
01.01.2020 #Borken († 52 Jahre)
04.01.2020 #Langerwehe († 45 Jahre)
04.01.2020 #Langerwehe († 60 Jahre)
05.01.2020 #PreußischOldendorf († 54 Jahre)
06.01.2020 #Borgholzhausen († 38 Jahre)
11.01.2020 #Hannover († 23 Jahre)
12.01.2020 #Starnberg († 60 Jahre)
13.01.2020 #Flörsheim († 43 Jahre)
@BMFSFJ #giffey, @BMJV #lambrecht, @BMI #seehofer, @BMG #spahn: "Innere Sicherheit ist ein Thema, was Menschen im Herzen berührt." (**)
26. Januar 2019 in Düren: Am zweiten Weihnachtsfeiertag greift ein Mann zum wiederholten Mal seine Lebensgefährtin an. Noch während Einsatzkräfte die sichtlich verletzte Frau betreuen, meldet sich der kurz zuvor geflüchtete Aggressor per Telefon. Ihm wird mitgeteilt, dass er sich für zehn Tage nicht mehr der gemeinsamen Wohnung nähern darf. Drastisch und aggressiv kündigt der Beschuldigte an, dass ihm das ziemlich egal ist. Bereits am Folgetag, dem 27. Dezember wird der Angreifer erneut in der Wohnung angetroffen und herausgeholt. Dem widersetzt er sich und kündigt an, sich auch künftig nicht an die polizeilichen Anordnungen halten zu wollen. (Nordrhein-Westfalen)
31. Dezember 2019 in Wusterhausen: Eine 59-jährige Frau wird von einem Bekannten gewürgt und verletzt. Hinzugerufene Polizisten erteilen dem Mann daraufhin einen Platzverweis, den der Aggressor ignoriert. Kurz darauf kehrt er zurück zur Wohnung, schlägt mit der Faust die Scheibe der Wohnungstür ein und verschafft sich unbefugten Zutritt, bevor er die Frau erneut würgt. (Brandenburg)
01. Januar 2020 in Darmstadt: Ein 11-jähriges Mädchen wird von einem unbekannten Aggressor mit einem Böller beworfen. Beim Versuch, diesen abzuwehren, explodiert er in den Händen des Mädchens und verletzt sie schwer. Sie muss stationär in Krankenhaus und Augenklinik behandelt werden, u.a. sind Teile ihrer Augen-Hornhaut verbrannt. (Hessen)
03. Januar 2020 in Großsachsenheim: Als eine 45-jährige Frau gegen 15:00 Uhr nach Hause kommt, lauert ihr Lebensgefährte ihr bereits an der Wohnungstür auf und zwingt sie ins Schlafzimmer. Nachdem er die Schlafzimmertür verschlossen hat, schlägt und tritt er sie, bespuckt sie und bedroht sie mit einem Messer. Erst als ein couragierter Zeuge eingreift, lässt der Angreifer von ihr ab, so dass sie es schafft, zu flüchten. (Baden-Württemberg)
03. Januar 2020 in Langenhorn: Eine Frau ist in Begleitung eines Mannes auf einem Wanderweg in Richtung einer U-Bahnstation unterwegs, als beiden von einer Gruppe Männer der Weg verstellt wird. Die Gruppe streitet mit dem Begleiter der Frau, während ein Mann aus der Gruppe eine Stichwaffe zückt, die Frau damit angreift und verletzt. Sie muss im Krankenhaus behandelt werden, die Aggressoren flüchteten. (Hamburg)
03. Januar 2020 in München: Eine 43-jährige Reisende wird von drei Jugendlichen angepöbelt und attackiert. Einer der Aggressoren versetzt der Frau einen heftigen Schlag gegen die Brust. Als sie versucht, diesen abzufangen, erwischt sie die Kapuze des Angreifers, die dadurch abreißt. Daraufhin nimmt ein anderer Jugendlicher der Frau ihren Tabakbeutel ab und verstreut den Inhalt über ihrem Gesicht. Als die Frau bereits am Boden liegt, treten die Angreifer auf sie ein. (Bayern)
04. Januar 2020 in Ludwigshafen: In einem Lokal versucht eine 36-jährige Frau den Streit eines Paares zu schlichten, als der gewalttätige Mann sie schlägt und zu Boden reißt. Zudem würgt er sie, tritt massiv auf sie ein und verletzt sie. Erst als die Gastwirtin die Polizei verständigt, lässt er von ihr ab und flüchtet. (Rheinland-Pfalz)
