Herr Oberbürgermeister, sichern Sie die Zukunft des Tierheims Bonn!

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 25.000.


Die Autobahn A565 im Raum Bonn Zentrum ist sanierungsbedürftig und wird in den nächsten Jahren im Bereich des Tausendfüßlers um je zwei Fahrspuren erweitert. Die Baumaßnahmen starten im Jahr 2024 und gliedern sich in mehrere Bauphasen und Jahre. 

Der Baubeginn auf der dem Tierheim abgewandten Autobahnseite beginnt bereits in 2020.

Durch diese Maßnahme verliert das Tierheim Bonn e.V. 50 % der Unterbringungsfläche für Hunde und Katzen. Prekär ist die Situation, da auf der wegfallenden Fläche viele Fundtiere aufgenommen und versorgt werden. Es handelt sich um die Katzenquarantäne, Hundeausläufe, Hundeneutrakt, Teiche, Taubenhaus und Kleintierbereich. 

Das Tierheim benötigt dringend eine Ausweichfläche der anliegenden städtischen Schrebergärten, um den nicht unerheblichen Umbau auf und an dem Tierheimgelände planen zu können!

Die Stadt Bonn verfügt über kein eigenes Tierheim und kooperiert seit Jahren mit dem Tierheim Bonn. Mittels eines Fundtiervertrages nimmt das Tierheim 7 Tage / 24 Stunden / 365 Tage im Jahr alle Fundtiere aus Bonn auf und versorgt diese. 

Das Tierheim Bonn ist eingegrenzt durch

– die Autobahn
– die Deutsche Bahn
– die Bahngleise der Stadt Bonn
– die Schrebergärten der Stadt Bonn

und kann auf dem vorhandenen Tierheimgelände die wegfallenden Bereiche nicht kompensieren.  Seit 2017 weist die 1. Vorsitzende Frau Barbara Töpfer die städtischen Vertreter auf den dringenden Handlungsbedarf zusätzlicher Flächen hin. Bisher leider ohne Erfolg.

Lösungsmöglichkeit:

Das angrenzende städtische Schrebergartengelände bietet dem Tierheim die Möglichkeit, dort die notwendigen Neubauten entsprechend eines vorliegenden Entwurfes zu planen bzw. zeitgerecht vor Beginn der Sanierungsarbeiten zu realisieren. 

Das Tierheim Bonn benötigt zeitnah Ausweichmöglichkeiten am Standort vor Beginn der Sanierungsarbeiten am Tausendfüßer. 

Konsequenzen:

Erhält das Tierheim diese Flächen nicht, ist das Tierheim Bonn gezwungen, der Stadt Bonn wegen des bevorstehenden Platzmangels Ende 2019 vorzeitig und aus wichtigem Grund den Fundtiervertrag  zu kündigen, sodass ab Ende 2020 keine Fundtiere mehr aufgenommen werden.

In 2018 nahm das Tierheim auf:

• 920 Fundtiere
• 18 Tiere durch ordnungspolitischen Maßnahmen
• 374 Besitzerabgabetiere

Die Stadtverwaltung Bonn wäre dann gezwungen, alle Bonner Fundtiere und Tiere aus ordnungspolitischen Maßnahmen komplett eigenverantwortlich fachgerecht unterzubringen und zu versorgen.

Der Entzug der Betriebserlaubnis der Quarantäne bedeutet, keine Katzen aufnehmen zu können. Hierunter fallen alle Fundkatzen (296 im Jahr 2018) und Abgabekatzen von Besitzern, dies führt in der Konsequenz zu mehr ausgesetzten Tieren.

Unterstützen Sie die Onlinepetition der Grundstückserweiterung an die angrenzenden städtischen Schrebergärten, um den Oberbürgermeister zum dringenden Handeln und zur Einsicht zu bewegen.

#tierheimbonnretten

Herr Oberbürgermeister Sridharan oberbuergermeister@bonn.de