
In den frühen Morgenstunden wurde das 14-jährige Mädchen von ihrem Exfreund erstochen. In München Bogenhausen. Da, wo es niemand erwartet hätte. Wie sowieso niemals jemand einen Femizid erwartet.
So, als ob es hierzulande noch nie einen Femizid gegeben hätte. Falsch: In diesem Jahr, in 2021 sind es bereits 150 Mädchen und Frauen, die die strukturelle, tradierte, männliche Gewalt mit ihrem Leben bezahlen mussten.
Fakt ist: Die Leben von Mädchen und Frauen sind in Deutschland gefährdet. Aus einem einzigen Grund: Weil sie Mädchen und Frauen sind.
Gewalt gegen Frauen ist ein innenpolitisches Sicherheitsrisiko. Misogynie ist Terror gegen 52% der Bevölkerung.
Und trotzdem streicht der Bund weiterhin Gelder, die im Hilfesystem so dringend gebraucht werden. Gerade jetzt, mit Beginn der 4. COVID-Welle. Gestern erst hat es gewaltlos.de getroffen, nach 17 Jahren herausragender Arbeit zum Gewaltschutz.
Das ist nicht nur widersinnig, nein, es ist ein weiterer, eklatanter Verstoß gegen internationales Recht: Die Istanbul-Konvention ist seit 3.5 Jahren für Deutschland rechtsbindend.
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