04. Januar 2020 in Bretzfeld: Eine Frau verweigert ihrem Exmann den Zutritt zu der Wohnung, die sie mit den gemeinsamen Kindern bewohnt. Daraufhin tritt der Aggressor die Türe ein, zieht ein Messer und verletzt sie mit Schnitt- und ihre 19-jährige Tochter mit Stichwunden schwer. Der 12-jährige Sohn ist Zeuge des Attentats und versucht, den beiden Frauen zu helfen. Mutter und Tochter müssen vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Pressemeldungen zufolge hat sich der Attentäter, der wegen Übergriffen aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen musste, erst im November 2019 wegen häuslicher Gewalt vor Gericht verantworten müssen. Damals war er durchs Fenster eingebrochen und hatte seine Exfrau bedroht. Auch eine Sprecherin der Heilbronner Polizei bestätigt, dass der Angreifer aufgrund mehrerer Delikte, Drohungen und Übergriffe auf Mitglieder der insgesamt siebenköpfigen Familie, bereits vor dieser Tat Aktenkundig war. (Baden-Württemberg)
06. Januar 2020 in Borgholzhausen: Die 38-jährige Flory P. wird an Morgen leblos in ihrem Flur liegend angetroffen, nachdem die Polizei die Wohnungstür öffnen ließ. Auf Grund der Zeichen „äußerer Gewalteinwirkung" bei der Getöteten ermittelt eine Mordkommission gegen den dringend tatverdächtigen Lebensgefährten. (Nordrhein-Westfalen)
07. Januar bei Ludwigslust: Auf einer gemeinsamen Zugfahrt wird eine 22-jährige Frau von ihrem Lebensgefährten so heftig ins Gesicht geschlagen, dass sie mit starken Blutungen in‘s Krankenhaus gebracht werden muss. (Mecklenburg-Vorpommern)
07. Januar 2020 in Bünde: Pressemeldungen zufolge wurden Einsatzkräfte der Polizei zu einem Fall von häuslicher Gewalt, bei dem eine Frau von einem Mann bedroht wurde, gerufen. Bei dem tatverdächtigen Aggressor soll es sich um einen Polizeibeamten handeln. Stellungnahmen zu derartigen Einsätzen im privaten Umfeld ihrer Mitarbeiter geben Polizeibehörden generell nicht. (Nordrhein-Westfalen)
08. Januar 2020 in Weilrod: Eine 30-jährige Frau wird von ihrem Ehemann lebensgefährlich verletzt. Die Ermittler gehen davon aus, dass er mit einem Gegenstand auf seine Ehefrau eingeschlagen hat. Nach dem Attentat schafft es die schwer Verletzte noch, den Notruf zu wählen, sie muss stationär im Krankenhaus behandelt werden. (Hessen)
08. Januar 2020 in Scharnebeck: Eine 36-jährige Frau wird von ihrem Mann mit einem Messer attackiert, d.h. zweimal in den Rücken bzw. Nacken gestochen und verletzt. Sie muss im Krankenhaus behandelt werden. (Hamburg)
09. Januar 2020 in Harsewinkel: Eine 22-jährige Frau wird auf ihrem Weg von einem Unbekannten von ihrem Fahrrad gestoßen. Ein weiterer Unbekannter Aggressor kommt hinzu, sie wird aufgefordert beide in das angrenzende Waldstück zu „begleiten“ – dabei wird ihr mit einem Messer gedroht. Sie schafft es, zu fliehen. (Nordrhein-Westfalen)
09. Januar 2020 in Passau: Eine 20-jährige Frau wird in ihrer eigenen Wohnung von ihrem Bekannten gewürgt und erleidet schwere Verletzungen. (Bayern)
10. Januar 2020 in Bochum: Eine Frau wird von einem Mann hinterrücks die Bahnhofstreppe ´runtergestoßen. Der polizeibekannte Attentäter ist zwischenzeitlich wieder frei. (Nordrhein-Westfalen)
10. Januar 2020 in Karlsruhe-Durlach: Eine 41-jährige wird von einem Bekannten an einer Straßenbahnhaltestelle mit einem Messer attackiert und verletzt. Als er sie kurzfristig loslässt, gelingt ihr die Flucht. (Baden-Württemberg)
11. Januar 2020 in Hannover: Die 23-jährige Sophie N. wird erstochen aufgefunden. Pressemeldungen zufolge wurde sie über Jahre hinweg von einem elf Jahre älteren Aggressor gestalkt. Der geständige Täter/ Töter ignorierte ihre Ablehnung, 2018 reist er ihr sogar nach Spanien hinterher. Am Samstag bricht der Attentäter schließlich in Sophies Wohnung ein, lauert ihr auf und tötet sie mit einem Stich in den Hals. Für Februar hatte sie einen beruflichen Neustart in Wien geplant. (Niedersachsen)
12. Januar 2020 in Starnberg: Eine 60-jährige Frau wird umgebracht, ebenso ihr Mann und ihr Sohn. (Bayern)
13. Januar 2020 in Kaiserslautern: Eine 39-jährige Frau flieht vor ihrem Ex-Partner zur Mutter. Dort tritt dieser die Türe ein und bedroht sie mit einem Messer. Sie schafft es, mit ihrem Kind zu fliehen. Der Attentäter ist derartig aggressiv, dass es seitens der Polizei nach mehreren Ansprachen, die er durchgängig ignoriert, des Einsatzes von Elektroschock-Geräten bedarf, um ihn zu fixieren und zur Dienststelle zu verbringen.
