Graduelle Abschaffung von Bargeld in der Eurozone und Ersatz durch eine digitale Währung

Das Problem

Es existieren mehrere Vorteile bei einer potenziellen graduellen Abschaffung von Bargeld in der EU. Einige davon:

— Geringere Kriminalitätsrate: Ohne Bargeld gibt es weniger Diebstahl und Raubüberfälle, da es nichts zu stehlen gibt. Auch Geldwäsche und Schwarzmarktaktivitäten werden erschwert;

— Bequemlichkeit: Elektronische Zahlungen sind schnell, einfach und bequem. Sie erfordern kein Bargeld, das herumgetragen oder gewechselt werden muss, und sie bieten zusätzliche Funktionen wie die Möglichkeit, Rechnungen automatisch zu bezahlen;

— Bessere Spurensicherung: Elektronische Zahlungen können leichter überwacht und verfolgt werden als Bargeldtransaktionen. Dies kann helfen, Steuerhinterziehung und andere illegale Aktivitäten zu verhindern;

— Kosteneffizienz: Elektronische Zahlungen sind oft kosteneffizienter als Bargeldtransaktionen, da sie keine physische Infrastruktur benötigen und die Bearbeitungszeiten und -kosten geringer sind;

— Umweltfreundlichkeit: Die Abschaffung von Bargeld könnte auch zu einer Verringerung des Papierverbrauchs und des Energiebedarfs führen, der für die Herstellung, den Transport und die Vernichtung von Bargeld benötigt wird;

— Inklusion: Elektronische Zahlungen können auch Menschen helfen, die keinen Zugang zu traditionellen Finanzdienstleistungen haben. Da elektronische Zahlungen überall und jederzeit möglich sind, könnten sie den Zugang zu Finanzdienstleistungen für Menschen in ländlichen Gebieten und Entwicklungsländern verbessern;

— Hygiene: Insbesondere in Zeiten von Pandemien oder Infektionskrankheiten ist die Verwendung von Bargeld möglicherweise nicht sicher, da das Virus auf den Banknoten und Münzen überleben kann. Elektronische Zahlungen können dazu beitragen, die Ausbreitung von Krankheiten zu reduzieren;

— Verbrechenprävention: In Ländern mit hohem Bargeldanteil ist es einfacher, illegale Aktivitäten zu finanzieren und kriminelle Netzwerke aufrechtzuerhalten. Eine bargeldlose Gesellschaft könnte daher das Risiko von Verbrechen und Korruption verringern, indem sie das Finanzieren krimineller Aktivitäten erschwert.

Natürlich kann eine solche Umstellung mit Herausforderungen verbunden sein, insbesondere für Menschen, die möglicherweise keinen Zugang zu digitalen Zahlungsmethoden haben. Diese Herausforderungen können jedoch angegangen werden, indem beispielsweise Programme zur Förderung von Finanzinklusion und Bildung entwickelt werden.

Da die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrer Geldpolitik und den zu treffenden finanzpolitischen Maßnahmen unabhängig ist, könne nur mit einer an die (Währungs-)Behörde der Europäischen Union gerichteten Petition bzw. eine von der Öffentlichkeit initiierte Anfrage erreicht werden, dass die EZB zu diesem Vorschlag Stellung nimmt.

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Das Problem

Es existieren mehrere Vorteile bei einer potenziellen graduellen Abschaffung von Bargeld in der EU. Einige davon:

— Geringere Kriminalitätsrate: Ohne Bargeld gibt es weniger Diebstahl und Raubüberfälle, da es nichts zu stehlen gibt. Auch Geldwäsche und Schwarzmarktaktivitäten werden erschwert;

— Bequemlichkeit: Elektronische Zahlungen sind schnell, einfach und bequem. Sie erfordern kein Bargeld, das herumgetragen oder gewechselt werden muss, und sie bieten zusätzliche Funktionen wie die Möglichkeit, Rechnungen automatisch zu bezahlen;

— Bessere Spurensicherung: Elektronische Zahlungen können leichter überwacht und verfolgt werden als Bargeldtransaktionen. Dies kann helfen, Steuerhinterziehung und andere illegale Aktivitäten zu verhindern;

— Kosteneffizienz: Elektronische Zahlungen sind oft kosteneffizienter als Bargeldtransaktionen, da sie keine physische Infrastruktur benötigen und die Bearbeitungszeiten und -kosten geringer sind;

— Umweltfreundlichkeit: Die Abschaffung von Bargeld könnte auch zu einer Verringerung des Papierverbrauchs und des Energiebedarfs führen, der für die Herstellung, den Transport und die Vernichtung von Bargeld benötigt wird;

— Inklusion: Elektronische Zahlungen können auch Menschen helfen, die keinen Zugang zu traditionellen Finanzdienstleistungen haben. Da elektronische Zahlungen überall und jederzeit möglich sind, könnten sie den Zugang zu Finanzdienstleistungen für Menschen in ländlichen Gebieten und Entwicklungsländern verbessern;

— Hygiene: Insbesondere in Zeiten von Pandemien oder Infektionskrankheiten ist die Verwendung von Bargeld möglicherweise nicht sicher, da das Virus auf den Banknoten und Münzen überleben kann. Elektronische Zahlungen können dazu beitragen, die Ausbreitung von Krankheiten zu reduzieren;

— Verbrechenprävention: In Ländern mit hohem Bargeldanteil ist es einfacher, illegale Aktivitäten zu finanzieren und kriminelle Netzwerke aufrechtzuerhalten. Eine bargeldlose Gesellschaft könnte daher das Risiko von Verbrechen und Korruption verringern, indem sie das Finanzieren krimineller Aktivitäten erschwert.

Natürlich kann eine solche Umstellung mit Herausforderungen verbunden sein, insbesondere für Menschen, die möglicherweise keinen Zugang zu digitalen Zahlungsmethoden haben. Diese Herausforderungen können jedoch angegangen werden, indem beispielsweise Programme zur Förderung von Finanzinklusion und Bildung entwickelt werden.

Da die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrer Geldpolitik und den zu treffenden finanzpolitischen Maßnahmen unabhängig ist, könne nur mit einer an die (Währungs-)Behörde der Europäischen Union gerichteten Petition bzw. eine von der Öffentlichkeit initiierte Anfrage erreicht werden, dass die EZB zu diesem Vorschlag Stellung nimmt.

Die Entscheidungsträger*innen

Europäische Zentralbank
Europäische Zentralbank
European Central Bank / Banque centrale européenne

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