Actualización de la peticiónHerr Minister Dobrindt, setzen Sie die Istanbul-Konvention endlich um #saveXXMayDays & MACHO-GEWALT: 57 † GETÖTETE MÄDCHEN/ FRAUEN IN 2019 (MINDESTENS)
Professor Dr. Kristina WolffAlemania
9 may 2019

Die grauenvolle Bilanz von Macho-Gewalt innerhalb der letzten Woche: 4 getötete Frauen, 2 Kinder. 

6 Tage, 6 Getötete.

Mitten im Rechts- und Sozialstaat Deutschland. 

„Die Zahl der fehlenden Plätze ergibt sich aus dem tatsächlichen Bedarf auf Basis des Schlüssels von einem Familienplatz pro 10.000 Einwohner, der in der sogenannten Istanbul-Konvention des Europarats zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt festgeschrieben ist. In Deutschland ist die völkerrechtlich verbindliche Konvention im Februar 2018 in Kraft getreten. Sie beinhaltet die Verpflichtung, Frauen vor Gewalt zu schützen und ein bedarfsgerechtes Unterstützungssystem zu schaffen. Der tatsächlich ermittelte Platzbedarf im Land beträgt laut Sozialministerium 554 Plätze für Frauen und 831 Plätze für Kinder.

Tatsächlich vorhanden seien aber lediglich 341 Plätze für Frauen und 411 Plätze für Kinder in 42 Frauen- und Kinderschutzhäusern.“ (*)

@ Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley #barley
@ Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey #giffey,

SIEBENUNDFÜNFZIG (**) gewaltsam getötete Mädchen und Frauen – was muss noch passieren, bevor Sie agieren?

01. Mai 2019 in Preußisch Oldendorf: Es kommt zum Einsatz eines SEK (Spezialeinsatzkommandos) der Polizei, weil ein Mann damit droht, Polizisten mit einem Messer anzugreifen. Im Vorfeld soll er seine 23-jährige Ex-Freundin bereits in deren Wohnung geschlagen und mit einem Messer verletzt haben. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein größeres Küchenmesser, wurde sichergestellt.Die Nachbarn der Frau alarmierten die Polizei, sie selbst musste im Krankenhaus versorgt werden. Der Aggressor ließ sich durch die Einsatzkräfte nicht beruhigen. Aufgrund fehlender Haftgründe wurde er allerdings noch im Laufe des Tages aus dem Polizeigewahrsam entlassen. (Nordrhein-Westfalen)

01. Mai 2019 in Hugstetten: Gegen 22:00 Uhr wird der Polizei per Notruf mitgeteilt, dass sich ein Mann und eine Frau vor einem Anwesen lautstark streiten und der Mann begonnen habe, die Frau zu verprügeln. Einem weiteren Notruf zufolge laufe der Mann mit einem Messer in der Hand in Richtung Buchheim. Bevor die Polizei am Tatort sein kann, zwingt der Täter zwei Fahrzeuge zum Anhalten und durchsticht mit dem Messer beide Motorhauben. Auch die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte werden nach Verlassen des Dienstwagens vom Beschuldigten gezielt mit dem Messer angegangen, jedoch nicht getroffen. (Baden-Württemberg)

02. Mai 2019 in München: Am Hasenbergl wird eine 40-Jährige Frau angegriffen. Sie ist unterwegs, um per U-Bahn zur Arbeit zu fahren. Plötzlich bemerkt sie, dass sich ihr ein großer und kräftiger Mann von hinten nähert. Sie dreht sich gerade zu ihm um, als der unbekannte Aggressor ihr mit Gewalt an den Oberkörper, in den Schritt und an den Hosenbund greift und sie fixiert. Sie schafft es, sich loszureißen und flüchtet in die U-Bahn. (Bayern)

02. Mai 2019 in Ottenhofen: Im Verlauf eines Streits würgt ein Mann seine Freundin auf offener Straße. Er drückt sie gegen einen Zaun. Als die attackierte Frau es schließlich schafft, ein vorbeifahrendes Fahrzeug zu stoppen und die Insassen um Hilfe zu bitten, schlägt der polizeibekannte Täter das Fahrerfenster des Pkw ein. Aufgrund seiner Aggression muss der Täter gefesselt werden, noch auf der Polizeiinspektion leistet er massiven Widerstand und beleidigt die Beamten. (Bayern)

