Gegen ein Wildtierverbot in Stuttgart – Ja zum Circus mit Tieren

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Gerd-Siemoneit Barum, Circus Krone, Busch-Roland, Charles Knie, Carl Busch und viele weitere echte Circusse haben seit Jahrzehnten, teilweise seit Jahrhunderten ihr Publikum in Stuttgart mit Artisten und Tieren (darunter auch exotische Tiere) begeistert. Diese Gastspiele haben für Erinnerungen von unschätzbarem Wert gesorgt und viele Kinder sind mit Circussen mit Tieren in Stuttgart aufgewachsen. Außerdem gastiert jedes Jahr ein schöner Weihnachtscircus auf dem Cannstatter Wasen, der oftmals ebenfalls einzelne Nummern mit Tieren im Programm hat.

Damit soll nun - nach Meinung von Grünen, SPD und linken Stadträten - Schluß sein. Das Wildtierverbot, welches von dieser Gruppe von Stadträten vermutlich noch im September/ Oktober in den Gemeinderat eingebracht wird, soll die Circusleute um einen wichtigen Auftrittsort, den Cannstatter Wasen, berauben. Es ist Teil einer ungerechten Verbotspolitik und Bigotterie in Tierschutzfragen, die bei der Minderheit der fahrenden Menschen ansetzt, obwohl sich diese gut um ihre Tiere kümmern.

Ein städtisches Wildtierverbot ist unnötig, da in den größeren Circussen, die heute exotische Tiere mit sich führen, generell hohe Standards der Tierhaltung eingehalten werden.

Die Tiere werden nicht der Natur entnommen, sondern sind seit Generationen an den Kontakt mit ihren menschlichen Partnern gewöhnt - ein Freilassen käme einem Aussetzen gleich.

Alle Tiere besitzen heute tiergerechte Außen- und Innengehege. Jeder Circusbesucher kann sich in den Tierschauen selbst ein Bild hiervon machen und eine Meinung bilden. Die Circusse mit exotischen Tieren / Wildtieren arbeiten heute eng mit Tierärzten zusammen und besitzen eigenes Fachpersonal.

Im Circus, der auf einer engen Mensch-Tierbeziehung aufbaut, wird kein Tier zu einem Auftritt gezwungen, sondern die Tiere werden mit viel Geduld, Belohnungen und Liebe - nach der Methodik der positiven Verstärkung - für ihre Auftritte und Präsenz im Circus ausgebildet.

Ein kommunales Wildtierverbot ist Unrecht, da es Tierlehrerinnen und Tierlehrer in der Freiheit Ihrer Berufsausübung beschneidet. Außerdem gibt es bereits viele Urteile, nach welchen diese kommunalen Verbote keinen Bestand haben. Eventuelle Klagen und die Folgen wären also auch eine Verschwendung von Steuergeldern.

Es darf nicht sein, dass der klassische Circus mit Tieren, auch exotischen Tieren / Wildtieren für eine Ideologie geopfert wird. In Holland und Österreich ist die Circus-Kultur durch diese Verbote bereits zum erliegen gekommen.

Diese Petition dient dazu, Unterschriften gegen ein kommunales Wildtierverbot auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart zu sammeln. Dies geht aus dem Titel und Petitionstext eindeutig hervor. Es ist nicht gestattet, die Petition zur Verbreitung der Gegenmeinung zu gebrauchen. Hierzu stehen genügend andere öffentliche Foren zur Verfügung. Entsprechende Kommentare/Versuche werden gelöscht und Change.org gemeldet.



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