Gegen die ungerechte Hundesteuererhöhung von 620% in Göttingen

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Boldizsár Grexa und 14 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Ich bin Besitzerin eines vierjährigen Staffordshire Bullterriers namens Dexter. Bislang wurde Dexter in Göttingen als normaler Hund betrachtet und hat wie jeder andere Hund den regulären Steuersatz von 120€ gezahlt. Doch ab Juli wird er ohne nachvollziehbaren Grund als „gefährlicher Hund“ eingestuft, was eine drastische Erhöhung der Hundesteuer auf 744€ zur Folge hat. Sogar ein Wesenstest, der normalerweise für die Einstufung als gefährlicher Hund relevant ist, kann in diesem Fall nichts ändern.

Ab Juli werden alle Hunde bestimmter Rassen – darunter Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Pitbull Terrier, Bullterrier sowie deren Mischlinge – pauschal als „gefährlich“ eingestuft. Diese Regelung trifft nicht nur auf Hunde zu, die aufgrund von Vorfällen auffällig geworden sind, sondern auch auf solche, die keinerlei Anlass zu Besorgnis gegeben haben. Besonders ungerecht ist, dass verantwortungsvolle Hundebesitzer wie ich, die ihre Pflichten stets erfüllen und keine Probleme verursacht haben, nun bestraft werden. Es ist wissenschaftlich belegt, dass es oft nicht die Rasse, sondern das Verhalten des Besitzers ist, das zu aggressivem Verhalten führt (Quelle: Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V., Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft).

Warum soll ein Hund, der jahrelang als „normal“ galt, nun plötzlich mehr bezahlen, obwohl sich sein Verhalten und die Umstände nicht geändert haben? Außer den zusätzlichen 30.000€, die die Stadt durch diese Regelung einnimmt, sehe ich keinen nachvollziehbaren Grund für diese plötzliche Änderung (Quelle: Stadt Göttingen – Änderung der Hundesteuersatzung der Stadt Göttingen).

Ich bin nicht die einzige betroffene Hundebesitzerin, und ich möchte auf diese ungerechte Regelung aufmerksam machen und den vielen unschuldigen Tieren sowie ihren Haltern eine Stimme geben. Durch diese unverhältnismäßige Besteuerung leiden unschuldige Tiere und ihre Besitzer. Die Folge könnte sein, dass mehr Hunde ins Tierheim abgegeben werden, da die hohe Steuer für viele zu finanziellen Belastung werden. Insbesondere für Hunde dieser Rassen und Mischlinge könnte es noch schwieriger werden, ein Zuhause zu finden.

Deshalb fordere ich die Stadt Göttingen auf, diese ungerechte Hundesteuerregelung mit einer Erhöhung von 620% zu stoppen, die auf falschen Annahmen über „gefährliche Hunde“ basiert. Alle Hunde sollten gleich behandelt werden, unabhängig von ihrer Rasse.

Bitte unterschreibt diese Petition, um die Stimme für „gefährliche Hunde“ zu erheben und gegen diese unrechtmäßige Erhöhung der Hundesteuer zu protestieren.

Ich bin dankbar für jede einzelne Stimme die ich den zuständigen präsentieren kann.

 

Zusatz: die Sitzung des Rates der Stadt Göttingen zu diesem Thema findet am 14.3 um 16:00 Uhr statt und ist öffentlich. Alles weitere dazu findet ihr auf der Seite der Stadt Göttingen. Bis dahin hoffe ich weiter viele Unterschriften sammeln zu können um diese dort vorzuzeigen. 

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Natalie S.Petitionsstarter*in

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Das Problem

Ich bin Besitzerin eines vierjährigen Staffordshire Bullterriers namens Dexter. Bislang wurde Dexter in Göttingen als normaler Hund betrachtet und hat wie jeder andere Hund den regulären Steuersatz von 120€ gezahlt. Doch ab Juli wird er ohne nachvollziehbaren Grund als „gefährlicher Hund“ eingestuft, was eine drastische Erhöhung der Hundesteuer auf 744€ zur Folge hat. Sogar ein Wesenstest, der normalerweise für die Einstufung als gefährlicher Hund relevant ist, kann in diesem Fall nichts ändern.

Ab Juli werden alle Hunde bestimmter Rassen – darunter Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Pitbull Terrier, Bullterrier sowie deren Mischlinge – pauschal als „gefährlich“ eingestuft. Diese Regelung trifft nicht nur auf Hunde zu, die aufgrund von Vorfällen auffällig geworden sind, sondern auch auf solche, die keinerlei Anlass zu Besorgnis gegeben haben. Besonders ungerecht ist, dass verantwortungsvolle Hundebesitzer wie ich, die ihre Pflichten stets erfüllen und keine Probleme verursacht haben, nun bestraft werden. Es ist wissenschaftlich belegt, dass es oft nicht die Rasse, sondern das Verhalten des Besitzers ist, das zu aggressivem Verhalten führt (Quelle: Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V., Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft).

Warum soll ein Hund, der jahrelang als „normal“ galt, nun plötzlich mehr bezahlen, obwohl sich sein Verhalten und die Umstände nicht geändert haben? Außer den zusätzlichen 30.000€, die die Stadt durch diese Regelung einnimmt, sehe ich keinen nachvollziehbaren Grund für diese plötzliche Änderung (Quelle: Stadt Göttingen – Änderung der Hundesteuersatzung der Stadt Göttingen).

Ich bin nicht die einzige betroffene Hundebesitzerin, und ich möchte auf diese ungerechte Regelung aufmerksam machen und den vielen unschuldigen Tieren sowie ihren Haltern eine Stimme geben. Durch diese unverhältnismäßige Besteuerung leiden unschuldige Tiere und ihre Besitzer. Die Folge könnte sein, dass mehr Hunde ins Tierheim abgegeben werden, da die hohe Steuer für viele zu finanziellen Belastung werden. Insbesondere für Hunde dieser Rassen und Mischlinge könnte es noch schwieriger werden, ein Zuhause zu finden.

Deshalb fordere ich die Stadt Göttingen auf, diese ungerechte Hundesteuerregelung mit einer Erhöhung von 620% zu stoppen, die auf falschen Annahmen über „gefährliche Hunde“ basiert. Alle Hunde sollten gleich behandelt werden, unabhängig von ihrer Rasse.

Bitte unterschreibt diese Petition, um die Stimme für „gefährliche Hunde“ zu erheben und gegen diese unrechtmäßige Erhöhung der Hundesteuer zu protestieren.

Ich bin dankbar für jede einzelne Stimme die ich den zuständigen präsentieren kann.

 

Zusatz: die Sitzung des Rates der Stadt Göttingen zu diesem Thema findet am 14.3 um 16:00 Uhr statt und ist öffentlich. Alles weitere dazu findet ihr auf der Seite der Stadt Göttingen. Bis dahin hoffe ich weiter viele Unterschriften sammeln zu können um diese dort vorzuzeigen. 

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Natalie S.Petitionsstarter*in
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