Gerechtigkeit für Kater Schmotzer und einen stärkeren Tier-Schutz.
Gerechtigkeit für Kater Schmotzer und einen stärkeren Tier-Schutz.
Das Problem
Gerechtigkeit für Kater Schmotzer.
Ende April ging ein Video viral, das den Tod des Katers „Schmotzer“ dokumentiert. Die Aufnahmen zeigen, wie das Tier zunächst mit einem Bolzenschussgerät betäubt und anschließend mit einer Schneeschaufel geschlagen wurde. Schließlich wurde Schmotzer durch einen Schnitt in die Kehle getötet. Der zufällig anwesende Metzger, der den Kater mit einem Bolzenschussgerät betäubt hat, hätte wissen müssen, dass der Kehlschnitt die folgerichtige Nottötung gewesen wäre, anstatt zuerst mit einer Schaufel auf den Körper des Tieres einzuschlagen.
Besonders erschütternd ist, dass der Todeskampf des Tieres gefilmt wurde und aus dem Umfeld der Aufnahmen lachende und anfeuernde Reaktionen zu hören bzw. zu sehen sind.
Die vier Angeklagten wurden in dem Verfahren freigesprochen. Das Gericht folgte dabei der Darstellung, man habe den schwer verletzten Kater gefunden und ihn von seinen Leiden erlösen wollen.
Wir respektieren die Unabhängigkeit der österreichischen Justiz und akzeptieren, dass Gerichte auf Grundlage der vorliegenden Beweise und des geltenden Rechts entscheiden müssen.
Doch ein Freispruch darf nicht das Ende der gesellschaftlichen und politischen Debatte sein.
Denn der Fall Schmotzer wirft aus unserer Sicht grundlegende Fragen auf:
· Wie eindeutig muss ein „vernünftiger Grund“ für die Tötung eines Tieres definiert sein?
· Unter welchen Voraussetzungen dürfen Privatpersonen ein verletztes Tier eigenständig töten?
· Wie muss besonders grausame Tierquälerei strafrechtlich bewertet werden?
· Welche Bedeutung sollte es haben, wenn Tierleid bewusst gefilmt und zur Unterhaltung oder Erzeugung von Aufmerksamkeit verbreitet wird?
· Und wie kann sichergestellt werden, dass die Interessen von Tieren in Strafverfahren angemessen berücksichtigt werden?
Der Fall Schmotzer hat gezeigt, dass zwischen dem gesellschaftlichen Anspruch auf einen wirksamen Schutz von Tieren und der tatsächlichen rechtlichen Situation eine Lücke entstehen kann.
Diese Schutzlücke muss geschlossen werden.
Unsere Forderungen:
1. Den „vernünftigen Grund“ gesetzlich klarer definieren
Das österreichische Tierschutzrecht verbietet die Tötung eines Tieres ohne vernünftigen Grund.
Wir fordern eine klare gesetzliche Regelung, nach der verletzte Haustiere grundsätzlich unverzüglich tierärztlich versorgt werden müssen, sofern dies möglich ist. Eine eigenmächtige Tötung durch Privatpersonen sollte nur in eng definierten Ausnahmefällen zulässig sein.
2. Besonders grausame Tierquälerei härter bestrafen
Vorsätzliches Quälen, schweres Misshandeln oder besonders grausames Töten von Tieren muss spürbare strafrechtliche Konsequenzen haben.
Wir fordern daher eine Überprüfung und gegebenenfalls Verschärfung der bestehenden Strafbestimmungen für besonders schwere Fälle von Tierquälerei.
3. Filmen und Verbreiten von Tierquälerei berücksichtigen
Wer Tierleid bewusst filmt oder verbreitet, um Aufmerksamkeit, Unterhaltung oder Reichweite zu erzielen, sollte nicht so behandelt werden, als sei die Aufnahme lediglich eine nebensächliche Begleiterscheinung der Tat. Wer Tierleid dokumentiert, um andere zu unterhalten, zu schockieren oder um Aufmerksamkeit zu erzeugen, offenbart ein gesteigertes Maß an Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid des Tieres.
