
Ihr erinnert euch: Vor einer Woche hat die Stadt Hamburg den Prüfprozess für den Umbau des Hamburger Kraftwerks Tiefstack zur Verbrennung namibischer Büsche gestoppt. Das haben wir als wichtigen Etappensieg gefeiert, der auch durch Eure Unterschrift zustande gekommen ist. Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!
Doch die Kuh ist noch nicht vom Eis! Die Stadt Hamburg wartet nun auf positive Signale aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Pläne könnten also wiederaufgenommen werden - je nachdem, wie die Prüfung durch das Ministerium ausfällt. Das wäre irrwitzig. Was wir brauchen, ist eine endgültige Absage des Projekts und eine klare Positionierung gegen das klimaschädliche Verfeuern von Holz zur Energieproduktion!
ROBIN WOOD ist deshalb heute gemeinsam mit Ende Gelände Hamburg und vielen weiteren Gruppen auf der Straße. Wir haben bei einer Radsternfahrt zum Schutz der Wälder und Natur in Hamburg am Mittag mit einem Pfeil auf das Tiefstack-Problem aufmerksam gemacht und ein großes Banner entrollt mit der Aufschrift “Kohleausstieg = Holzeinstieg - @Grüne_Hamburg, euer Ernst?!“
Damit nehmen wir heute besonders die Grüne Partei in Hamburg in die Verantwortung.
Denn heute findet auch die Mitgliederversammlung der Grünen in Hamburg statt. Wir wenden uns an die Basis der Partei und fordern die Mitglieder auf, sich klar gegen die großindustrielle Holzverbrennung auszusprechen.
An der Spitze der Hamburger Umweltbehörde, die auch für das Tiefstack-Projekt verantwortlich ist, steht Senator Jens Kerstan von den Grünen. Auch unter grüner Führung hat sich die Umweltbehörde bislang nicht klar von der klimaschädlichen großindustriellen Holzverbrennung verabschiedet. Doch wer sich den Klimaschutz auf die Fahnen schreibt, darf Wälder nicht verfeuern!
+++ Ihr habt Euch schon entschieden und habt mit Eurer Unterschrift ein Zeichen gesetzt! Bitte unterstützt uns auch weiterhin, indem ihr diese Petition an Freund*innen und Familie weiterleitet. +++
Eure Deutsche Umwelthilfe, ROBIN WOOD und Peter Wohlleben