Baukindergeld ohne Wohnflächenbegrenzung

Das Problem

Mit großer Freude haben wir vor kurzem vom geplanten Baukindergeld erfahren, mit dem die Bundesregierung Familien beim Kauf von Wohneigentum unterstützen will. Schon länger wollten wir als junge Familie mit zwei Kindern ein Haus kaufen oder bauen, was bei der aktuellen Immobiliensituation jedoch nicht gerade einfach ist.

Das geplante Baukindergeld brachte da doch deutliche Erleichterung und wir sind gleich tätig geworden. 150qm Wohnfläche wurden geplant. Warum wir so viel Platz möchten? Wir haben schon zwei Kinder und unsere Kinderplanung ist definitiv noch nicht abgeschlossen. Es soll noch mindestens ein weiteres Kind folgen und auch ein Büro für meinen Mann ist notwendig.

Doch SPD-Finanzminister Olaf Scholz und CSU-Bauminister Horst Seehofer hatten sich zuletzt darauf verständigt die Förderung auf Häuser und Wohnungen für eine vierköpfige Familie bis zu einer Größe von 120 Quadratmetern zu begrenzen. Es ärgert mich, dass jetzt etwas Versprochenes einfach zurückgenommen wird. Es geht nicht darum sich mit dem Baukindergeld Villen zu finanzieren. Aber was hilft es mir ein Eigenheim zu bauen, was gerade genug Platz für die aktuelle Situation bietet, aber keinen Spielraum für die Zukunft lässt? Das ist jetzt natürlich eine sehr persönliche Schilderung der Problematik. Aber so oder so ähnlich wird es vielen Familien gehen. 

Auch Bestandsimmobilien sind schwer zu bekommen. Man muss nehmen, was es gibt und wenn es eben das 70 Jahre alte, sanierungsbedürftige Haus mit 135qm ist. Und dafür soll einem dann das Baukindergeld gestrichen werden? Mit welcher Begründung? Außer, dass wohl bemerkt wurde, dass das ganze ja doch teuer werden könnte?

Ich denke, wir sind keinesfalls ein Einzelfall und daher bitte ich alle um Unterstützung, dass diese Regelung nicht durchgesetzt oder zumindest deutlich angehoben wird.

Zudem wurde ich auf einen weiteren Faktor hingewiesen, ich zitiere an dieser Stelle Andreas Petter: "Nehmen wir mal stark an die Bau-Ökonomen haben recht und das Baukindergeld erhöht in erster Linie die Kosten des Hauses, dann gewinnen in dieser Rechnung nur die Hausbesitzer die Häuser haben, die kleiner sind als die Quadratmeterzahl. Größere Häuser werden dann nicht mehr so häufig gekauft und fallen tendentiell im Preis oder steigen zumindest nicht mehr so stark. Dies bedeutet diese Petition ist für alle interessant, die Häuser größer als 120 Quadratmeter haben."

Lieber Herr Seehofer, lieber Herr Scholz, setzen Sie sich nochmal zusammen und denken über eine Alternative nach.

Danke an alle Unterstützer.

avatar of the starter
Melissa KutschinPetitionsstarter*inIch bin 24 Jahre alt, Mutter von 2,5 jährigen Zwillingen und im schönen Allgäu daheim.
Verifizierter Erfolg
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Das Problem

Mit großer Freude haben wir vor kurzem vom geplanten Baukindergeld erfahren, mit dem die Bundesregierung Familien beim Kauf von Wohneigentum unterstützen will. Schon länger wollten wir als junge Familie mit zwei Kindern ein Haus kaufen oder bauen, was bei der aktuellen Immobiliensituation jedoch nicht gerade einfach ist.

Das geplante Baukindergeld brachte da doch deutliche Erleichterung und wir sind gleich tätig geworden. 150qm Wohnfläche wurden geplant. Warum wir so viel Platz möchten? Wir haben schon zwei Kinder und unsere Kinderplanung ist definitiv noch nicht abgeschlossen. Es soll noch mindestens ein weiteres Kind folgen und auch ein Büro für meinen Mann ist notwendig.

Doch SPD-Finanzminister Olaf Scholz und CSU-Bauminister Horst Seehofer hatten sich zuletzt darauf verständigt die Förderung auf Häuser und Wohnungen für eine vierköpfige Familie bis zu einer Größe von 120 Quadratmetern zu begrenzen. Es ärgert mich, dass jetzt etwas Versprochenes einfach zurückgenommen wird. Es geht nicht darum sich mit dem Baukindergeld Villen zu finanzieren. Aber was hilft es mir ein Eigenheim zu bauen, was gerade genug Platz für die aktuelle Situation bietet, aber keinen Spielraum für die Zukunft lässt? Das ist jetzt natürlich eine sehr persönliche Schilderung der Problematik. Aber so oder so ähnlich wird es vielen Familien gehen. 

Auch Bestandsimmobilien sind schwer zu bekommen. Man muss nehmen, was es gibt und wenn es eben das 70 Jahre alte, sanierungsbedürftige Haus mit 135qm ist. Und dafür soll einem dann das Baukindergeld gestrichen werden? Mit welcher Begründung? Außer, dass wohl bemerkt wurde, dass das ganze ja doch teuer werden könnte?

Ich denke, wir sind keinesfalls ein Einzelfall und daher bitte ich alle um Unterstützung, dass diese Regelung nicht durchgesetzt oder zumindest deutlich angehoben wird.

Zudem wurde ich auf einen weiteren Faktor hingewiesen, ich zitiere an dieser Stelle Andreas Petter: "Nehmen wir mal stark an die Bau-Ökonomen haben recht und das Baukindergeld erhöht in erster Linie die Kosten des Hauses, dann gewinnen in dieser Rechnung nur die Hausbesitzer die Häuser haben, die kleiner sind als die Quadratmeterzahl. Größere Häuser werden dann nicht mehr so häufig gekauft und fallen tendentiell im Preis oder steigen zumindest nicht mehr so stark. Dies bedeutet diese Petition ist für alle interessant, die Häuser größer als 120 Quadratmeter haben."

Lieber Herr Seehofer, lieber Herr Scholz, setzen Sie sich nochmal zusammen und denken über eine Alternative nach.

Danke an alle Unterstützer.

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Melissa KutschinPetitionsstarter*inIch bin 24 Jahre alt, Mutter von 2,5 jährigen Zwillingen und im schönen Allgäu daheim.

Die Entscheidungsträger*innen

Olaf Scholz
Bundeskanzler
Horst Seehofer
Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat

Neuigkeiten zur Petition

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Petition am 23. Juni 2018 erstellt