Petition updateHerr Prof. Hans-Peter Thier, beantworten Sie bitte 4 Fragen über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung am Max Planck Institut (#MPI) TübingenProteste gegen die Affenversuche in Tübingen am 19.12.2017
Jocelyne Lopez, Sandra Lück, Gerlinde Wax

Jan 8, 2018
Wie bereits am 21.11.2017 haben Tierversuchsgegner wieder gegen die Affenversuche in Tübingen protestiert, und zwar an einem Werktag und direkt bei den 3 Einrichtungen der Uni Tübingen, an denen nach wie vor grausam an Affen experimentiert wird (Labor für Primaten Neurokognition, CIN und Hertie Institut). Damit wird gewährleistet, dass nicht nur die Passanten, sondern auch die Verantwortlichen persönlich die Proteste wahrnehmen.
Wie das hinzugefügte Video es dokumentiert, haben die Tierexperimentatoren tatsächlich persönlich die Proteste wahrgenommen, jedoch in unangebrachter und unsachlicher Weise, gemäß dem Bericht der Organisatoren dieser Aktion, der Initiative Rettet die Versuchsaffen:
„Achtet bitte ab Minute 1:02 auf die ebenso unhöflichen wie unprofessionellen Zwischenrufe von Dr. Pöbel- äh, sorry, Töbelmann, seines Zeichens Pressesprecher des CIN….. bei unserer Rede vor den Tatorten der Tierversuche in Tübingen am 19. Dezember.“
Man fragt sich allerdings, warum die Tierexperimentatoren ausgerechnet anläßlich eines friedlichen, informativen Protestes plötzlich durch aggressive Zwischenrufe zu Wort kommen wollen, anstatt sachlich die Fragen über ihre Forschung zu beantworten, die wir ihnen seit Jahren sachlich in schriftlicher Ausführung stellen und worauf sie nie eine Antwort geben.
Wir müssen zum Beispiel dafür nach Informationsfreiheitsgesetz klagen, wie hier berichtet wurde:
Tierschützer verklagen die Behörde Regierungspräsidium Tübingen wegen Affenversuchen am MPI
https://www.change.org/p/herr-prof-hans-peter-thier-beantworten-sie-bitte-4-fragen-über-den-wissenschaftlichen-wert-der-affenhirnforschung-am-max-planck-institut-mpi-tübingen/u/22081346
Wir müssen zum Beispiel dafür das Parlament Baden-Württemberg einschalten wie hier berichtet wurde:
Kleine Anfrage Drucksache 16/2822 vom 17.10.2017
http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/2000/16_2844_D.pdf
Wir müssen zum Beispiel erneut eine Bürgeranfrage nach Informationsfreiheitsgesetz unter Inkaufnahme der Erhebung von abschreckenden Gebühren stellen, wie hier berichtet wurde:
Anfrage nach LIFG über aktuelle Affenversuche an verschiedenen Instituten in Tübingen
https://rettetdieversuchsaffen.wordpress.com/2017/12/11/spendenaufruf/
Der Herr Dr. Töbelmann sollte sich also lieber darum bemühen, anstatt hilflos aggressive Zwischenzurufen bei einer Protestaktion loszulassen, uns Informationen über die Primatenforschung in Tübingen zu geben. Oder sind Tierexperimentatoren mangels Sachargumenten nur fähig rumzupöbbeln, wenn es um Informationen über ihre ach so wissenschaftliche Forschung geht? Dies erweckt im Gegenteil einen wenig souveränen und regelrecht unseriösen Eindruck und ist absolut unwissenschaftlich.
Siehe auch: Leserbrief erschienen am 04.04.2018 im schwäbischen Tagblatt –
Der vergiftete Dialog der Tierversuchslobby - https://rettetdieversuchsaffen.wordpress.com/
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NB: Die nächste Protestaktion ist für den Dienstag 23. Januar 2018 14:00 – 17:00 Uhr geplant, Parkhaus Ebenhalde, Schnarrenbergstraße 158, 27076 Tübingen, siehe Facebook-Veranstaltung https://www.facebook.com/events/1956449991340420/
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