Sehr geehrte Damen und Herren, hier nun noch ein Brief eines begeisterten Elternteils von damals.
Jamal durfte vor dem Übergriff Kinder betreuen. Hier ein Brief:
Ich kenne Herr Amadi aus der Zeit als er in dem Kinderladen als Bundesfreiwilliger arbeitete. Mein Kind Mascha wurde von ihm betreut. Stets zeigte sich Jamal offen und lebensfreudig. Er erheiterte nicht nur die Kinder sondern ging auch auf uns Eltern mit seiner positiven Art zu. In persönlichen Gesprächen lernte ich vieles über seine Fluchtgeschichte und die familiären Zusammenhänge in Afghanistan kennen. Im Gegenzug lernte ich einige Worte Farsi und wir begrüßten uns fortan stets in seiner Muttersprache. Mein Kind erhielt von ihm einen Spitznamen, welcher heute noch immer von der Großmutter benutzt wird . „Mischimascha“...
Ich bin sehr dankbar dafür, dass Jamal in der Einrichtungen arbeiten konnte und uns und unsere Kinder immer wieder zum Lachen und Staunen brachte. Mit seiner Vergangenheit und seinen Perspektiven war er und bleibt er für mich noch immer einer der bewundernswertesten Menschen die ich kenne.
Wir setzen uns dafür ein und wünschen uns von Herzen, dass ihm die Zukunft Gerechtigkeit zuteil werden lässt und die nicht zulässige Abschiebung widerrufen wird.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred ( Name geändert) und „Mischimascha“