Kampanya güncellemesiHerr Minister Dobrindt, setzen Sie die Istanbul-Konvention endlich um #saveXXSTILLE NACHT, UMGEBRACHT. 173 BRUTAL GETÖTETE MÄDCHEN UND FRAUEN (*)
Professor Dr. Kristina WolffAlmanya
26 Ara 2019

@BMFSFJ #giffey, @BMJV #lambrecht, @BMI #seehofer, @BMG #spahn: 172 MAL KEIN SCHUTZ DES LEBENS. WIE VIELE LEBEN OPFERN SIE DER GEWALT-EPIDEMIE NOCH?

12. Dezember in Soest: Eine 20-jährige Frau wird in der Öffentlichkeit von ihrem Partner mit einem Teppichmesser angegriffen. Zeugen, die die gefährliche Szene korrekt einschätzen, reagieren sofort und alarmieren die Polizei. (Nordrhein-Westfalen)

16. Dezember 2019 in Halle: Bei einem mutmaßlichen Autorennen erfasst einer der beteiligten Fahrer die 43-jährige Kathrin B. beim Überqueren einer Straße frontal. Sie muss mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden, dort verstirbt sie nach zweitägigem Überlebenskampf. (Sachsen-Anhalt)

16. Dezember 2019 in Viersen: Eine 67-jährige Frau wird von ihrem Ehemann zwei Mal mit einem Brotmesser attackiert, eine Mordkommission ermittelt. (Nordrhein-Westfalen)

16. Dezember 2019 in Kornwestheim: Am helllichten Tag werden eine 48-jährige Frau, sowie deren Haushaltshilfe vom Ex-Freund der Frau in deren Wohnung bedroht. Dieser wird von der Polizei als „äußerst aggressiven und gewalttätig“ eingestuft. Aus Furcht vor dem Mann will die 48-Jährige die Wohnung verlassen, woraufhin der Aggressor unvermittelt und brutal reagiert: Er zerrt sie an den Haaren aus der Wohnung und schleift sie durchs Treppenhaus. Als die Frau im Treppenhaus am Boden liegt, tritt er weiter auf sie ein, kniet sich auf ihren Hals und beißt sie mehrmals in die Hand und den Arm. Ihre zahlreichen Verletzungen müssen im Krankenhaus versorgt werden. (Baden-Württemberg)

18. Dezember 2019 in Lonsee: Ein Mann greift seine 46-jährige Frau und seine beiden Söhne (17, 20) auf offener Straße mit einem Messer an und verletzt sie schwer. Zeugen halten den Mann fest und rufen die Polizei. (Baden-Württemberg)

19. Dezember 2019 in Ravensburg: Ein Mann will seine Partnerin besuchen. Als er diese nicht antrifft, geht er mit deren 21-jähriger Tochter zu einer nahe gelegenen Bushaltestelle. Als sie weggehen will, attackiert er sie von hinten mit Messer und verletzt sie. Als eine Zeugin hinzukommt, flüchtet der Angreifer. (Baden-Württemberg)

19. Dezember 2019 in Nordheim: Eine 23-jährige Frau läuft blutend durch die Straßen von Nordheim. Es stellt sich heraus, dass sie im Vorfeld Schnittverletzungen sowie eine Fraktur erlitt. Sie muss in einer Klinik versorgt werden, als dringend tatverdächtig gilt ein Bekannter von ihr. (Baden-Württemberg)

19. Dezember 2019 in Esslingen: Eine Frau alarmiert die Polizei und berichtet, dass ihr Exmann mit einem Schwert vor dem Haus stehe und außerdem Schüsse gefallen seien. Pressemeldungen zufolge gelingt es ihr, dem Aggressor das mitgeführte Schwert vor Eintreffen der Einsatzkräfte abzunehmen. Dabei wird sie verletzt. Der Aggressor befindet sich nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen wieder auf freiem Fuß. (Baden-Württemberg)

20. Dezember 2019 in Alt-Hohenschönhausen: Ein lesbisches Pärchen wird beleidigt und körperlich angegriffen. Laut Polizei küssen sich die beiden Frauen an einer Straßenbahnhaltestelle, woraufhin ein Unbekannter in Begleitung zweier weiterer Männer das Paar verbal angreift. Als die 18- und 19-jährigen Frauen in die Straßenbahn einstiegen, folgen ihnen die drei Männer. Einer stößt eine Frau zu Boden und tritt ihr mehrfach in‘s Gesicht, der anderen Frau schlägt er mehrmals in‘s Gesicht. Die Täter sind flüchtig. (Berlin)

20. Dezember 2019 in Stade: Eine 49-jährige Frau wird auf offener Straße von ihrem Freund angeschrien und bedroht, bevor er sie mit einem Messer angreift. Die Frau kann sich laut Polizei nur „durch einen Griff in die Messerklinge“ davor schützen, ernsthaft verletzt zu werden. Sie erleidet eine Schnittwunde, bevor sie es schafft, zu Passanten zu flüchten, die dann Hilfe holen. Pressemeldungen zufolge ist der Mann wegen ähnlicher Vorkommnisse bereits polizeibekannt. (Niedersachsen)