Wir fordern, dass das bewusste Dokumentieren und Verbreiten besonders grausamer Tierquälerei bei der rechtlichen Bewertung ausdrücklich berücksichtigt werden kann.
4. Die Interessen von Tieren im Strafverfahren stärken
Tiere können ihre eigenen Interessen nicht vor Gericht vertreten.
Wir fordern deshalb die Prüfung einer unabhängigen gesetzlichen Vertretung der Interessen von Tieren in Strafverfahren – beispielsweise durch einen Tierschutzbeauftragten oder eine vergleichbare Institution.
5. Die bestehende Rechtslage unabhängig evaluieren
Wir fordern den österreichischen Nationalrat auf, die bestehenden straf- und tierschutzrechtlichen Bestimmungen umfassend evaluieren zu lassen.
Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob die geltenden Gesetze einen zeitgemäßen und wirksamen Schutz von Tieren gewährleisten und wo gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht.
Warum diese Petition wichtig ist
Der Fall Schmotzer hat Menschen in Österreich und darüber hinaus tief erschüttert.
Dabei geht es nicht darum, ein rechtskräftiges Urteil durch öffentlichen Druck zu ersetzen. Es geht darum, aus einem erschütternden Fall politische Konsequenzen zu ziehen.
Wenn bestehende Gesetze Schutzlücken aufweisen, müssen wir den Mut haben, diese zu benennen und zu schließen.
Schmotzer war ein fühlendes Lebewesen. Wir als Menschen sind verantwortlich dafür, seinem Leid und der Verachtung, mit der sein Leiden dokumentiert wurde, eine Stimme zu geben. Tiere sind darauf angewiesen, dass Menschen Verantwortung für sie übernehmen und dass das Recht sie wirksam schützt.
Schmotzer hatte keine Stimme. Wir können ihm eine geben.
Mit Ihrer Unterschrift fordern Sie den Österreichischen Nationalrat und die Bundesregierung auf, den Schutz von Tieren im österreichischen Recht zu überprüfen und dort zu stärken, wo die geltenden Regelungen nicht ausreichen.
Für Schmotzer.
Für einen starken Tierschutz.
Für mehr Verantwortung.
Für ein modernes Tierschutzrecht in Österreich.

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Das Problem
Gerechtigkeit für Kater Schmotzer.
Ende April ging ein Video viral, das den Tod des Katers „Schmotzer“ dokumentiert. Die Aufnahmen zeigen, wie das Tier zunächst mit einem Bolzenschussgerät betäubt und anschließend mit einer Schneeschaufel geschlagen wurde. Schließlich wurde Schmotzer durch einen Schnitt in die Kehle getötet. Der zufällig anwesende Metzger, der den Kater mit einem Bolzenschussgerät betäubt hat, hätte wissen müssen, dass der Kehlschnitt die folgerichtige Nottötung gewesen wäre, anstatt zuerst mit einer Schaufel auf den Körper des Tieres einzuschlagen.
Besonders erschütternd ist, dass der Todeskampf des Tieres gefilmt wurde und aus dem Umfeld der Aufnahmen lachende und anfeuernde Reaktionen zu hören bzw. zu sehen sind.
Die vier Angeklagten wurden in dem Verfahren freigesprochen. Das Gericht folgte dabei der Darstellung, man habe den schwer verletzten Kater gefunden und ihn von seinen Leiden erlösen wollen.
Wir respektieren die Unabhängigkeit der österreichischen Justiz und akzeptieren, dass Gerichte auf Grundlage der vorliegenden Beweise und des geltenden Rechts entscheiden müssen.
Doch ein Freispruch darf nicht das Ende der gesellschaftlichen und politischen Debatte sein.
Denn der Fall Schmotzer wirft aus unserer Sicht grundlegende Fragen auf:
· Wie eindeutig muss ein „vernünftiger Grund“ für die Tötung eines Tieres definiert sein?
· Unter welchen Voraussetzungen dürfen Privatpersonen ein verletztes Tier eigenständig töten?
· Wie muss besonders grausame Tierquälerei strafrechtlich bewertet werden?
· Welche Bedeutung sollte es haben, wenn Tierleid bewusst gefilmt und zur Unterhaltung oder Erzeugung von Aufmerksamkeit verbreitet wird?
