Gerechte Konsequenzen für das fehlerhafte Chemieabitur 2025 in Mecklenburg-Vorpommern

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Das Problem

Im Jahr 2025 wurde das Chemieabitur in Mecklenburg-Vorpommern unter Bedingungen geschrieben, die nicht den Anforderungen einer fairen Abschlussprüfung entsprachen. Neben einem ohnehin sehr hohen Anspruchsniveau war die Prüfung von zahlreichen inhaltlichen und formalen Fehlern geprägt.

Wichtige Angaben wie Konzentrationen für Berechnungen fehlten, Reaktionsgleichungen waren fachlich fehlerhaft, Pfeile in Abbildungen zeigten ins Leere. Quellen wurden verwechselt, Aufgaben bezogen sich auf falsche Materialien
– Korrekturen erfolgten nur stark verzögert per Fax (in den ersten anderthalb Stunden der Prüfung) teilweise erst, nachdem bereits lange an den fehlerhaften Aufgaben gearbeitet wurde. Die ständigen Unterbrechungen führten zu großer Verwirrung, unterbrachen den Arbeitsfluss und kosteten wertvolle Zeit. Zusätzlich gab es Rechtschreibfehler, unklare oder widersprüchliche Fragestellungen sowie irreführende Rechenvorgaben, die nicht zur vorherigen Aufgabe passten.

Unsere Forderung: Das Kultusministerium muss diese Mängel anerkennen und gerechte Ausgleichsmaßnahmen schaffen. Es kann nicht sein, dass von uns ein höchstes Leistungsniveau verlangt wird, während die Prüfungsverantwortlichen nicht einmal in der Lage sind, fehlerfreie Aufgaben zu erstellen. Diese Prüfung entscheidet über Studienplätze, Ausbildungswege und berufliche Perspektiven – sie darf nicht durch organisatorische und fachliche Mängel verzerrt werden. Wir bitten daher eindringlich um eine transparente Aufarbeitung und vor allem um einen gerechten Ausgleich für alle betroffenen Prüflinge. 

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