

Liebe Unterstützer/innen,
wir bedanken uns bei jeder und jedem Einzelnen von Herzen für die bisherige Unterstützung unserer Petition. Wir nutzen die Gelegenheit und geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen im Rahmen dieser Petition. Gleichzeitig würden wir uns freuen, gemeinsam die Schallmauer von 5.000 Unterschriften durchbrechen zu können. Daher die Bitte, die Petition zu teilen und darauf aufmerksam zu machen. Mit einem kleinen Beitrag als Unterstützung erhielte unser Anliegen zusätzlichen Aufwind, da es noch mehr Menschen zu Gesicht bekämen.
Besonders gefreut hat uns ein an den Spiegel adressierter Leserbrief, verfasst von Vorständin Heike Lorenz vom Bundesverband Erlebnispädagogik (als Bild beigefügt).
Die Abberufung von Martin Saupe als Sachgebietsleiter auf einen Posten ohne Führungs- und Sozialverantwortung hat stattgefunden; Martin Saupe ist seitdem in einem Ministerium in Potsdam als Sachbearbeiter untergebracht.
Bildung und Einführung einer unabhängigen Kontrollinstanz: „In diesem Kontext hatte zuvor im öffentlichen Teil der erwähnten Kreistagssitzung der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Ausführungen gemacht. Der Ausschuss und mit ihm der Kreistag ist zu dem Schluss gekommen, dass der Jugendhilfeausschuss sehr gute Vorschläge unterbreitet hat, um sich der Aufgabe und den Anforderungen entsprechend anzunehmen. So ist geplant, Kontakt mit der Beratungs- und Ombudsstelle Kinder- und Jugendhilfe Brandenburg "Boje e.V." und den Trägern der erzieherischen Hilfen im Landkreis Oder-Spree aufzunehmen, um gemeinsam Methoden, Abläufe und Wirkungen im "Allgemeinen Sozialen Dienst" zu evaluieren und ggfs. zu qualifizieren. Wir halten diese Herangehensweise für den funktional und inhaltlich richtigen Weg. Weitergehender Handlungsbedarf wird hier nicht gesehen. Freundliche Grüße, Dr. Franz H. Berger, Vorsitzender des FA für Geschäftsordnungsangelegenheiten und Petitionen“
Landrat Rolf Lindemann hat seinen Posten nicht verlassen (wollen) und hält ungehindert an seiner bereits geäußerten Auffassung fest, im Rahmen der Gesetzgebung nichts falsch gemacht zu haben. Nur übersieht er dabei, dass gesetzgebende Paragraphen ungeeignet sind, die individuelle Lebenssituation eines Heranwachsenden zu bemessen und zu lenken. Auf der zwischenmenschlichen Ebene und auf allen weiteren, die Persönlichkeit betreffenden, Ebenen hat Rolf Lindemann versagt und sich als Totalausfall erwiesen.
Insgesamt besteht für den Petitionsausschuss Landtag Brandenburg zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch Ermittlungsbedarf. Vor dem Hintergrund einer abschließenden Bewertung wurden noch Unterlagen vom Landrat des Landkreises Oder-Spree angefordert. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Übermittelt durch Carla Kniestedt, MdL und Vorsitzende des Petitionsausschusses.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Allen eine gute Zeit und bis bald.
Ines Semisch-Graßmann und Mika C. Nixdorf