Fairer Bewertungsmaßstab für das Mathe-Abi 2021
Fairer Bewertungsmaßstab für das Mathe-Abi 2021
Das Problem
Fairer Bewertungsmaßstab für das Mathe-Abi 2021
Sehr geehrtes Kultusministerium, sehr geehrter Herr Piwarz,
sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
liebe Schülerinnen und Schüler,
wir – der Abiturjahrgang 2021 – haben 2 aufregende und auch psychisch belastende Oberstufenjahre mitten in der Corona-Pandemie mit Schulschließungen und insgesamt 17 Wochen Homeschooling hinter uns. Dennoch haben wir versucht, uns bestmöglich auf die Abiturprüfungen vorzubereiten. Das Abitur ist der Grundstein unserer weiteren Zukunft und unseres späteren (Arbeits-)Lebens.
Gerade das Fach Mathematik – insbesondere als Leistungskurs – stellt für viele von uns eine große Herausforderung dar, erfordert intensive Vorbereitung und ist für viele von uns, vor allem fürs kommende Studium und damit verbundene NC, enorm wichtig. Unsere Vorbereitung auf die Abiturprüfungen war geprägt von Onlineunterricht und damit verbundenem Selbststudium abiturrelevanter Lernthemen. Gerade im ersten Lockdown 2020 war dies mit noch rückständiger Technik ein großes Problem und nicht für alle Schüler adäquat verfügbar. Auch die Lehrkräfte wurden durch mangelnden Support und Schulungen im Stich gelassen. Große Nachteile und Lerndefizite sind entstanden, die im Präsenzunterricht nicht nachgeholt werden konnten. Einige unserer Mitschüler waren in der 14-tägigen Prüfungsvorbereitungszeit unmittelbar vor den schriftlichen Abiturprüfungen in unverschuldeter Quarantäne und haben deshalb zusätzliche Nachteile erlitten.
Uns Schülern in Sachsen wurde erneut versprochen, dass uns bei den Abiturprüfungen keine Nachteile durch die anhaltende Corona-Pandemie entstehen werden. Wir mussten während unserer schriftlichen Abiturprüfungen nun aber feststellen, dass dieses Versprechen gerade im Leistungskurs Mathematik nicht eingehalten wurden. Themenkomplexe wurden statt gestrichen, nur als „nicht Kernthemen“ benannt, waren aber dennoch prüfungsrelevant. Die Formulierungen der Aufgabenstellung waren ungewohnt und nicht eindeutig; die Komplexität der Aufgaben überforderte uns Schüler. Wir mussten feststellen, dass wir uns durch die zwei langanhaltenden Lockdowns, in denen wir uns einen überwiegenden Teil des Lehrplanstoff selbst erarbeiten mussten, nicht effizient auf das geforderte Abiturniveau vorbereiten konnten. Selbststudium kann Präsenzunterricht nicht ersetzen!
Aus diesen Gründen wäre es erforderlich und angebracht gewesen, das Niveau und die Komplexität der Abiturprüfung im Fach Mathematik Leistungskurs den besonderen Umständen anzupassen. Im Vergleich zu den Vorjahren – deren Abiturprüfungen natürlich genutzt wurden, um sich auf die diesjährige Prüfung vorzubereiten – wurden sogar neue Aufgabentypen eingeführt, welche keine Erleichterung für die Schüler erkennen ließen. Auch die zugestandene 30-minütige verlängerte Bearbeitungszeit konnte die Lernnachteile nicht ausgleichen.
Wir sind der Ansicht, dass uns der fehlende Präsenzunterricht und unzureichende Online-Unterricht ungenügend auf das diesjährige Abitur im Leistungskurs Mathematik vorbereiten konnte. Die Vorbereitungen aufgrund der unterschiedlichen technischen Voraussetzungen sind nicht optimal gelaufen und der Abschlussjahrgang 21 ist sogar noch benachteiligter als der Jahrgang 20.
Wir fordern daher, den Bewertungsmaßstab an die Corona-Umstände der Oberstufenjahre 2020 und 2021 anzupassen, um jedem Abiturienten eine gerechte Benotung zuteilwerden zu lassen. Von dieser Abiturprüfung hängt die Zukunft tausender Abiturienten in Sachsen ab. Bitte helfen Sie uns!
Auch dieses bitten wir erneut für unsere Mitschülerinnen und Mitschüler der jetzigen 11. Klassen, nächstes Jahr die Prüfungsaufgaben und Bewertungsmaßstäbe unter Berücksichtigung der besonderen Lernsituation, da auch deren Lernfortschritt durch die Unterrichtsausfälle stark beeinflusst wurde, zusammenzustellen.
