Petitioning Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017 Angela Merkel (CDU) and 5 others

#Gleichberechtigung - JETZT!

Seit dem 23. Mai 1949 steht im Deutschen Grundgesetz unter Art. 3, Abs. 2, S. 1: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“. Da steht nicht: „ … könnten gleichberechtigt sein.“ oder „ … sollten gleichberechtigt werden wollen.“  oder  „würden sich gern mal gleichberechtigt fühlen“ … Nein! Da steht wirklich „sind gleichberechtigt.“! Explizit „sind“!  

Bislang war ich der Ansicht, das sich in der bundesrepublikanischen Demokratie als auch im Bundestag irgendwann ‚die Vernunft Bahn brechen‘ und dem Grundgesetz getreu seiner Buchstaben zu seinem Recht verholfen werden würde. Ich habe mich wohl getäuscht. Denn: Frauen müssen sich 26 Jahre nach der 'Einheit' weiterhin mit Symbolpolitik (á la „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen“ (auch "Quotengesetz") oder dem Entwurf des „Gesetz zu Lohngerechtigkeit“) abspeisen und verkaspern lassen. Sie werden weiterhin bei Lohn, Rente, … und in Ihrem GRUNDRECHT auf FREIE ENTFALTUNG systematisch diskriminiert. Ja, mittels des Familienrechtes werden sie (mehrheitlich) als sogenannte „Alleinerziehende“ sogar zu Sklavinnen (sic!) Ihrer Ex-Partner degradiert. Fazit: Frauen sind in der Bundesrepublik Deutschland weiterhin Menschen 2. Klasse.

Als Ostdeutscher, Ökonom und Vater mag ich dazu nicht länger schweigen und fordere daher

- stellvertretend, die sofortige Umsetzung des paritätischen Wechselmodells (vgl. Resolution 2079 des Europarats vom 02.10.2015) als Standard für Kinder getrenntlebender Eltern. Es gelte für JEDES KIND ab (mindestens) dem 3. Lebensjahr dessen Eltern getrennt leben: JEDER Elter ist für den Zeitanteil von 50% eines Jahres FORMELL für die Betreuung des gemeinsamen Kindes verantwortlich!

Konsequent desweiteren: Eine etwaige, von der Parität abweichende faktische Übergebühr-Beanspruchung eines Elter durch den anderen Elter wird vom Übergebühr-beanspruchenden Elternteil mit dem Mindestlohn vergütet. Basis dessen ist ein Dienstvertrag nach BGB § 611 ff. Der Vertrag enthält Klauseln über gestaffelte Kündigungsfristen (vergleichbar einem Mietvertrag). Der ‚Staat‘, das Familiengericht wacht nur noch darüber, dass über die Gesamtlaufzeit bis zur Volljährigkeit LÜCKENLOS (sic!) der Umgang mit dem gemeinsamen Kind per Dienstvertrag geregelt ist. Dies impliziert, dass alternativ eine faktische Betreuungsleistung auch durch eine temporäre Beauftragung qualifizierter „Dritter“ erfolgen kann. Kindesunterhalt bemisst sich danach auch nur noch anteilig, nach der Inanspruchnahme aus dem Dienstverhältnis der Eltern untereinander.

LEITGEDANKE ist: KEIN Elter darf ungefragt und sanktionslos (nach einer Trennung) auf Kosten des anderen Elter das grundgesetzlich geschützte „Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“  (GG Art. 2, Abs. 1, S. 1) einschränken! Dies schließt m. E. die Selbstbestimmung über die Ressource „(Lebens-)Zeit“ mit ein! Es ist ja gerade das Wesen einer Trennung, das mindestens Einer nicht mehr bereit ist, unter Einsatz eigener Ressourcen für den Anderen freiwillig UND unentgeltlich (sic!) zu 'leisten'.

Ein staatlicher Eingriff in die Vertragsfreiheit mündiger Bürger (Mütter und Väter, die sich trennen) entfällt. ‚Expertenmeinungen‘ seitens Dritter sind unzulässig. D.h. die bisherige individualkindeswohlmißachtende Residenzmodellrechtsprechung (meist auf Basis pauschaler Stellungnahmen ‚gottspielender‘ Jugendamtvertreter) für den Umgang mit dem gemeinsamen Kind wird ersatzlos aufgehoben.

Exemplarisch als Rechenmodell (Basisjahr 2015): Extremfall - Ein Elter mag sich ausdrücklich gar nicht mehr um sein Kind kümmern. Hieße, der andere Elter erfüllt dann dessen Verpflichtung (durch konkludentes Verhalten) mit. Macht bei Mindestlohn auf´s Jahr gerechnet stolze 37.230,- € brutto. Voll versicherungspflichtig. Rentenanwartschaft garantiert. Zuständig bei Verzug sind dann Finanzamt, Zoll, Krankenkasse etc. . Monatlich umgerechnet sind das 3.102,50 € Bruttoeinkommen. Selbst bei einem derzeitigen Standard-14-Tage-Umgangsmodell mit hälftiger Ferienbetreuung wären das noch rd. 1.700,- € brutto monatlich für den Übergebühr-beanspruchten Elter.

