Actualización de la peticiónHerr Minister Dobrindt, setzen Sie die Istanbul-Konvention endlich um #saveXXITALIEN UND MEXICO AGIEREN. DEUTSCHLAND NEGIERT. 88 GEWALTSAM GETÖTETE MÄDCHEN UND FRAUEN (*)
Professor Dr. Kristina WolffAlemania
20 jul 2019

Furchtbare Nachrichten an einem Samstag in Deutschland.

20. Juli 2019 in Hamminkeln: Am Morgen gibt es am Bahnsteig einen Disput, so Augenzeugen. Während zeitgleich der Regionalexpress einfährt, stürzt eine 34-jährige Frau in‘s Gleisbett, nachdem sie geschubst wurde. Der Lokführer hat keine Chance mehr, den fahrenden Zug rechtzeitig zu stoppen, die Frau wird erfasst und verstirbt kurz darauf. Zeugen halten den tatverdächtigen, polizeibekannten Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei fest. (Nordrhein-Westfalen)

20. Juli 2019 in Dierkow: Mit den Worten „Du hast mein Leben zerstört, jetzt zerstöre ich Deins“ und mit einem Messer bewaffnet, bedroht ein Mann eine Mutter, einen Neunjährigen und einen Säugling in einer Wohnung - es handelt sich um den Stiefvater der jungen Frau, gleichzeitig Vater des 9-jährigen Jungen und Opa des Babys. Er hält das drei Monate alte Mädchen über die Balkonbrüstung und droht, sie vom Balkon zu werfen. Die Eingangstüre zur Wohnung ist mit einer Waschmaschine blockiert, Einsatzkräften der Polizei damit zunächst der Zugang versperrt. Der Aggressor sticht dann mehrfach auf das kleine Mädchen ein und fügt ihm lebensgefährliche Verletzungen zu. "Als die Polizei die Wohnung betrat, wurde sie Zeuge, wie der Mann das Baby heftig misshandelte und mit dem Kopf auf den Boden geschlagen hat", so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Auch die Mutter und der 9-järige Junge benötigen medizinische Versorgung. Presseberichten zufolge hat die Frau sich erst kürzlich von dem Mann getrennt, was dieser nicht verkraftete. (Mecklenburg-Vorpommern)

@BMFSFJ #giffey @BMJV #lambrecht @GiffeysRunderTisch:

Was ist ein Frauenleben in Deutschland wert?

Funktionsuntüchtiger Flughafen BER: 7,3 Milliarden €

Folgekosten Mautverträge: Hunderte (Plural) Millionen €

Fahrradweg im Mittelrheintal: 115 Millionen €

Mautvorhaben: 53,6 Millionen €

Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen: 6,1 Millionen €

Auch das zeigt, wie überfällig ein nationaler Aktionsplan mit effizienten Maßnahmen (präventiv, aktiv, caritativ, judikativ, korrektiv) zum Schutz betroffener Mädchen und Frauen, sowie die dafür erforderlichen und überlebens-notwendigen Budgets sind, um dem Titel Rechts- und Sozialstaat wieder mit (Menschen-)Würde zu entsprechen.

@Community: Selbst, wenn die zuständigen Ministerinnen weiterhin durch Passivität glänzen, wir erzielen Aufmerksamkeit: https://taz.de/!5607127/

Danke an die Autorinnen Sonja Gerth und Birte Rohles für die Unterstützung!

(*) Stand 20.07.2019

 

 

Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:

Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.

Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.

#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.

Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:
1.) Die Schuld pauschal "den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern" zugeschoben wird
2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass
3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.

Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.

Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.

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