PFLEGEHEIM-BESUCHSRECHT IN CORONA ZEITEN! WANN KOMMST DU ENDLICH WIEDER ?

Das Problem

Sehr geehrte Bundeskanzlerin Frau Merkel,               

Ich bitte Sie um sofortige Aufhebung des Pflegeheim-Besuchsverbots!

Immer noch Hochaktuell !!!!!!

Ältere Menschen gehören zur Hochrisikogruppe und müssen deswegen ganz besonders vor Corona geschützt werden. Das ist keine Frage und ich finde es sehr traurig, dass daran schon sehr, sehr viele Menschen gestorben sind - eine Tragödie!

Die Politik reagierte darauf mit deutschlandweiten Besuchsverboten. Ich kann das auch verstehen. Aber die Menschen in den Pflegeheimen leiden sehr unter dem Kontaktverbot. Video oder WhatsApp helfen zwar etwas, aber ersetzen keinen menschlichen Besuch von Angehörigen, insbesondere bei Demenzerkrankten.

Ich erlebe das bei meiner eigenen Mutter, die an Demenz leidet und auch nicht mehr sprechen kann. Technische Kommunikationsmittel bringen deswegen nicht viel. Sie versteht nicht, was jetzt in Corona-Zeiten passiert, aber sie merkt natürlich, dass ich seit Wochen nicht mehr komme, um sie täglich zu besuchen. Ich spreche hier aber nicht nur über meine Mutter, auch die anderen Bewohner im Heim leiden sehr unter dieser Situation und der Einsamkeit. Für mich ist durch dieses Besuchsverbot die Verhältnismäßigkeit zwischen der notwendigen Vorsorge und den lebensnotwendigen Bedürfnissen der Heimbewohner nach sozialen Kontakten mit ihren Liebsten nicht mehr gewahrt.

Meine Mutter ist mittlerweile an den körperlich und seelischen Folgen verstorben !!!!!!!!!!

Die Regierung arbeitet zwar an der Entwicklung von Corona-Schutzkonzepten, das finde ich wirklich toll, aber die Zeit drängt. Für Pflegeheimbewohner, insbesondere Demenzerkrankte, sind mehrere Wochen eine Ewigkeit. Eine Ewigkeit ohne die für sie so dringend notwendigen Bezugspersonen. Die Menschen vereinsamen, sie verkümmern und sterben im schlimmsten Fall an der Einsamkeit.

Dass derzeit keine großen Besucheransammlungen in die Pflegeheime kommen können, ist uns allen klar. Aber die geliebte Bezugsperson, die Tochter, den Sohn, fernzuhalten ist furchtbar für die Menschen in den Heimen, aber auch für uns Angehörige. Ich möchte meine Mutter gerne lebend wiedersehen.

Ich bin überzeugt, dass es mit den richtigen Schutzmaßnahmen möglich sein sollte uns Angehörigen ein Besuchsrecht einzuräumen. Auch Seelsorger haben eine Besuchserlaubnis. Warum kann dann nicht uns Angehörigen, unter Einhaltung der Schutzvorkehrungen, das Besuchsrecht gewährt werden? Isolation ist auch in der aktuellen Situation keine Lösung, sondern seelische Grausamkeit! Richtige Präventiv- und Schutzmaßnahmen sind die Antwort.

Man bietet uns Angehörigen an, Geschenke für unsere Liebsten vor die Tür des Heimes zu legen - unfassbar! Meine Mutter braucht mich, Geschenke sind da nebensächlich. Jeder Tag der vergeht, ist eine Qual! Ob meine Mutter und alle anderen, man kann schon sagen weggesperrten Menschen, das überleben, weiß ich nicht. Es ist grausam und unmenschlich. Schnelles Handeln ist deswegen dringend geboten. Jeder Bewohner hat auch ein Selbstbestimmungsrecht! Ich fordere deswegen einen bundesweite einheitliche Regelung mit Überprüfung der Umsetzung in allen Pflegeheimen.

Wenn Sie auch diese Meinung teilen oder Angehörige in Pflegeheimen haben, unterstützen Sie mich bitte. Unterzeichnen und teilen Sie meine Petition!

-------------

Die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA-Pflegeschutzbund) unterstützt meine Petition: biva.de

Sollten Sie weiterhin Probleme bei der Umsetzung der Ausgangsregelung haben oder andere Probleme mit dem Pflegeheim, schalten Sie bitte den BIVA-Pflegeschutzbund ein. 

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Nicole SternPetitionsstarter*in
Diese Petition hat 36.503 Unterschriften erreicht

Das Problem

Sehr geehrte Bundeskanzlerin Frau Merkel,               

Ich bitte Sie um sofortige Aufhebung des Pflegeheim-Besuchsverbots!

Immer noch Hochaktuell !!!!!!

Ältere Menschen gehören zur Hochrisikogruppe und müssen deswegen ganz besonders vor Corona geschützt werden. Das ist keine Frage und ich finde es sehr traurig, dass daran schon sehr, sehr viele Menschen gestorben sind - eine Tragödie!

Die Politik reagierte darauf mit deutschlandweiten Besuchsverboten. Ich kann das auch verstehen. Aber die Menschen in den Pflegeheimen leiden sehr unter dem Kontaktverbot. Video oder WhatsApp helfen zwar etwas, aber ersetzen keinen menschlichen Besuch von Angehörigen, insbesondere bei Demenzerkrankten.

