
176 DEUTSCHE FEMIZIDE IN 2019 (**).
@BMFSFJ #giffey, @BMJV #lambrecht, @BMI #seehofer, @BMG #spahn: UND ALS OB OPFERZAHLEN UND SCHLIMMSTE AfD-HETZE AUF GRUND IHRER VERANTWORTUNGSLOSEN PASSIVITÄT NICHT GENUG IST - JETZT NOCH HOHN ON TOP? ERNSTHAFT?
27. Dezember 2019 in Essen: Weil eine 64-jährige Frau sich beim Müll rausbringen von drei Männern nicht kommentarlos anpöbeln und beleidigen lässt, wird sie von selbigen gepackt, zu Boden geworfen und krankenhausreif geschlagen und getreten. Erst als ein couragierter Zeuge der Frau zur Hilfe eilt, flüchten die Attentäter. (Nordrhein-Westfalen)
27. Dezember 2019 in Rethen: Eine 43-jährige Frau wird an ihrem Arbeitsplatz von ihrem Ex-Mann mit einem Schraubendreher attackiert und niedergestochen. Schwer verletzt wird sie ins Krankenhaus gebracht. (Niedersachsen)
27. Dezember 2019 in Neukölln: Eine 23-jährige Frau wird von ihrem Freund in der gemeinsamen Wohnung erschlagen. Nachdem Zeugen die Polizei alarmierten, fand diese vor Ort die Leiche der Frau. (Berlin)
28. Dezember 2019 in Bad Honnef: Eine 34-jährige Frau wird in ihrer Wohnung von ihrem Partner attackiert und schwer verletzt. Gegen 2:00 am frühen Morgen gelingt der Verletzten die Flucht zu einer Nachbarin, diese alarmierte die Polizei. Die Frau wird in einer Klinik versorgt. Der Aggressor ist wegen anderer Fälle von Körperverletzung bereits polizeibekannt. (Nordrhein-Westfalen)
28. Dezember 2019 in Erbach: Eine 52-jährige Frau wird von ihrem Ex-Freund in ihrem Zuhause angegriffen und mit einem Messer schwer verletzt. Unter heftiger Gegenwehr gelingt es ihr, sich zu befreien und in der Wohnung in Sicherheit zu bringen, während der Aggressor die Flucht ergreift. Die schwer Verletzte muss klinisch versorgt werden. (Baden-Württemberg)
29. Dezember 2019 in Schlangenbad: Eine 49-jährige Frau wird von ihrem Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Der Attentäter selbst hat den Notruf angerufen und laut Polizei von einem „Unfallgeschehen in der Wohnung des Ehepaares“ gesprochen. Wie die Polizei weiter mitteilt, habe sich vor Ort im Schlangenbader Ortsteil Georgenborn jedoch der Verdacht ergeben, dass der Ehemann seiner Frau die Verletzungen vorsätzlich zugefügt hatte. Das Leben der Verletzten konnte durch eine Not-OP gerettet werden. (Hessen)
31. Dezember 2019 in Rostock: Eine, Pressemeldungen zufolge ca. 60-jährige, Frau wird mit mehreren Messerstichen von ihrem Sohn getötet, ebenso ihr Mann, der Vater des Attentäters. (Mecklenburg-Vorpommern)
IMMER NOCH:
Seit Montag, 14. Januar 2019 werden die 20-jährige Bisrat T. H. und ihr fünf Monate alter Sohn Mekson K. H. in Wabern vermisst.
Seit Montag, 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin vermisst.
Seit Sonntag, 23. Juni 2019 wird die 35-jährige Anna Smaczny aus Gelsenkirchen vermisst.
Seit Samstag, 06. Juli 2019 wird die 38-jährige Shahnaz Parven in Stuttgart vermisst.
Seit Samstag, 13. Juli 2019 werden die 16-jährige Tatjana und ihre 41-jährige Mutter Maria Gertsuski in München vermisst.
Seit Sonntag, 14. Juli 2019 wird die 24-jährige Nadine G. mit ihrem fünf Wochen alten Säugling in Nürnberg vermisst.
Seit Donnerstag, 18. Juli 2019 wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst.
Seit Freitag, 23. August 2019 werden die beiden Mädchen Amya Kashit (9 Jahre) und Layla Kashit (8 Jahre) sowie ihr Bruder Subhi Kashit (5 Jahre) in Gera vermisst.
Seit Samstag 07. September 2019 wird die 26-jährige Mutter eines 5-Jährigen in Duisburg vermisst.
Seit Mittwoch, 25. September 2019 wird die 23-jährige Studentin Yolanda Klug in Leipzig vermisst.
Seit Montag, 30. September 2019 wird die 17-jährige Juliane Holzwart in Freisen vermisst.
Seit Donnerstag, 10. Oktober 2019 wird die 70-jährige Brigitte Späth, geborene Frese in Dieburg vermisst.
Seit Freitag, 18. Oktober 2019 wird die 57-jährige Susanne Tillmann in Ingolstadt vermisst.
Seit Mittwoch, 23. Oktober 2019 wird die 43-jährige Iryna U. in Frankfurt vermisst.
Seit Samstag, 7. Dezember 2019 wird die 35-jährige Anita S. in Wattenscheid-Günningfeld vermisst.
DEUTSCHLAND HAT VIELE GESICHTER.
Machen Sie sich Ihr Bild: https://www.instagram.com/saveXX_ger
(*) Mitglied des Bundestags Frau Marianne Schieder (SPD) am 12.12.2019
(**) Stand 31.12.2019
Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:
Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.
Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.
#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.
Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:
1.) Die Schuld pauschal "den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern" zugeschoben wird
2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass
3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.
Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.
Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.