Im Falle der Parität bestehen zwischen den Eltern keine Ansprüche gegeneinander!

Frage an Sie: Kann es in diesem Modell eigentlich noch hunderttausende, unfreiwillig in Hartz IV-lebende ‚Alleinerziehende‘ geben? ... oder Frauen, die im Alter in der Armutsfalle 'landen'? Eigentlich nicht, oder?

Gleichberechtigung durch CHANCENGLEICHHEIT! JETZT!

- ganz persönlich: Eine offizielle Entschuldigung des Deutschen Bundestages bei allen Frauen, Scheidungskindern und betroffenen Vätern für fast 70 Jahre systematisch begangenes Unrecht. Unrecht, das in seiner Wirkung der menschenverachtenden staatlichen Willkür bisheriger deutscher Diktaturen m. E. in nichts nachsteht! Durch diese willkürliche Rechtsprechung wurde und wird bis heute das individuelle Kindeswohl auf das Gröbste mißachtet (vgl. Resolution 2079 des Europarats vom 02.10.2015), wurden und werden Frauen und Männer als Mütter und Väter vor Familiengerichten bei einer Trennung/Scheidung im Umgang mit (dem) gemeinsamen Kind(ern) entmündigt (sic!) und nach dem „Teile und Herrsche“-Prinzip systematisch gegeneinander ausgespielt. Dies bedingt durch die konfliktträchtig verhaltensinduzierende, politisch vorgegebene Verfahrensprämisse "Bestimmung eines (sic!) Lebensmittelpunktes für ein gemeinsames Kind". Kinder waren und sind jedoch die Leidtragenden dieser Rechtspolitik! Profitiert von dieser unwürdigen Praxis haben nur all jene, die an dem (späteren) Leid der Betroffenen (vor allem dem der Kinder) wunderbar und prächtig pekuniär verdient haben und weiterhin verdienen.

Merke: ‚Alleinerziehende‘, deren Kinder Eltern haben sind ein Produkt grundgesetzwidriger bundesrepublikanischer Politik!

Damen und Herren Abgeordnete des Deutschen Bundestages,

Ihrer naiven dirigistischen Gesetzgebung (s. "Quotengesetz") als auch Ihrer kontraproduktiven opulenten ‚Ablass‘-Finanzierung von Gleichstellungsbeauftragten, Frauenräten … und sonstiger Experten aus den Fleischtöpfen öffentlicher Haushalte hat es nie bedurft! Frauen und Männer, Mütter und Väter sind mündige Bürger. Sie sind (sic!) nach den Buchstaben des Grundgesetzes gleichberechtigt! Dazu bedarf es allein der Chancengleichheit und der Risikodiversifikation der Kindesbetreuung auf beide Eltern (egal, ob zusammenlebend, verheiratet, getrennt lebend, ... oder geschieden), flächig in die Tiefe der Gesellschaft! Dann klappt das auch mit den Aufstiegschancen in der ‚freien Wirtschaft‘ als auch mit der Lohngerechtigkeit! Freiheitsmindernde Gesetze haben wir schon viel zu viele!

Merke: Der Gender Pay Gap ist Folge (sic!) als auch unternehmerisch-antizipierende Antwort auf Ihre (sic!) „Residenzmodellrechtsprechung“!

Ich empfehle Ihnen hierzu eindringlich folgende Lektüre: John Rawls: Eine Theorie der Gerechtigkeit. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1979

Spaßenshalber auch das vorletzte Kapitel: „Was fehlt? Gleichberechtigung – ein Neuer Denkansatz“  in https://clausnitzeinereplik.wordpress.com

Mit freiheitlich-akademischem Gruß
Detlef Ryschka

PS: Frau Schwesig, Frau Nahles, Herr Maas … gab es eigentlich einen besonderen Grund, das Sie Frauen als ‚Alleinerziehende‘ nicht an den ‚Segnungen‘ des Mindestlohnes teilhaben ließen … oder das die empfehlende Resolution 2079 des Europarats in der Familienrechtsprechung immer noch nicht flächig umgesetzt wurde? Nein? Na dann, …. nenne ich Ihr Tun (durch UNTERLASSEN) weiterhin, ganz gepflegt: DISKRIMINIERUNG!

Stimmt es eigentlich das fast 90% der aus Deutschland ausgereisten IS-Kämpfer Kinder von Alleinerziehenden waren?

Vielleicht lesen Sie auch mal die Kommentare unter dem frauenfeindlichen SPIEGEL-online-Artikel "Frauen in der DDR: gebärfreudige Arbeitsbienen"....

Sie würden leicht erkennen, … Frauen ‚im Osten‘ Deutschlands waren in Sachen "Gleichberechtigung" zivilisatorisch schon mal weiter! VIEL weiter!

... Zeit, dass sich was dreht! #Gleichberechtigung-JETZT!

This petition will be delivered to:
  • Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017
    Angela Merkel (CDU)
  • den Deutschen
    Bundestag
  • den Deutschen Bundespräsidenten
    Herrn Joachim Gauck
  • die Deutsche Bundeskanzlerin
    Frau Dr. Angela Merkel
  • die Mitglieder des
    Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • die Kinderkommission -
    Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder


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