Helga Schmid statt Annalena Baerbock für Posten der Präsidentin der UN-Generalversammlung

Das Problem

„Selbstbedienungsmentalität“: Scharfe Kritik an Baerbocks Top-Job bei der UN (https://www.berliner-zeitung.de/news/annalena-baerbocks-als-praesidentin-der-un-generalversammlung-scharfe-kritik-li.2308551 


Eigentlich wurde Deutschlands Top-Diplomatin Helga Schmid schon im letzten Jahr als mögliche Präsidentin der UN-Generalversammlung vorgestellt. Doch nun soll es Baerbock werden.

Die 64-jährige Schmid war viele Jahre Generalsekretärin der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und verhandelte das Atomabkommen mit dem Iran. Zudem war sie unter anderem Generalsekretärin des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD). 

Baerbock hingegen ist deutlich unerfahrener – vor ihrem Amt als Bundesaußenministerin trat sie außenpolitisch wenig in Erscheinung. Dies ärgert nun einige Politiker sehr. Volker Beck, der bis 2017 für die Grünen im Deutschen Bundestag saß, schrieb auf der Plattform X: „Da hat sich die Haltung zur UNRWA doch ausgezahlt. Wer eine Karriere bei der UN anstrebt, disqualifiziert sich, wenn er Terrorverstrickungen oder korruptive Zusammenhänge anprangert, kritisiert oder abstellt“.

Andere kritisierten, dass Baerbock zuletzt angekündigt hatte, sich aus „persönlichen Gründen“ von der politischen Spitze der Grünen zurückziehen zu wollen. „Anfang März wollte Baerbock noch aus dem Scheinwerferlicht zurücktreten. Die Erklärung scheint heute wenig glaubwürdig, denn nun will sie Präsidentin der UN-Generalversammlung werden“, so Gabor Halasz, ARD-Hauptstadtkorrespondent.

Die Benennung von Posten in der Politik sollte auf Leistung und Erfahrung basieren, nicht auf politischer Opportunität oder Status. Es ist unerklärlich, wie ranghohe Diplomaten, die jahrelang gute Arbeit für die Bundesrepublik Deutschland leisten, verdrängt werden, weil Posten als Prestigeobjekte an einzelne Politiker vergeben werden. Es ist besonders schmerzhaft, wenn die Öffentlichkeit diese Entscheidungen satt hat.

Helga Schmid hat eine beeindruckende Karriere in der Diplomatie vorzuweisen, einschließlich der Position als  Generalsekretärin der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, wo sie effektive europäische diplomatische Initiativen geleitet hat. Ihre Arbeit hat  internationale Anerkennung und Respekt erworben und sie hat Deutschland immer mit großer diplomatischer Intelligenz vertreten.

Es ist Zeit, unsere politische Kultur zu ändern. Posten sollten an diejenigen gehen, die am besten dafür qualifiziert sind, nicht an diejenigen, die sie als Politikerinnen möchten. Unterstützen Sie daher die Forderung nach einer gerechteren, leistungsorientierten Auswahl der Posten in der internationalen Politik. Unterstützen Sie Helga Schmid als Präsidentin der UN Generalversammlung. Unterschreiben Sie diese Petition jetzt.

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Maximilian HartliebPetitionsstarter*inCo-Gründer von Ökologische Marktwirtschaft e. V.

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„Selbstbedienungsmentalität“: Scharfe Kritik an Baerbocks Top-Job bei der UN (https://www.berliner-zeitung.de/news/annalena-baerbocks-als-praesidentin-der-un-generalversammlung-scharfe-kritik-li.2308551 


Eigentlich wurde Deutschlands Top-Diplomatin Helga Schmid schon im letzten Jahr als mögliche Präsidentin der UN-Generalversammlung vorgestellt. Doch nun soll es Baerbock werden.

Die 64-jährige Schmid war viele Jahre Generalsekretärin der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und verhandelte das Atomabkommen mit dem Iran. Zudem war sie unter anderem Generalsekretärin des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD). 

Baerbock hingegen ist deutlich unerfahrener – vor ihrem Amt als Bundesaußenministerin trat sie außenpolitisch wenig in Erscheinung. Dies ärgert nun einige Politiker sehr. Volker Beck, der bis 2017 für die Grünen im Deutschen Bundestag saß, schrieb auf der Plattform X: „Da hat sich die Haltung zur UNRWA doch ausgezahlt. Wer eine Karriere bei der UN anstrebt, disqualifiziert sich, wenn er Terrorverstrickungen oder korruptive Zusammenhänge anprangert, kritisiert oder abstellt“.

Andere kritisierten, dass Baerbock zuletzt angekündigt hatte, sich aus „persönlichen Gründen“ von der politischen Spitze der Grünen zurückziehen zu wollen. „Anfang März wollte Baerbock noch aus dem Scheinwerferlicht zurücktreten. Die Erklärung scheint heute wenig glaubwürdig, denn nun will sie Präsidentin der UN-Generalversammlung werden“, so Gabor Halasz, ARD-Hauptstadtkorrespondent.

Die Benennung von Posten in der Politik sollte auf Leistung und Erfahrung basieren, nicht auf politischer Opportunität oder Status. Es ist unerklärlich, wie ranghohe Diplomaten, die jahrelang gute Arbeit für die Bundesrepublik Deutschland leisten, verdrängt werden, weil Posten als Prestigeobjekte an einzelne Politiker vergeben werden. Es ist besonders schmerzhaft, wenn die Öffentlichkeit diese Entscheidungen satt hat.

Helga Schmid hat eine beeindruckende Karriere in der Diplomatie vorzuweisen, einschließlich der Position als  Generalsekretärin der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, wo sie effektive europäische diplomatische Initiativen geleitet hat. Ihre Arbeit hat  internationale Anerkennung und Respekt erworben und sie hat Deutschland immer mit großer diplomatischer Intelligenz vertreten.

Es ist Zeit, unsere politische Kultur zu ändern. Posten sollten an diejenigen gehen, die am besten dafür qualifiziert sind, nicht an diejenigen, die sie als Politikerinnen möchten. Unterstützen Sie daher die Forderung nach einer gerechteren, leistungsorientierten Auswahl der Posten in der internationalen Politik. Unterstützen Sie Helga Schmid als Präsidentin der UN Generalversammlung. Unterschreiben Sie diese Petition jetzt.

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