Mise à jour sur la pétitionStoppt den Bau von großen Funkmasten in KirchseeonJuristische Schritte einleiten
Gerhard MüllritterAllemagne
12 févr. 2020

Liebe Befürworter einer besseren Funklösung,

wie Ihr schon wisst, ist unsere Petition gegen den Funkmasten an der ATSV-Turnhalle beim Gemeinderat leider gescheitert. Herr Ockel sah in der geplanten Platzierung die beste Lösung für Kirchseeon und war stolz auf sein Engagement, welches darin bestand der Telekom willfährig zur Verfügung zu stehen.

Aktuelle Situation

Seine "beste Lösung" sieht jetzt so aus, dass der neue Funkturm mit 5G mit höchst erlaubter Sendeleistung wird senden müssen, um die halbe Strecke bis zum nächsten Funkturm in Eglharting abzudecken. Das Zentrum von Kirchseeon wird dabei die schlechteste bis gar keine Verbindung haben. Dafür werden Smartphone dort mit extremer Leistung die Verbindung zu den Sendeeinrichtungen suchen. Damit ist diese Lösung bestenfalls zweitklassig, denn obendrein haben die Anwohner des Funkmastens eine stärkere Strahlenbelastung als nötig zu ertragen. Die beste Lösung wäre gewesen, die Telekom zu zwingen, die Sendeleistung zu reduzieren, so dass daraus folgend einen weitere Sendeeinrichtung notwendig gewesen wäre. Damit wäre der Standort an der ATSV-Turnhalle technisch ungünstig geworden und sowohl alle alten und neuen Sendeeinrichtungen als auch auch alle Smartphones hätten weniger intensiv gesendet. Alle Anwohner hätten eine bessere Verbindung bei geringerer Strahlenbelastung gehabt.


Juristische Schritte

Trotz des Beschlusses müssen wir noch nicht aufgeben. Bislang haben wir ja nur den politischen Weg beschritten. Formal gibt es für das Landratsamt nun keinen Grund mehr, die Zustimmung hinauszuzögern. Es muss nun zustimmen.  Von da an kann der juristische Web beschritten werden. Von geeigneter Stelle habe ich eine Kanzlei empfohlen bekommen, welche in diesen Dingen als recht erfolgreich eingestuft wird.

Ziel wäre es, den Bau so zu erschweren, dass es für die Telekom weit einfacher wäre, gemäß unseren Forderungen zu verfahren.


Kosten

Über die voraussichtlichen Kosten für die juristische Auseinandersetzung kann man wenig sagen. Es kann von wenigen hundert Euro bis zu tausende von Euros kosten. Ich würde für uns erst einmal ein Budget von maximal 6.000 Euro festlegen. Bislang haben sich bereits 5 Parteien bereit erklärt, die Kosten für diese Kanzlei zu übernehmen, jedoch teilweise unter der Voraussetzung, dass sich mindestens 10 Parteien an den Kosten beteiligen. Je mehr mitmachen, umso günstiger wird es für jeden.

Ich bitte bis zum 17. Februar um Rückmeldung, wer sich verbindlich und zu welchen Bedingungen an den Kosten beteiligen würde.

Für weitere Fragen stehe ich zur Verfügung. Die Nachricht kann auch gerne weiter geleitet werden.

Vielen Dank und Grüße

Gerhard Müllritter

 

Vorsicht: Bitte nicht diesem Spendenaufruf unten folgen, sondern erst einmal an mich bekunden, wie viel zu bereit bist zu bezahlen. Am Ende gebe ich allen Bescheid und frage nach, ob alle damit einverstanden sind, unten diesen Umständen anzufangen.

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