

Diese Woche war vorrangig Bayern lebensbedrohend bzw. tödlich für Frauen:
Am 25.8. nahmen Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West einen Gewalttäter fest, nachdem dieser seine Ex-Frau im Nürnberger Stadtteil Röthenbach angegriffen und schwer verletzt hatte. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl. Der Verhaftete ging der Polizeimeldung zufolge mit einem scharfen Gegenstand auf die 42-Jährige los und verletzte sie schwer im Gesicht und am Oberschenkel. Anders formuliert: Ihr Überleben ist purer Zufall.
Am 26.08. greift ein Gewalttäter in Würzburg seine Ex-Lebensgefährtin im Beisein ihrer beiden Kinder in der Süßwarenabteilung eines Kaufhauses an und verletzt sie schwer. In der Presse ist zu dem versuchten Femizid zu lesen: „Nach derzeitigem Ermittlungsstand schlug der 38-jährige Mann auf die 33-jährige Frau ein. In der Folge sackte sie zu Boden, woraufhin der Mann gegen die am Boden liegende Frau trat. Anschließend entfernte sich der Tatverdächtige vom Tatort. Die 33-Jährige wurde mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.“ Anders formuliert: Ihr Überleben ist purer Zufall.
Am 28.8. wird in Lauben die Leiche einer seit Wochen vermissten 36-jährigen Frau aus dem Landkreis Unterallgäu gefunden. Unter dringendem Tatverdacht wird der Lebensgefährte der gewaltsam getöteten Frau festgenommen.
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Femizide sind keine Tragödien.
Femizide sind staatliches Versagen.
Es ist kaum aushaltbar.
Es sei denn, man arbeitet aktiv dagegen.
Wir tun gemeinsam genau das.
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