13. Januar 2020 in Flörsheim: Traurige Gewissheit, die seit dem 23. Oktober 2019 vermisste 43-jährigen Iryna U. ist tot. Die Ermittler fanden ihre Leichenteile auf einer Mülldeponie. Des Mordes tatverdächtig ist ihr Ehemann. "Er ist dringend verdächtig, die 43 Jahre alte Frau getötet zu haben. Es hieß, er habe eine neue Lebensgefährtin und habe vorgehabt, mit ihr in der Wohnung zu leben, die er zuvor gemeinsam mit seiner Frau bewohnt hatte. Allerdings habe diese die Wohnung nicht verlassen wollen. (…) Der Ehemann soll seine Frau Ende Oktober in einem Behälter für Gewerbeabfälle entsorgt haben." so die FAZ online vom 13.01.2020 (Hessen)
IMMER NOCH:
Seit Montag, 14. Januar 2019 werden die 20-jährige Bisrat T. H. und ihr fünf Monate alter Sohn Mekson K. H. in Wabern vermisst.
Seit Montag, 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin vermisst.
Seit Sonntag, 23. Juni 2019 wird die 35-jährige Anna Smaczny aus Gelsenkirchen vermisst.
Seit Samstag, 06. Juli 2019 wird die 38-jährige Shahnaz Parven in Stuttgart vermisst.
Seit Samstag, 13. Juli 2019 werden die 16-jährige Tatjana und ihre 41-jährige Mutter Maria Gertsuski in München vermisst.
Seit Sonntag, 14. Juli 2019 wird die 24-jährige Nadine G. mit ihrem fünf Wochen alten Säugling in Nürnberg vermisst.
Seit Donnerstag, 18. Juli 2019 wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst.
Seit Freitag, 23. August 2019 werden die beiden Mädchen Amya Kashit (9 Jahre) und Layla Kashit (8 Jahre) sowie ihr Bruder Subhi Kashit (5 Jahre) in Gera vermisst.
Seit Samstag 07. September 2019 wird die 26-jährige Mutter eines 5-Jährigen in Duisburg vermisst.
Seit Mittwoch, 25. September 2019 wird die 23-jährige Studentin Yolanda Klug in Leipzig vermisst.
Seit Montag, 30. September 2019 wird die 17-jährige Juliane Holzwart in Freisen vermisst.
Seit Donnerstag, 10. Oktober 2019 wird die 70-jährige Brigitte Späth, geborene Frese in Dieburg vermisst.
Seit Freitag, 18. Oktober 2019 wird die 57-jährige Susanne Tillmann in Ingolstadt vermisst.
Seit Samstag, 7. Dezember 2019 wird die 35-jährige Anita S. in Wattenscheid-Günningfeld vermisst.
DEUTSCHLAND HAT VIELE GESICHTER.
Machen Sie sich Ihr Bild: https://www.instagram.com/saveXX_ger
(*) Stand 11.01.2020
(**) Franziska Giffey im Gespräch mit Frank Capellan, Deutschlandfunk.de, 20.08.2018
Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:
Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.
Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.
#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.
Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:
1.) Die Schuld pauschal "den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern" zugeschoben wird
2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass
3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.
Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.
Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.