
Liebe Unterstützer*innen,
wir sind mittlerweile mehr als 75.000 Menschen gegen die industrielle Verbrennung von Holz in Großkraftwerken. Das ist großartig und gibt uns weiteren Auftrieb! Auch wenn die finale Absage an die Umrüstung bestehender Kohlekraftwerke noch immer aussteht, so konnten wir gemeinsam bislang einiges erreicht. Hier ein erster Rückblick unserer Zwischenerfolge:
Hamburgs Pläne ruhen weiter
In Hamburg ist der Prüfprozess rund um die Verbrennung von namibischen Buschholz im Kohlekraftwerk Tiefstack seit mehr als einem halben Jahr ausgesetzt. Unser Druck in Form von Briefen und eines DUH-Gutachtens haben sich somit gelohnt: Die Verantwortlichen können die Frage der Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit eines solchen Megaprojekts weiterhin nicht klar beantworten und hoffen noch immer auf eine entsprechende Einschätzung durch das Bundesumweltministerium. Wir behalten das genauestens im Blick, zumal das dem Ministerium untergeordnete Umweltbundesamt unsere Meinung teilt und sagt, „dass das Vorhaben zur Verbrennung von Buschholz aus Namibia in Hamburg dem damit intendierten Klimaschutz nicht dient“!
Protest in Wilhelmshaven zeigt Wirkung
Millionen von Tonnen an Holz aus Übersee ineffizient in einem Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven zu verbrennen, das ist mehr als grober Unfug! Zurecht fand unser Protest zusammen mit lokalen Aktiven vor dem Kohlekraftwerk von Onyx deshalb einiges an Beachtung. So haben sich inzwischen nicht nur Umweltverbände, sondern auch Vertreter*innen aus Forschung, Industrie und nicht zuletzt Politiker*innen gegen die Idee von Onyx positioniert. Ein Autor*innenpapier der Grünen mit Robert Habeck bezeichnet die Verfeuerung von Holz in Kohlekraftwerken gar als „klima- und ressourcenpolitischer Irrsinn, der keine Förderung verdient“.
Nach diesen wichtigen Etappensiegen werden wir in diesem Jahr alles daranlegen, eine endgültige Absage an die Holzverbrennung in deutschen Großkraftwerken zu bekommen!
Unterstützt uns dabei, damit wir noch mehr werden und der neuen Bundesregierung als auch den Kraftwerksbetreibenden in Hamburg, Wilhelmshaven und anderswo ein noch größeres Signal senden. Teilt bitte weiter diese Petition und sagt mit uns #Biomasseschwindel und #StopFakeRenewables auf Twitter oder Facebook. Ihr könnt dafür einfach den Link https://chng.it/VZQdfdxZQv nutzen.
Eure Deutsche Umwelthilfe, ROBIN WOOD und Peter Wohlleben