Gegen die Schließung der Notaufnahme und der Chirurgie Groß Sand in Hamburg


Gegen die Schließung der Notaufnahme und der Chirurgie Groß Sand in Hamburg
Das Problem
(schreibt bitte fleißig Kommentare)
Liebe Hamburgerinnen und Hamburger!
Zum 15.7. werden die Notaufnahme und die Chirurgische Abteilung des Krankenhauses geschlossen werden.
Damit werden zwei wichtige Kernkompetenzen des Krankenhauses wegfallen.
Die Stadt kündigt ihrerseits an, das Krankenhaus als "Stadtteilklinik" mit besonderem Konzept der kurzstationären Behandlung fortzuführen.
"Damit bleibt die Gesundheits-versorgung für die Menschen in Wilhelmsburg langfristig erhalten",
sagt Linus Görg, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion.
DAS ist eine glatte und unverschämte Blendung der Stadt gegenüber der Bevölkerung.
Ein Krankenhaus ohne Notaufnahme und ohne Chirurgische Abteilung ist KEIN Krankenhaus mehr und somit besteht auch keine umfassende Gesundheitsversorgung im Stadtteil.
Es gibt auf dem gesamten Gebiet der Elbinsel schon jetzt keine chirurgische Praxis und keinen D-Arzt mehr, ab dem 15.7. also dann KEIN Notfallröntgen und KEINE Anlaufstelle für irgendwelche Notfälle auf der gesamten Elbinsel mehr!
Wie kann man da allen Ernstes von "erhaltener Gesundheitsversorgung" sprechen?!
Richtigerweise hätte Herr Görg anmerken müssen: "Hier bleibt ein wenig Gesundheitsversorgung für die Menschen in Wilhelmsburg erhalten".
Es ist eine bodenlose Frechheit.
Zu Spitzenzeiten fahren mehrere Rettungswagen die Klinik gleichzeitig an, verletzte Personen aus den umliegenden Pflegeheimen oder Arbeitsunfälle aus den zu Wilhelmsburg gehörenden Industriegebieten und dem Hafengebiet werden zügig notfallmäßig aufgenommen und kompetent versorgt.
Fällt das Wilhelmsburger Krankenhaus, muss das Rettungswesen in Zukunft permanent Kranke und Verletzte von der Elbinsel in die nächstgelegenen Krankenhäuser der Stadt "exportieren".
Jeder der die Verkehrssituation auf den Elbbrücken in Richtung Stadt und in Richtung Harburg kennt erkennt den Wahnsinn, dass bei vielen zusätzlichen RTWs täglich auf den Brücken der absolute Verkehrskollaps droht.
Es werden in Zukunft mit Sicherheit Menschen aufgrund deutlich verlängerter Transportzeiten versterben, die hätten gerettet werden können. Die Kollegen vom Rettungsdienst sehen es genauso!
Die umliegenden Krankenhäuser operieren häufig an der Belastungsgrenze. Jeder kennt das Problem, wenn er schonmal in einer der überfüllten Notaufnahmen der Stadt 6 oder 8 Stunden auf Hilfe gewartet hat!
Man kann den anderen Kliniken bei allem gesunden Menschenverstand nicht noch zusätzlich die Versorgung von ca. 60.000 Einwohnern, mehreren Pflegeheimen und vielen Tausend Arbeitnehmern (Tendenz: alles STEIGEND!) aufbürden.
Es gibt täglich Schulunfälle und Kindergartenunfälle auf der Elbinsel - sollen die Kinder mit Ihren Erziehern ernsthaft zur Unfallaufnahme und Behandlung in die Stadt fahren um dann dort stundenlang zu warten? Das wäre für die Kinder traumatisch und für die Stadt ein Armutszeugnis.
Fällt die Notfallversorgung Groß Sand weg, liegt nicht nur ein riesiger weißer Fleck der Unterversorgung mitten im Bezirk Mitte vor, es kommt in diesem Fall mit einem Mal zur Überforderung der Hamburger Kliniken nördlich und südlich der Elbe - es handelt sich also hier um ein Problem, welches die gesamte Hansestadt angeht. Die Bewohner Harburgs werden dies genauso zu spüren bekommen wie die Bewohner Eppendorfs.
Der Ball liegt nun bei der Stadt Hamburg.
Wird sie hier nicht aktiv, wird das zu einer deutlichen Zunahme der Frustration in der Wilhelmsburger Bevölkerung führen. Hier verspielen die regierenden Parteien gerade ihr politisches Kapital!
Man will sich für Olympia bewerben aber ein Krankenhaus aus Kostengründen abschaffen.