03. Mai 2019 in Memmingen: Eine 44-jährige Frau wird auf ihrem Weg plötzlich von einem Unbekannten bedrängt und festgehalten. Die Verletzte schafft es, sich loszureißen und einen vorbeifahrenden Autofahrer um Hilfe zu bitten. (Baden-Württemberg)

04. Mai 2019 in Zwickau: Am Abend erwürgt ein Mann seine 46-jährige Lebensgefährtin aus Habgier. Der Täter soll seine Freundin mit bloßen Händen erwürgt haben, wiederholte „handgreifliche Auseinandersetzungen“ waren bereits im Vorfeld polizeibekannt. (Sachsen)

05. Mai in Herne: Am frühen Sonntagmorgen besteigen ein Mann und eine Frau ein Taxi. Unter einem Vorwand verschafft sich der spätere Täter am Fahrtziel Zugang zur Wohnung der 37-Jährigen. In Herne/Bochum suchen Mordkommission und Staatsanwaltschaft jetzt nach Zeugen zu einem versuchten Tötungsdelikt und schwerem, sexuellen Übergriff. (Nordrhein-Westfalen)

06. Mai 2019 in Forchheim: Ein junger Mann schlägt seiner schwangeren Freundin in den Unterleib, woraufhin die 18-jährige Frau in ein Krankenhaus eingeliefert und versorgt werden muss. (Bayern)

06. Mai 2019 in Hamburg: Ein 43-jähriger Mann muss sich vor Gericht verantworten, weil er einem 14-jährigen (!!!) Mädchen zunächst Wodka und Kokain gibt, um im Anschluss Sex mit ihr zu haben, bzw. sie zu vergewaltigen. Seine Rechtfertigungsstrategie: „Sie hat zu keinem Zeitpunkt angedeutet, dass sie keinen Geschlechtsverkehr wollte“. (Hamburg)

06. Mai 2019 in Sindelfingen: Vor einem Stuttgarter Gericht muss sich ein ausgewanderter Mann verantworten, der eigens aus Australien anreiste, um seine Ehefrau zu töten. Vor Gericht beschreibt er die Frau (mit der er unbedingt verheiratet bleiben wollte) so: „Sie war eine Nutte“.

Die Ehefrau hingegen wollte die Scheidung, in deren Konsequenz ihr etwa die Hälfte des Zugewinns zugestanden hätte. „Das ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit“, so der 60-jährige Lehrer, „die Tat war geboten“. Er hatte seine Attacke von langer Hand geplant, war zum Tattag, dem 5. November 2018 nach Deutschland geflogen und wartete, um unerkannt zu bleiben maskiert, ganze zweieinhalb Stunden in einem Mietwagen darauf, dass seine Frau zu ihrem Auto kommt. Nicht einmal Zeugen schaffen es, den Täter bei seinem Attentat an weiteren Stichen zu hindern. Erst als ein Polizist mit einer Maschinenpistole vor ihm steht, lässt er das Messer fallen. Seine Tat proklamiert er als Notwehr - eigentlich habe er vorgehabt, die Leiche zu fotografieren und das Bild dem Scheidungsanwalt seiner Frau zu senden. (Baden-Württemberg)

07. Mai 2019 in Ansbach: Ein Mann muss sich vor dem Landgericht für die Tötung seiner Familie verantworten. "Alle abgeschlachtet", mit diesem Wortlaut meldet der Täter im Juni 2018 die Folgen seines Massakers. Zwei Söhne (7,9), die dreijährige Tochter und seine 29-jährige Frau liegen erstochen in ihrem Blut. Bereits vor der Tat soll er Frau und Kinder regelmäßig geschlagen haben, ein Kontaktverbot wurde verhängt, die Frau trennte sich von ihrem Mann. Dieser erträgt die Kränkung des Verlassenwerdens nicht: Mit einem Messer, das eine 20 cm lange Klinge hat, ersticht er seine Angehörigen, ihre Versuche, sich zu wehren, waren chancenlos. Im Prozessverlauf zählt der Staatsanwalt auf, wie viele Stiche in die Körper eindrangen, wie schwer die Verletzungen waren: Die Kraft, mit der der Mann wütete, lässt sich u.a. daran ablesen, dass er einem der Kinder mehrere Rippen durchtrennte. Der Bruder der getöteten Ehefrau bezeugt vor Gericht, dass sein Schwager schon immer aggressiv gewesen sei und bei der kleinsten Gelegenheit ausrasten konnte: Er habe nicht verlieren können und (…) den Jungen Ohrfeigen verpasst und deren Mutter "Schlampe" und "Hure" genannt.“ Der Täter selbst verweigert die Aussage. (Bayern)

