Gegen die Verschärfung des TÜV-Turnus für KFZ / Automobile

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Andreas Bott und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Mit wachsender Sorge nehmen wir den Vorschlag der EU-Kommission zur Kenntnis, dass Fahrzeuge ab einem Alter von zehn Jahren künftig jährlich zur Hauptuntersuchung (HU) müssen. Dieser Eingriff betrifft Millionen Menschen – insbesondere jene, die auf ein älteres, aber voll funktionstüchtiges Auto angewiesen sind. Wir sprechen uns entschieden gegen diese unnötige Verschärfung aus.

Sicherheit ist wichtig – und unser System funktioniert.
Die Hauptuntersuchung in Deutschland ist bereits heute eines der gründlichsten Prüfverfahren in Europa. Sie deckt zuverlässig technische Mängel auf und sorgt seit Jahrzehnten für ein hohes Maß an Verkehrssicherheit. Technisch bedingte Unfälle sind dank dieser Standards heute extrem selten.

Ein zusätzliches Prüfjahr bringt kaum mehr Sicherheit, aber spürbar mehr Belastung.
Ein Auto mit zehn Jahren ist kein Relikt aus einer anderen Zeit – es ist oft technisch top in Schuss, regelmäßig gewartet, gut gepflegt und absolut sicher im Alltag. Die Pflicht zur jährlichen Prüfung würde aber einen zusätzlichen Aufwand und erhebliche Mehrkosten bedeuten: neue Termine, zusätzliche Gebühren, potenziell kostspielige Reparaturen – das trifft viele Menschen finanziell hart.

Mobilität darf kein Luxus werden.
Gerade in ländlichen Regionen ist das eigene Auto keine Bequemlichkeit, sondern eine Lebensader. Hier nützt das Deutschlandticket wenig, wenn der nächste Bus nur einmal am Tag kommt – oder gar nicht. Wer auf ein zuverlässiges Fahrzeug angewiesen ist, wird durch zusätzliche TÜV-Kosten überproportional belastet. Es trifft Rentner, Familien, Geringverdiener, Pendler – Menschen, die ohnehin schon jeden Euro umdrehen müssen.

Vernunft statt Aktionismus.
Wir stehen für sinnvolle Verkehrssicherheit – aber nicht für Symbolpolitik. Ein älterer, gut gewarteter Wagen ist oft sicherer als ein neuer, der nie zur Wartung gebracht wird. Wer wirklich Sicherheit fördern will, investiert in Aufklärung, Infrastruktur und intelligente Assistenzsysteme – nicht in pauschale Maßnahmen, die vor allem Verwaltung und Prüfstellen entlasten, aber nicht die Menschen.

Daher muss vernünftig, bedacht und ohne Lobbyismus vorgegangen werden:

Keine verpflichtende jährliche Hauptuntersuchung für Fahrzeuge ab zehn Jahren.
Beibehaltung des bewährten zweijährigen Prüfturnus.
Eine faktenbasierte und sozial gerechte Verkehrspolitik.
Mobilität für alle – nicht nur für Großstadtbewohner mit U-Bahnanschluss.
Setzen wir ein Zeichen für Augenmaß und Gerechtigkeit. Unterstützen Sie diese Petition, damit Mobilität in Deutschland bezahlbar und fair bleibt.

 

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Andreas Bott und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Mit wachsender Sorge nehmen wir den Vorschlag der EU-Kommission zur Kenntnis, dass Fahrzeuge ab einem Alter von zehn Jahren künftig jährlich zur Hauptuntersuchung (HU) müssen. Dieser Eingriff betrifft Millionen Menschen – insbesondere jene, die auf ein älteres, aber voll funktionstüchtiges Auto angewiesen sind. Wir sprechen uns entschieden gegen diese unnötige Verschärfung aus.

Sicherheit ist wichtig – und unser System funktioniert.
Die Hauptuntersuchung in Deutschland ist bereits heute eines der gründlichsten Prüfverfahren in Europa. Sie deckt zuverlässig technische Mängel auf und sorgt seit Jahrzehnten für ein hohes Maß an Verkehrssicherheit. Technisch bedingte Unfälle sind dank dieser Standards heute extrem selten.

Ein zusätzliches Prüfjahr bringt kaum mehr Sicherheit, aber spürbar mehr Belastung.
Ein Auto mit zehn Jahren ist kein Relikt aus einer anderen Zeit – es ist oft technisch top in Schuss, regelmäßig gewartet, gut gepflegt und absolut sicher im Alltag. Die Pflicht zur jährlichen Prüfung würde aber einen zusätzlichen Aufwand und erhebliche Mehrkosten bedeuten: neue Termine, zusätzliche Gebühren, potenziell kostspielige Reparaturen – das trifft viele Menschen finanziell hart.

Mobilität darf kein Luxus werden.
Gerade in ländlichen Regionen ist das eigene Auto keine Bequemlichkeit, sondern eine Lebensader. Hier nützt das Deutschlandticket wenig, wenn der nächste Bus nur einmal am Tag kommt – oder gar nicht. Wer auf ein zuverlässiges Fahrzeug angewiesen ist, wird durch zusätzliche TÜV-Kosten überproportional belastet. Es trifft Rentner, Familien, Geringverdiener, Pendler – Menschen, die ohnehin schon jeden Euro umdrehen müssen.

Vernunft statt Aktionismus.
Wir stehen für sinnvolle Verkehrssicherheit – aber nicht für Symbolpolitik. Ein älterer, gut gewarteter Wagen ist oft sicherer als ein neuer, der nie zur Wartung gebracht wird. Wer wirklich Sicherheit fördern will, investiert in Aufklärung, Infrastruktur und intelligente Assistenzsysteme – nicht in pauschale Maßnahmen, die vor allem Verwaltung und Prüfstellen entlasten, aber nicht die Menschen.

Daher muss vernünftig, bedacht und ohne Lobbyismus vorgegangen werden:

Keine verpflichtende jährliche Hauptuntersuchung für Fahrzeuge ab zehn Jahren.
Beibehaltung des bewährten zweijährigen Prüfturnus.
Eine faktenbasierte und sozial gerechte Verkehrspolitik.
Mobilität für alle – nicht nur für Großstadtbewohner mit U-Bahnanschluss.
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Petition am 25. April 2025 erstellt