
Liebe Unterstützer*innen,
ursprünglich sollte die Entscheidung der Generalstaatsanwaltschaft laut deren Pressesprecher ja in der ersten Maiwoche verkündet werdet, aber dann hat die Staatsanwaltschaft München I in einer Pressekonferenz verlauten lassen, sie wolle nun doch noch „ergänzenden Gesichtspunkten“ nachgehen und deshalb verzögert sich alles noch um einige Wochen. Bis heute hat sich nichts getan.
Ich habe diese Zeit genutzt, um mit PolitikerInnen Kontakt aufzunehmen und weiterhin fleißig Interviews zu geben. In der Fernsehzeitung „auf einen Blick“ erschien ein Portrait über mich in der Rubrik „Helden des Alltags“. Nun gibt es die Chance, zu den drei GewinnerInnen der „Helden“-Gala 2019 im Oktober gewählt zu werden. Das Preisgeld würde ich gerne dafür nutzen, um mich noch intensiver für die Thematik stark zu machen und anderen Frauen zu helfen. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn ihr noch bis 21. August unter der Telefonnummer 013780041-17 (nur von Deutschland aus möglich, Kosten 0,50 EUR/Anruf) für mich abstimmt.
Schon mal vielen lieben Dank im Voraus!
Meine Bemühungen, Unterstützung aus der Politik zu bekommen, tragen bereits erste Früchte: Der SPD-Abgeordnete Stefan Schuster reichte in Zusammenarbeit mit MdL Natascha Kohnen (SPD) folgende Anfrage zum Plenum ein: „Im Zusammenhang mit der sehr kurzen Nachweisbarkeit von sogenannten KO-Tropfen im Körper von Opfern frage ich die Staatsregierung, welche Möglichkeiten die Staatsregierung sieht, Stellen zu schaffen, an denen Opfer schnell und unbürokratisch Blut- und Urinproben abgeben können, die von den Gerichten anerkannt werden (z. B. Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte oder neu einzurichtende), ob die Staatsregierung plant, die Kostenpflichtigkeit der Abgabe von Blut und Urinproben bei der Rechtsmedizin aufzuheben und wie die Polizei für solche Tatbestände zusätzlich geschult werden soll.“
Katharina Schulze von den Grünen reichte eine schriftliche Anfrage ein, in der neben den oben genannten Fragen u. a. die Bereiche Prävention und Aufklärung thematisiert wurden und auch ganz konkrete Fragen zu meinem Fall an die Bayerische Staatsregierung gestellt wurden. Außerdem hat mir Julika Sandt (FDP) in einem längeren persönlichen Gespräch ihre Unterstützung angeboten und die Bundestagsabgeordnete Nicole Gohlke (Linke) hat sogar eine Presseerklärung veröffentlicht.
Des Weiteren setzen sich die Freien Wähler in Bayern und die Frauen Union auf Bundesebene für ein Verbot von GBL ein.
Ich freue mich sehr, dass ich mit meiner Herzensangelegenheit auf so viele offene Ohren stoße und so viel Unterstützung erhalte.
Spätestens wenn eine Entscheidung der Generalstaatsanwaltschaft vorliegt, melde ich mich wieder.
Ich danke euch für eure Unterstützung! Ohne euch wäre das alles nicht möglich!
Herzliche Grüße
Nina