Actualización de la peticiónKeine Büsche und Bäume in Großkraftwerken verfeuern!Umstrittener Förderrichtlinienentwurf zur Biomasseverbrennung in Kraftwerken geleakt
Deutsche Umwelthilfe e. V.Berlin, Alemania
3 jun 2021

Erst kürzlich hat die Stadt Hamburg die Pläne für den Umbau des Hamburger Kraftwerks Tiefstack bis auf weiteres ausgesetzt. Dort darf nun vorerst doch kein namibisches Buschholz verbrannt werden, weil die Ökobilanz einer Entnahme und Verwendung namibischer Biomasse nicht abschließend beantwortet werden könne. Ein großer Erfolg unserer Arbeit!

Allerdings wurde jetzt ein umstrittener Förderrichtlinienentwurf öffentlich, der Hinweise darauf gibt, dass das Bundeswirtschaftsministerium trotz allem erwägt, die Umrüstung von Kohlekraftwerken für den Einsatz von Biomasse zu fördern. Der Bund würde dafür Steuergelder in Höhe von 1 Milliarde Euro ausgeben.

Obwohl Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auf Twitter dementiert hat, dass der Entwurf aus der Feder des Bundeswirtschaftsministeriums stammt, schließt er in seinem Statement weiterhin nicht aus, dass in Zukunft immense Mengen an Biomasse in Großkraftwerken verbrannt werden könnten. Im Gegenteil: Er scheint dies weiter voran bringen zu wollen.

Für uns ist klar: Wer in Zeiten der Klimakrise auch nur darüber nachdenkt, die Verbrennung von ökologisch wertvollen Ressourcen mit Steuergeldern zu subventionieren, leidet an völligem Realitätsverlust.

Der bisherige Erfolg unserer Petition und die heftigen Reaktionen auf die Veröffentlichung des Förderrichtlinien-Entwurfs bestärken uns darin, weiterhin entschlossen gegen die klimaschädliche Verbrennung wertvoller natürlicher Ressourcen einzutreten. Wir werden deshalb nicht lockerlassen, um diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen und fordern von der Bundesregierung eine klare Absage an die Biomasseverbrennung in Großkraftwerken!

+++ Bitte teilt diese Petition, um zu verhindern, dass die Klimakrise durch die industrielle Verbrennung von Biomasse weiter befeuert wird. +++

Eure Deutsche Umwelthilfe, ROBIN WOOD und Peter Wohlleben

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