Gerechtigkeit für Mandy Müller !


Gerechtigkeit für Mandy Müller !
Das Problem
Gerechtigkeit für Mandy Müller
Unterschreiben Sie für Mandy Müller! Mit Ihrer Unterschrift können Sie dafür sorgen, dass das Verfahren gegen ihren mutmaßlichen Mörder endlich eröffnet wird. Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift und mit dem Teilen dieser Petition, damit die Staatsanwaltschaft Celle aufgerüttelt wird und endlich der Gerechtigkeit den Weg frei macht.
Wir möchten Ihnen zeigen, dass seit Beendigung des Zweiten Weltkriegs Minderheiten immer noch verfolgt und diskriminiert werden. Am 13.09.2008 verschwand die damals 18-jährige Mandy Müller spurlos in der Nacht, als sie bei ihrem Ehemann übernachtete. Schnell stellte sich heraus, dass sich ihr Ehemann in Widersprüche verstrickte. Es wurde schnell bemerkt, dass von der Justiz bewusst nicht ermittelt wurde. In den Ermittlungsakten war sofort klar, dass Antiziganismus im Spiel war. Es fehlte dem Ermittlungsteam und der Staatsanwaltschaft an Interesse, das Gewaltverbrechen an einer jungen Sintiza aufzuklären.
Im Fall von Mandy wurde 15 Jahre lang ermittelt, und das auch nur, weil Mandys Familie immer wieder Druck aufbaute. Die erste Ermittlungsgruppe wollte nicht glauben, dass eine Straftat vorliegen könnte. Im Protokoll wurde die Familie und Mandy gleich als "Zigeuner" bezeichnet. In die damalige Ermittlungsgruppe wurde von Anfang an geschlampt, sie haben versucht, den Fall Mandy Müller zu verschleppen. Die polizeilichen Ermittlungen waren eine reine Katastrophe. Wenn man in den Akten schaut, findet man Rassismus auf jeder Seite. Es wimmelt dort von abfälligen Bemerkungen gegenüber Sinti. Indizien wurden nur halb oder gar nicht nachverfolgt. Beweismittel verschwanden aus der Obhut der Polizei. Aus der Asservatenkammer der Polizei verschwand DNA, die man bei einer Hausdurchsuchung in Celle sichergestellt hatte, „spurlos und unerklärlich“. Kaum zwei Jahre nach der vermuteten Straftat ließ man die Ermittlungen sang- und klanglos im Sande verlaufen.
Nach jahrelangen Kämpfen mit gemeinnützigen Organisationen wurde das Verfahren nochmal aufgenommen. Es wurde eine neue Ermittlungsgruppe gegründet und ein Jahr später zu einer Mordkommission umstrukturiert. Diese Mordkommission hat alles ermittelt, sogar die Fehler von ihren damaligen Kollegen. Aufgrund dieser sorgfältigen Ermittlungsarbeit kam sie zu dem Schluss, dass Mandy im Haus ihres Mannes gewaltsam ums Leben gekommen sein musste, und benannte auch den Tatverdächtigen. Anfang 2020 schloss die „Moko Mandy 2.0“ ihre Arbeit ab und regte in ihrem Bericht an die Celler Staatsanwaltschaft an, den mutmaßlichen Täter in Untersuchungshaft zu nehmen.
Es geschah: NICHTS. Seit dem 30. Januar 2020 liegt der Fall in Celle auf dem Schreibtisch des Staatsanwalts. Weder hat er die Ermittlungsergebnisse in Frage gestellt noch etwa fehlende Indizien oder Beweise angemahnt. Wir fragen uns, ob ein Gewaltverbrechen den Staat nicht interessiert, wenn eine junge Sintiza das Opfer ist. Wir halten den Rechtsfrieden gestört, wenn ein ermittelter Mörder frei herumläuft und die Justiz nichts unternimmt. Der Fall wird verschleppt? Hoffen Sie, dass Gras darüber wächst? Geht es hier um Antiziganismus? Mangelt es der Justiz an Interesse und Engagement, weil das Opfer und ihre Familie der Minderheit der Sinti angehören? Sinti sind auch nur Menschen mit gleichen Rechten wie alle! Es darf keine Opfer zweiter Klasse geben.
Es wurde in Celle demonstriert und Kundgebungen organisiert. Mehr als 35.000 Menschen haben eine Petition unterschrieben. Fast 40.000 Menschen haben den Staatsanwalt gebeten, endlich Anklage zu erheben. Und immer noch tut er es nicht? Warum nicht? Um Gerechtigkeit für Mandy Müller zu erreichen, brauchen wir mehr Unterstützung. Deshalb unsere Bitte an alle Menschen da draußen: Fordern Sie mit uns, dass Recht und Gesetz für alle gleichermaßen gelten. Fordern wir gemeinsam die Staatsanwaltschaft auf, endlich das Verfahren zu eröffnen! Gerechtigkeit für Mandy Müller! Sinti Lives Matter! Auch das Leben von Sinti zählt.