Ich erlebe das bei meiner eigenen Mutter, die an Demenz leidet und auch nicht mehr sprechen kann. Technische Kommunikationsmittel bringen deswegen nicht viel. Sie versteht nicht, was jetzt in Corona-Zeiten passiert, aber sie merkt natürlich, dass ich seit Wochen nicht mehr komme, um sie täglich zu besuchen. Ich spreche hier aber nicht nur über meine Mutter, auch die anderen Bewohner im Heim leiden sehr unter dieser Situation und der Einsamkeit. Für mich ist durch dieses Besuchsverbot die Verhältnismäßigkeit zwischen der notwendigen Vorsorge und den lebensnotwendigen Bedürfnissen der Heimbewohner nach sozialen Kontakten mit ihren Liebsten nicht mehr gewahrt.

Meine Mutter ist mittlerweile an den körperlich und seelischen Folgen verstorben !!!!!!!!!!

Die Regierung arbeitet zwar an der Entwicklung von Corona-Schutzkonzepten, das finde ich wirklich toll, aber die Zeit drängt. Für Pflegeheimbewohner, insbesondere Demenzerkrankte, sind mehrere Wochen eine Ewigkeit. Eine Ewigkeit ohne die für sie so dringend notwendigen Bezugspersonen. Die Menschen vereinsamen, sie verkümmern und sterben im schlimmsten Fall an der Einsamkeit.

Dass derzeit keine großen Besucheransammlungen in die Pflegeheime kommen können, ist uns allen klar. Aber die geliebte Bezugsperson, die Tochter, den Sohn, fernzuhalten ist furchtbar für die Menschen in den Heimen, aber auch für uns Angehörige. Ich möchte meine Mutter gerne lebend wiedersehen.

Ich bin überzeugt, dass es mit den richtigen Schutzmaßnahmen möglich sein sollte uns Angehörigen ein Besuchsrecht einzuräumen. Auch Seelsorger haben eine Besuchserlaubnis. Warum kann dann nicht uns Angehörigen, unter Einhaltung der Schutzvorkehrungen, das Besuchsrecht gewährt werden? Isolation ist auch in der aktuellen Situation keine Lösung, sondern seelische Grausamkeit! Richtige Präventiv- und Schutzmaßnahmen sind die Antwort.

Man bietet uns Angehörigen an, Geschenke für unsere Liebsten vor die Tür des Heimes zu legen - unfassbar! Meine Mutter braucht mich, Geschenke sind da nebensächlich. Jeder Tag der vergeht, ist eine Qual! Ob meine Mutter und alle anderen, man kann schon sagen weggesperrten Menschen, das überleben, weiß ich nicht. Es ist grausam und unmenschlich. Schnelles Handeln ist deswegen dringend geboten. Jeder Bewohner hat auch ein Selbstbestimmungsrecht! Ich fordere deswegen einen bundesweite einheitliche Regelung mit Überprüfung der Umsetzung in allen Pflegeheimen.

Wenn Sie auch diese Meinung teilen oder Angehörige in Pflegeheimen haben, unterstützen Sie mich bitte. Unterzeichnen und teilen Sie meine Petition!

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Die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA-Pflegeschutzbund) unterstützt meine Petition: biva.de

Sollten Sie weiterhin Probleme bei der Umsetzung der Ausgangsregelung haben oder andere Probleme mit dem Pflegeheim, schalten Sie bitte den BIVA-Pflegeschutzbund ein. 

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Nicole SternPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Volker Bouffier CDU
Ministerpräsident des Landes Hessen
Beantwortet
Für alte und pflegebedürftige Menschen ist es gerade in diesen Zeiten wichtig, regelmäßigen persönlichen Kontakt zu ihren Angehörigen zu haben. Der Schutz der Gesundheit unser Bürgerinnen und Bürger bleibt dennoch unser oberstes Ziel und wir werden weiterhin genau abwägen, welche Schritte wir zurück in den Alltag gehen können und welche noch nicht. Unsere Vorgehensweise nach dem Motto „Hessen bleibt besonnen“ zeigt Wirkung. Ausgehend von den derzeitig niedrigen Infektionszahlen haben wir einige weitere neue Regelungen beschlossen, von denen viele Menschen profitieren. Gemeinsam mit der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e.V. und dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. haben wir in Hessen Lockerungen erarbeitet: Das Besuchsrecht in Alten- und Pflegeeinrichtungen wurde ab dem 22. Juni 2020 gelockert und die Anzahl von einem Besuch pro Woche auf drei Besuche erhöht. Menschen mit Behinderung, die in einer stationären Einrichtung betreut werden, können ab diesem Tag von einer Person pro Tag besucht werden. Ab dem 15. Juli sind Besuche in Rehakliniken uneingeschränkt möglich. In Krankenhäusern darf der Patient oder die Patientin in den ersten sechs Tagen insgesamt zwei Besuche empfangen. Pro Besuch dürfen maximal zwei Personen kommen. Ab dem siebten Tag darf täglich Besuch von maximal zwei Personen empfangen werden. Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen gehören in Corona-Zeiten zu einer besonders gefährdeten Gruppe. Auch wenn die Infektionszahlen bei uns glücklicherweise stark rückläufig sind, zeigen doch Beispiele, wie gefährlich dies für die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohnern sein kann. Wir alle gemeinsam sollten ihnen daher weiter einen besonderen Schutz zukommen lassen. Foto: Staatskanzlei Hessen
Angela Merkel (CDU)
Angela Merkel (CDU)
Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland
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