Das Problem
Fairer Bewertungsmaßstab für das Mathe-Abi 2021
Sehr geehrtes Kultusministerium, sehr geehrter Herr Piwarz,
sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
liebe Schülerinnen und Schüler,
wir – der Abiturjahrgang 2021 – haben 2 aufregende und auch psychisch belastende Oberstufenjahre mitten in der Corona-Pandemie mit Schulschließungen und insgesamt 17 Wochen Homeschooling hinter uns. Dennoch haben wir versucht, uns bestmöglich auf die Abiturprüfungen vorzubereiten. Das Abitur ist der Grundstein unserer weiteren Zukunft und unseres späteren (Arbeits-)Lebens.
Gerade das Fach Mathematik – insbesondere als Leistungskurs – stellt für viele von uns eine große Herausforderung dar, erfordert intensive Vorbereitung und ist für viele von uns, vor allem fürs kommende Studium und damit verbundene NC, enorm wichtig. Unsere Vorbereitung auf die Abiturprüfungen war geprägt von Onlineunterricht und damit verbundenem Selbststudium abiturrelevanter Lernthemen. Gerade im ersten Lockdown 2020 war dies mit noch rückständiger Technik ein großes Problem und nicht für alle Schüler adäquat verfügbar. Auch die Lehrkräfte wurden durch mangelnden Support und Schulungen im Stich gelassen. Große Nachteile und Lerndefizite sind entstanden, die im Präsenzunterricht nicht nachgeholt werden konnten. Einige unserer Mitschüler waren in der 14-tägigen Prüfungsvorbereitungszeit unmittelbar vor den schriftlichen Abiturprüfungen in unverschuldeter Quarantäne und haben deshalb zusätzliche Nachteile erlitten.
Uns Schülern in Sachsen wurde erneut versprochen, dass uns bei den Abiturprüfungen keine Nachteile durch die anhaltende Corona-Pandemie entstehen werden. Wir mussten während unserer schriftlichen Abiturprüfungen nun aber feststellen, dass dieses Versprechen gerade im Leistungskurs Mathematik nicht eingehalten wurden. Themenkomplexe wurden statt gestrichen, nur als „nicht Kernthemen“ benannt, waren aber dennoch prüfungsrelevant. Die Formulierungen der Aufgabenstellung waren ungewohnt und nicht eindeutig; die Komplexität der Aufgaben überforderte uns Schüler. Wir mussten feststellen, dass wir uns durch die zwei langanhaltenden Lockdowns, in denen wir uns einen überwiegenden Teil des Lehrplanstoff selbst erarbeiten mussten, nicht effizient auf das geforderte Abiturniveau vorbereiten konnten. Selbststudium kann Präsenzunterricht nicht ersetzen!
Aus diesen Gründen wäre es erforderlich und angebracht gewesen, das Niveau und die Komplexität der Abiturprüfung im Fach Mathematik Leistungskurs den besonderen Umständen anzupassen. Im Vergleich zu den Vorjahren – deren Abiturprüfungen natürlich genutzt wurden, um sich auf die diesjährige Prüfung vorzubereiten – wurden sogar neue Aufgabentypen eingeführt, welche keine Erleichterung für die Schüler erkennen ließen. Auch die zugestandene 30-minütige verlängerte Bearbeitungszeit konnte die Lernnachteile nicht ausgleichen.
Wir sind der Ansicht, dass uns der fehlende Präsenzunterricht und unzureichende Online-Unterricht ungenügend auf das diesjährige Abitur im Leistungskurs Mathematik vorbereiten konnte. Die Vorbereitungen aufgrund der unterschiedlichen technischen Voraussetzungen sind nicht optimal gelaufen und der Abschlussjahrgang 21 ist sogar noch benachteiligter als der Jahrgang 20.
Wir fordern daher, den Bewertungsmaßstab an die Corona-Umstände der Oberstufenjahre 2020 und 2021 anzupassen, um jedem Abiturienten eine gerechte Benotung zuteilwerden zu lassen. Von dieser Abiturprüfung hängt die Zukunft tausender Abiturienten in Sachsen ab. Bitte helfen Sie uns!
Auch dieses bitten wir erneut für unsere Mitschülerinnen und Mitschüler der jetzigen 11. Klassen, nächstes Jahr die Prüfungsaufgaben und Bewertungsmaßstäbe unter Berücksichtigung der besonderen Lernsituation, da auch deren Lernfortschritt durch die Unterrichtsausfälle stark beeinflusst wurde, zusammenzustellen.
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Petition am 19. Mai 2021 erstellt