07. Mai 2019 in Bensheim: Anlässlich eines Streits geht ein Mann mit einem Jagdmesser auf seine 41-jährige Stiefmutter los und sticht auf sie ein. Nachdem Rettungskräfte sie vor Ort erstversorgt haben, muss sie mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert und versorgt werden. (Hessen)

07. Mai 2019 in Hamburg: Vor einem Hamburger Gericht muss sich ein Mann dafür verantworten, seiner Ehefrau Ende November 2018 aufgelauert, sie mit einem Messer attackiert und sie lebensgefährlich verletzt zu haben. Die Security-Mitarbeiterin macht sich von ihrem Einsatzort auf den Weg, als sie plötzlich von einem maskierten Mann zu Boden geworfen wird. Der Aggressor schlägt ihren Kopf auf den Gehweg und sticht sofort auf sie ein. Als die Frau sich heftig wehrt, sticht er ihr so lange in den Rücken, bis die Messerklinge abbricht. Erst als ein Zeuge die Attacke der Polizei meldet, flüchtet der Gatte. Die Frau wird mit Stich- und Kopfverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert und stationär versorgt. Hintergrund der Tat sollen die Trennungsabsichten der 42-jährigen Frau gewesen sein. (Hamburg)

08. Mai 2019 in Uetersen: Eine 44-jährige Frau wird getötet. Tatverdächtig? Ihr Ex-Mann. Nach den bisherigen Ermittlungen hat er sie im Streit totgeprügelt. Weitere Auskünfte werden aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht gemacht. (Niedersachsen)

08. Mai 2019 in Berlin: Weil sie nicht auf seine Kontaktaufnahme eingeht, attackiert ein Mann eine 21-jährige Frau in der Nähe des S-Bahnhofs Lichtenberg mit Reizgas. Circa eine Stunde später greift derselbe Täter eine 25-jährige Frau auf die gleiche Weise an, zudem soll er sie noch getreten haben, als sie bereits am Boden liegt, so die Polizei. Die Frau erleidet eine Platzwunde am Kopf, beide Frauen müssen medizinisch behandelt werden. Gegen den Täter bestand bereits ein Haftbefehl wegen einer anderen gefährlichen Körperverletzung. (Berlin)

09. Mai 2019 in Offenbach: Eine 44-jährige Frau wird am frühen Abend, gegen 19:00 Uhr, nahe der Innenstadt erschossen. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem, möglicherweise noch bewaffneten Bekannten der getöteten Mutter eines 13-jährigen Sohnes.  (Hessen)

09. Mai 2019 in Dresden: Im Zuge eines Streits in einer Wohnung werden zwei Kinder, ein Junge (5) und ein Mädchen (2) getötet, die 26-jährige Mutter liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Nachdem Nachbarn die Polizei alarmiert hatten, rückte diese mit einem Großaufgebot an, sperrte die Umgebung weiträumig ab und verhaftete den mutmaßlichen Täter: Den Lebensgefährten der Frau. (Sachsen)

@ Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley #barley
@ Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey #giffey,

und Sie meinen wirklich, in nur einem einzigen der o.g. Fälle hätte das Hilfetelefon geholfen/ helfen können?

 „Das Grundvertrauen der Leute in die Handlungsfähigkeit des Staates ist erschüttert, wenn sie das Gefühl haben, dass die, die Verantwortung tragen, die Kontrolle verlieren.“ Dr. F. Giffey (***)

ABSOLUT - Shame! Shame! Shame!

 

 (*) https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-laender-schutzplaetze-dringend-gesucht-_arid,1447999.html

(**) Stand 09. Mai 2019

 (***) https://www.wr.de/politik/familienministerin-franziska-giffey-frauen-koennen-alles-id214142161.html

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