· Und wie kann sichergestellt werden, dass die Interessen von Tieren in Strafverfahren angemessen berücksichtigt werden?
Der Fall Schmotzer hat gezeigt, dass zwischen dem gesellschaftlichen Anspruch auf einen wirksamen Schutz von Tieren und der tatsächlichen rechtlichen Situation eine Lücke entstehen kann.
Diese Schutzlücke muss geschlossen werden.
Unsere Forderungen:
1. Den „vernünftigen Grund“ gesetzlich klarer definieren
Das österreichische Tierschutzrecht verbietet die Tötung eines Tieres ohne vernünftigen Grund.
Wir fordern eine klare gesetzliche Regelung, nach der verletzte Haustiere grundsätzlich unverzüglich tierärztlich versorgt werden müssen, sofern dies möglich ist. Eine eigenmächtige Tötung durch Privatpersonen sollte nur in eng definierten Ausnahmefällen zulässig sein.
2. Besonders grausame Tierquälerei härter bestrafen
Vorsätzliches Quälen, schweres Misshandeln oder besonders grausames Töten von Tieren muss spürbare strafrechtliche Konsequenzen haben.
Wir fordern daher eine Überprüfung und gegebenenfalls Verschärfung der bestehenden Strafbestimmungen für besonders schwere Fälle von Tierquälerei.
3. Filmen und Verbreiten von Tierquälerei berücksichtigen
Wer Tierleid bewusst filmt oder verbreitet, um Aufmerksamkeit, Unterhaltung oder Reichweite zu erzielen, sollte nicht so behandelt werden, als sei die Aufnahme lediglich eine nebensächliche Begleiterscheinung der Tat. Wer Tierleid dokumentiert, um andere zu unterhalten, zu schockieren oder um Aufmerksamkeit zu erzeugen, offenbart ein gesteigertes Maß an Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid des Tieres.
Wir fordern, dass das bewusste Dokumentieren und Verbreiten besonders grausamer Tierquälerei bei der rechtlichen Bewertung ausdrücklich berücksichtigt werden kann.
4. Die Interessen von Tieren im Strafverfahren stärken
Tiere können ihre eigenen Interessen nicht vor Gericht vertreten.
Wir fordern deshalb die Prüfung einer unabhängigen gesetzlichen Vertretung der Interessen von Tieren in Strafverfahren – beispielsweise durch einen Tierschutzbeauftragten oder eine vergleichbare Institution.
5. Die bestehende Rechtslage unabhängig evaluieren
Wir fordern den österreichischen Nationalrat auf, die bestehenden straf- und tierschutzrechtlichen Bestimmungen umfassend evaluieren zu lassen.
Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob die geltenden Gesetze einen zeitgemäßen und wirksamen Schutz von Tieren gewährleisten und wo gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht.
Warum diese Petition wichtig ist
Der Fall Schmotzer hat Menschen in Österreich und darüber hinaus tief erschüttert.
Dabei geht es nicht darum, ein rechtskräftiges Urteil durch öffentlichen Druck zu ersetzen. Es geht darum, aus einem erschütternden Fall politische Konsequenzen zu ziehen.
Wenn bestehende Gesetze Schutzlücken aufweisen, müssen wir den Mut haben, diese zu benennen und zu schließen.
Schmotzer war ein fühlendes Lebewesen. Wir als Menschen sind verantwortlich dafür, seinem Leid und der Verachtung, mit der sein Leiden dokumentiert wurde, eine Stimme zu geben. Tiere sind darauf angewiesen, dass Menschen Verantwortung für sie übernehmen und dass das Recht sie wirksam schützt.
Schmotzer hatte keine Stimme. Wir können ihm eine geben.
Mit Ihrer Unterschrift fordern Sie den Österreichischen Nationalrat und die Bundesregierung auf, den Schutz von Tieren im österreichischen Recht zu überprüfen und dort zu stärken, wo die geltenden Regelungen nicht ausreichen.
Für Schmotzer.
Für einen starken Tierschutz.
Für mehr Verantwortung.
Für ein modernes Tierschutzrecht in Österreich.

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Petition am 20. August 2026 erstellt