht werden müssen. In der Praxis ist jedoch kaum überprüfbar, ob diese Vorgaben tatsächlich eingehalten werden. Gerade bei privater Haltung, abgelegenen Grundstücken, Wachhunden, Zuchthunden oder sogenannten Hofhunden bleibt viel Leid unsichtbar. Für Außenstehende ist oft nur erkennbar, dass ein Hund regelmäßig oder dauerhaft hinter Gittern lebt. Was ihm an Zuwendung, Auslauf, Ansprache und Bindung fehlt, bleibt häufig unbeachtet.

Auf dieses Thema bin ich aufmerksam geworden, weil ich in meinem direkten Umfeld erlebt habe, dass ein Hund augenscheinlich über längere Zeit regelmäßig in einem Zwinger gehalten wird. Dieser Eindruck hat mich sehr beschäftigt. Dabei geht es mir nicht darum, einzelne Personen öffentlich anzugreifen oder pauschal zu verurteilen. Es geht um eine grundsätzliche Frage: Darf ein Zwinger für einen Hund dauerhaft Lebensmittelpunkt sein?

Aus meiner Sicht darf die Antwort darauf nur nein lauten. Ein Zwinger kann in bestimmten Situationen eine kurzfristige Lösung sein, etwa vorübergehend, aus Sicherheitsgründen, während einer Genesung oder in begründeten Ausnahmefällen. Er darf aber niemals ein dauerhaftes Zuhause ersetzen. Hunde brauchen täglichen echten Kontakt, Bewegung, Beschäftigung und die Möglichkeit, Teil eines sozialen Umfelds zu sein.

Deshalb fordern wir klare gesetzliche Grenzen für die Zwingerhaltung von Hunden. Die dauerhafte oder überwiegende Unterbringung im Zwinger muss verboten werden. Hunde dürfen nicht über lange Zeit isoliert und ohne ausreichende soziale Einbindung gehalten werden. Wer Hunde in Zwingern hält, muss nachvollziehbar sicherstellen und nachweisen können, dass die Tiere täglich ausreichend Auslauf, Beschäftigung, Pflege und Sozialkontakt erhalten. Zudem braucht es strengere Kontrollen und wirksame Sanktionen bei Verstößen.

Deutschland versteht sich als Land mit hohen Tierschutzstandards. Der Tierschutz ist im Grundgesetz verankert. Doch solange Hunde rechtlich über Jahre hinweg in Zwingern gehalten werden dürfen, obwohl ihre sozialen und emotionalen Bedürfnisse dabei oft massiv eingeschränkt werden, besteht eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und Realität.

Ein Hund ist kein Gegenstand, den man wegstellt. Er ist ein fühlendes Lebewesen, das Nähe, Sicherheit, Bewegung und Beziehung braucht. Ein Zwinger mag eine kurzfristige Unterbringungsmöglichkeit sein. Er darf aber kein Lebensmittelpunkt und kein Ersatz für ein artgerechtes Zuhause sein.

Wir fordern die Bundesregierung, den Bundestag und die zuständigen Ministerien daher auf, die bestehenden Regelungen zur Zwingerhaltung von Hunden zu überarbeiten, klare zeitliche Grenzen festzulegen, die Kontrollmöglichkeiten zu verbessern und die dauerhafte Zwingerhaltung in Deutschland zu beenden.

Hunde brauchen Nähe. Hunde brauchen Bewegung. Hunde brauchen Beziehung. Ein Leben hinter Gittern darf kein legales Haltungskonzept sein.

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Svenja MüllerPetitionsstarter*in

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