Petition updateGegen ein Wildtierverbot in Stuttgart – Ja zum Circus mit Tieren
Kundgebung am 16.12. in Stuttgart: "Gegen ein "Wildtierverbot" in Stuttgart
Bernhard EiselLudwigsburg, Germany

Nov 30, 2016
Liebe Mitunterzeichnerinnen und Mitunterzeichner,
Sie haben als Circusfans, Circusangehörige oder Tierlehrer unsere Petition gegen ein Wildtierverbot in Stuttgart unterzeichnet. Vielen Dank dafür!
Die Deutsche Gesellschaft der Circusfreunde e.V. Sektion Stuttgart lädt ein zur:
ÖFFENTLICHEN KUNDGEBUNG: „GEGEN EIN „WILDTIERVERBOT“ IN STUTTGART – KEINE KOMMUNALEN REPRESSIONEN FÜR CIRCUSGASTSPIELE“
DATUM: FREITAG, 16.12.
UHRZEIT: 14:30-17:30 (Aufbau ab 14:00)
ORT: STUTTGART, KÖNIGSTR. ECKE MARSTALLSTR.
An diesem Tag wird im Wirtschaftsausschuss des Gemeinderats (vormittags) über den Verbotsantrag von SÖS Linke Plus, Grünen und SPD beraten. Sollte der Antrag in der vorliegenden Form umgesetzt werden, dürfen auf dem Cannstatter Wasen nicht einmal mehr Lamas (die noch dazu gar keine Wildtiere sind) in einem Circus gezeigt werden.
Wir laden Sie herzlich ein, bei unserer Veranstaltung am 16.12. teilzunehmen. Mit unserer Präsenz verdeutlichen wir den Verbotsparteien, dass wir mit einem Berufsverbot für diejenigen, die mit bestimmten Tieren im Circus arbeiten, nicht einverstanden sind.
Frank Keller, Tierschutzbeauftragter des Circus Krone wird der Öffentlichkeit zum Gespräch zur Verfügung stehen.
Des Weiteren stehen Redebeiträge des Vorstands der GCD Stuttgart auf dem Programm.
An einem Infotisch werden Unterschriften gesammelt und Flugblätter zur Verfügung gestellt.
Weitere Redebeiträge, Infomaterial sowie Unterstützung mit Postern und Transparenten für den Circus mit Tieren sind sehr willkommen! Gerne können Sie Ihre Teilnahme vorab anmelden, damit die Kundgebung besser koordiniert werden kann. (Bitte per Mail an: bernhard.eisel@uni-tuebingen.de)
Sicherlich verbinden Sie alle persönliche Erinnerungen mit gemeinsamen Circusbesuchen oder Ihrer Arbeit beim Circus. Sie werden sich an die schönen Momente, die wir in den intakten Circussen in Europa mit vollständigem Tierbestand hatten, erinnern.
Ein Verbot fast aller bewährten und geliebten Circustiere in Stuttgart ist aber nicht nur in persönlicher Hinsicht, sondern auch moralisches Unrecht da…
…es die Bemühungen der Tierlehrer und Circusleute der letzten Jahrzehnte um eine tiergerechte Haltung missachtet und alle Verbesserungen und Beispiele in dieser Richtung nicht wahrhaben will.
…die Fortexistenz des intakten, vollständigen Circus als Kulturgut unmöglich macht.
…auf Vorurteilen beruht und Menschen, die sich Ihr Berufsleben lang und häufig seit Generationen mit Tieren beschäftigt haben, die Fähigkeit abspricht, Ihren Beruf mit Sorgfalt und Tierliebe nachzukommen. Die radikalen und generellen Verbotsforderungen stehen somit in direkter Linie der latenten sozialen Ausgrenzung von reisenden Minderheiten (Schaustellern, Circusleuten u.A.) seit Jahrhunderten.
Ein Mindestmaß an Toleranz muss auch für Circusreisende und Circusbesucher gelten. Verantwortungsvolle Politiker haben nicht der Allgemeinheit ihre persönlichen kulturellen Präferenzen zu diktieren, es ist auch nicht an ihnen, darüber zu urteilen und schon gar nicht abzuschaffen, was ihrer – überdies unkorrekten – Meinung nach nicht dem Zeitgeist entspricht. Solange die Allgemeinheit nicht geschädigt wird, sollte ein Vorrang der Freiheit und die Freiheit der Kunst gelten.
Vernünftig und rechtskonform ist, diejenigen Circusse, welche in ihren Tierbestandsbüchern ein einwandfreies Betragen bescheinigt wird und die sich in der Auswahl der gehaltenen Tiere sowie in der Tierpflege an den gültigen „Leitlinien für die Haltung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen“ des Bundes ausrichten, Gastspiele auf dem Cannstatter Wasen zu gestatten. So wie dies dem bewährten, bisherigen Verfahren bei der Bewilligung von Circusgastspielen entspricht.
Die Deutsche Gesellschaft der Circusfreunde e.V., Sektion Stuttgart, lässt Sie auch in diesen politisch schwierigen Zeiten nicht im Stich. Wir werden uns weiterhin gegen ein Verbot des vollständigen Circus mit vollständigem reisenden Zoo in Stuttgart einsetzen, bzw. sollte es zu einem Verbot kommen, mit allen Mitteln der Öffentlichkeitsarbeit für dessen Rücknahme eintreten.
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