21. Dezember 2019 in Lichtenberg: Eine 37-jährige Frau wird erst mit einem Messer angegriffen und anschließend gewürgt. Auf ihre Hilfeschreie reagierend, alarmieren Nachbarn die Polizei. Die Frau muss in einer Klinik behandelt werden, als des Mordversuchs dringend tatverdächtig gilt ihr Bekannter. (Berlin)

21. Dezember 2019 in Katzweiler: Eine 58-jährige Frau wird in der gemeinsamen Wohnung mit mehreren Messerstichen von ihrem Ehemann lebensgefährlich verletzt. Die Ermittler werfen dem Mann versuchten Totschlag vor. (Rheinland-Pfalz)

22.Dezember 2019 in Troisdorf. Eine 19-jährige Frau wird durch eine abgeschossene Stahlkugel verletzt. Der Schütze ist, Pressemeldungen zufolge, bereits polizeilich bekannt. (Nordrhein-Westfalen)

22. Dezember 2019 in Bielefeld: Die 34-jährige Christina F. wird in ihrer eigenen Wohnung von ihrem Nachbarn erwürgt. (Nordrhein-Westfalen)

24. Dezember 2019 in Görlitz: Aus Wut auf seine 29-jährige Ex-Freundin legt ein Mann im Hausflur des Gebäudes, in dem sie mit ihrem dreijährigen Kind wohnt, einen Brand. Mutter und Kind müssen beide mit Rauchgasvergiftungen im Krankenhaus versorgt werden. (Sachsen)

25. Dezember 2019 in Idstein: Die 26-jährige Maryam M. wird von ihrem Ehemann erstochen und im Hinterhof des Wohnhauses abgelegt aufgefunden. BILD zufolge besuchte die junge Mutter mit dem 3-jährigen, gemeinsamen Sohn den getrennt lebenden Vater, der im Zuge seines todbringenden Gewaltexzesses Maryams Gesicht „komplett zerschnitten“ haben soll. Angenommenes Tatmotiv? Eifersucht. Am 30.12.2019 gibt die Staatsanwaltschaft bekannt, dass die Obduktion, entgegen ursprünglicher Pressemeldungen, ergeben hat, dass die Frau erwürgt und erdrosselt wurde. Erwürgen nennt man das Abdrücken der Luft am Hals mit bloßen Händen. Beim Erdrosseln geschieht das hingegen mit einem Hilfsmittel, wie beispielsweise einem Seil. Die Rechtsmedizin hat im vorliegenden Fall Hinweise für beide Vorgehensweisen gefunden. (Hessen)

IMMER NOCH:

Seit Montag, 14. Januar 2019 werden die 20-jährige Bisrat T. H. und ihr fünf Monate alter Sohn Mekson K. H. in Wabern vermisst.

Seit Montag, 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin vermisst.

Seit Sonntag, 23. Juni 2019 wird die 35-jährige Anna Smaczny aus Gelsenkirchen vermisst.

Seit Samstag, 06. Juli 2019 wird die 38-jährige Shahnaz Parven in Stuttgart vermisst.

Seit Samstag, 13. Juli 2019 werden die 16-jährige Tatjana und ihre 41-jährige Mutter Maria Gertsuski in München vermisst.

Seit Sonntag, 14. Juli 2019 wird die 24-jährige Nadine G. mit ihrem fünf Wochen alten Säugling in Nürnberg vermisst.

Seit Donnerstag, 18. Juli 2019 wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst.    

Seit Freitag, 23. August 2019 werden die beiden Mädchen Amya Kashit (9 Jahre) und Layla Kashit (8 Jahre) sowie ihr Bruder Subhi Kashit (5 Jahre) in Gera vermisst.

Seit Samstag 07. September 2019 wird die 26-jährige Mutter eines 5-Jährigen in Duisburg vermisst.

Seit Mittwoch, 25. September 2019 wird die 23-jährige Studentin Yolanda Klug in Leipzig vermisst.

Seit Montag, 30. September 2019 wird die 17-jährige Juliane Holzwart in Freisen vermisst.

Seit Donnerstag, 10. Oktober 2019 wird die 70-jährige Brigitte Späth, geborene Frese in Dieburg vermisst.

Seit Freitag, 18. Oktober 2019 wird die 57-jährige Susanne Tillmann in Ingolstadt vermisst.

Seit Mittwoch, 23. Oktober 2019 wird die 43-jährige Iryna U. in Frankfurt vermisst.

Seit Samstag, 7. Dezember 2019 wird die 35-jährige Anita S. in Wattenscheid-Günningfeld vermisst.

 

DEUTSCHLAND HAT VIELE GESICHTER.

Machen Sie sich Ihr Bild: https://www.instagram.com/saveXX_ger

(*) Stand 25.12.2019

                    

Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:

Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.

Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.

#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.

Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:
1.) Die Schuld pauschal "den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern" zugeschoben wird
2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass
3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.

Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.

Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.

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