Der Fall Mandy Müller ist mittlerweile ein Politikum. Man wurde auf Mandys Familie positiv sowie negativ aufmerksam. Diese Aufmerksamkeit im negativen Sinne eskalierte, als Anfang Januar 2023 ein versuchter Mordanschlag auf Mandys Vater verübt wurde.
Unterschreiben Sie diese Petition mit einem Klick.

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Wir möchten Ihnen zeigen, dass seit Beendigung des Zweiten Weltkriegs Minderheiten immer noch verfolgt und diskriminiert werden. Am 13.09.2008 verschwand die damals 18-jährige Mandy Müller spurlos in der Nacht, als sie bei ihrem Ehemann übernachtete. Schnell stellte sich heraus, dass sich ihr Ehemann in Widersprüche verstrickte. Es wurde schnell bemerkt, dass von der Justiz bewusst nicht ermittelt wurde. In den Ermittlungsakten war sofort klar, dass Antiziganismus im Spiel war. Es fehlte dem Ermittlungsteam und der Staatsanwaltschaft an Interesse, das Gewaltverbrechen an einer jungen Sintiza aufzuklären.
Im Fall von Mandy wurde 15 Jahre lang ermittelt, und das auch nur, weil Mandys Familie immer wieder Druck aufbaute. Die erste Ermittlungsgruppe wollte nicht glauben, dass eine Straftat vorliegen könnte. Im Protokoll wurde die Familie und Mandy gleich als "Zigeuner" bezeichnet. In die damalige Ermittlungsgruppe wurde von Anfang an geschlampt, sie haben versucht, den Fall Mandy Müller zu verschleppen. Die polizeilichen Ermittlungen waren eine reine Katastrophe. Wenn man in den Akten schaut, findet man Rassismus auf jeder Seite. Es wimmelt dort von abfälligen Bemerkungen gegenüber Sinti. Indizien wurden nur halb oder gar nicht nachverfolgt. Beweismittel verschwanden aus der Obhut der Polizei. Aus der Asservatenkammer der Polizei verschwand DNA, die man bei einer Hausdurchsuchung in Celle sichergestellt hatte, „spurlos und unerklärlich“. Kaum zwei Jahre nach der vermuteten Straftat ließ man die Ermittlungen sang- und klanglos im Sande verlaufen.
Nach jahrelangen Kämpfen mit gemeinnützigen Organisationen wurde das Verfahren nochmal aufgenommen. Es wurde eine neue Ermittlungsgruppe gegründet und ein Jahr später zu einer Mordkommission umstrukturiert. Diese Mordkommission hat alles ermittelt, sogar die Fehler von ihren damaligen Kollegen. Aufgrund dieser sorgfältigen Ermittlungsarbeit kam sie zu dem Schluss, dass Mandy im Haus ihres Mannes gewaltsam ums Leben gekommen sein musste, und benannte auch den Tatverdächtigen. Anfang 2020 schloss die „Moko Mandy 2.0“ ihre Arbeit ab und regte in ihrem Bericht an die Celler Staatsanwaltschaft an, den mutmaßlichen Täter in Untersuchungshaft zu nehmen.
Es geschah: NICHTS. Seit dem 30. Januar 2020 liegt der Fall in Celle auf dem Schreibtisch des Staatsanwalts. Weder hat er die Ermittlungsergebnisse in Frage gestellt noch etwa fehlende Indizien oder Beweise angemahnt. Wir fragen uns, ob ein Gewaltverbrechen den Staat nicht interessiert, wenn eine junge Sintiza das Opfer ist. Wir halten den Rechtsfrieden gestört, wenn ein ermittelter Mörder frei herumläuft und die Justiz nichts unternimmt. Der Fall wird verschleppt? Hoffen Sie, dass Gras darüber wächst? Geht es hier um Antiziganismus? Mangelt es der Justiz an Interesse und Engagement, weil das Opfer und ihre Familie der Minderheit der Sinti angehören? Sinti sind auch nur Menschen mit gleichen Rechten wie alle! Es darf keine Opfer zweiter Klasse geben.
Es wurde in Celle demonstriert und Kundgebungen organisiert. Mehr als 35.000 Menschen haben eine Petition unterschrieben. Fast 40.000 Menschen haben den Staatsanwalt gebeten, endlich Anklage zu erheben. Und immer noch tut er es nicht? Warum nicht? Um Gerechtigkeit für Mandy Müller zu erreichen, brauchen wir mehr Unterstützung. Deshalb unsere Bitte an alle Menschen da draußen: Fordern Sie mit uns, dass Recht und Gesetz für alle gleichermaßen gelten. Fordern wir gemeinsam die Staatsanwaltschaft auf, endlich das Verfahren zu eröffnen! Gerechtigkeit für Mandy Müller! Sinti Lives Matter! Auch das Leben von Sinti zählt.
Der Fall Mandy Müller ist mittlerweile ein Politikum. Man wurde auf Mandys Familie positiv sowie negativ aufmerksam. Diese Aufmerksamkeit im negativen Sinne eskalierte, als Anfang Januar 2023 ein versuchter Mordanschlag auf Mandys Vater verübt wurde.
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Petition am 14. April 2024 erstellt