Gerade aktuell: die Stadt will ein Stadion für 60.000 Menschen im Volkspark bauen um die "Stars anzulocken". Man sollte sich besser schleunigst um das Krankenhaus kümmern.
Die Lösung:
Der vollständige Erhalt des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß Sand mit allen Abteilungen unter städtischer Trägerschaft MUSS gewährleistet sein.
Die Notfallversorgung auf der Insel muss gewährleistet bleiben.
Es wurden gerade seitens der neuen Bundesregierung hunderte Milliarden Euro freigemacht für Investitionen in die bestehende Infraktruktur - nutzen wir diese!
Denn: Krankenhaus IST Infrastruktur.
Jede Investition in Infrastruktur zahlt sich für das Wohlergehen eines Stadtteiles und seiner Bürger aus.
Jeder Kahlschlag führt zur Verarmung einer Region.
Reagiert der Senat hier nicht, schießt er sich ein gewaltiges Eigentor.
Es gibt darüberhinaus Lösungen, auch "defizitäre" Krankenhäuser deutlich effizienter zu machen. Man muss nur auf die Menschen hören die dort arbeiten.
Bitte teilt den Link per What's App mit möglichst vielen Freunden damit wir ein sehr deutliches Zeichen setzen können!
Danke an alle die mitmachen!
Aus ganz aktuellem und traurigem Anlass: es hat im Marienkrankenhaus gebrannt, es gibt Todesopfer und Verletzte zu beklagen. Patienten wurde auf umliegende Krankenhäuser verteilt.
Wie gut dass es noch Kapazität gibt in Hamburg. Die Stadt tut allerdings gerade ihr Möglichstes dies zu ändern.
12.918
Das Problem
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Liebe Hamburgerinnen und Hamburger!
Zum 15.7. werden die Notaufnahme und die Chirurgische Abteilung des Krankenhauses geschlossen werden.
Damit werden zwei wichtige Kernkompetenzen des Krankenhauses wegfallen.
Die Stadt kündigt ihrerseits an, das Krankenhaus als "Stadtteilklinik" mit besonderem Konzept der kurzstationären Behandlung fortzuführen.
"Damit bleibt die Gesundheits-versorgung für die Menschen in Wilhelmsburg langfristig erhalten",
sagt Linus Görg, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion.
DAS ist eine glatte und unverschämte Blendung der Stadt gegenüber der Bevölkerung.
Ein Krankenhaus ohne Notaufnahme und ohne Chirurgische Abteilung ist KEIN Krankenhaus mehr und somit besteht auch keine umfassende Gesundheitsversorgung im Stadtteil.
Es gibt auf dem gesamten Gebiet der Elbinsel schon jetzt keine chirurgische Praxis und keinen D-Arzt mehr, ab dem 15.7. also dann KEIN Notfallröntgen und KEINE Anlaufstelle für irgendwelche Notfälle auf der gesamten Elbinsel mehr!
Wie kann man da allen Ernstes von "erhaltener Gesundheitsversorgung" sprechen?!
Richtigerweise hätte Herr Görg anmerken müssen: "Hier bleibt ein wenig Gesundheitsversorgung für die Menschen in Wilhelmsburg erhalten".
Es ist eine bodenlose Frechheit.
Zu Spitzenzeiten fahren mehrere Rettungswagen die Klinik gleichzeitig an, verletzte Personen aus den umliegenden Pflegeheimen oder Arbeitsunfälle aus den zu Wilhelmsburg gehörenden Industriegebieten und dem Hafengebiet werden zügig notfallmäßig aufgenommen und kompetent versorgt.
Fällt das Wilhelmsburger Krankenhaus, muss das Rettungswesen in Zukunft permanent Kranke und Verletzte von der Elbinsel in die nächstgelegenen Krankenhäuser der Stadt "exportieren".
Jeder der die Verkehrssituation auf den Elbbrücken in Richtung Stadt und in Richtung Harburg kennt erkennt den Wahnsinn, dass bei vielen zusätzlichen RTWs täglich auf den Brücken der absolute Verkehrskollaps droht.
Es werden in Zukunft mit Sicherheit Menschen aufgrund deutlich verlängerter Transportzeiten versterben, die hätten gerettet werden können. Die Kollegen vom Rettungsdienst sehen es genauso!
Die umliegenden Krankenhäuser operieren häufig an der Belastungsgrenze. Jeder kennt das Problem, wenn er schonmal in einer der überfüllten Notaufnahmen der Stadt 6 oder 8 Stunden auf Hilfe gewartet hat!
Man kann den anderen Kliniken bei allem gesunden Menschenverstand nicht noch zusätzlich die Versorgung von ca. 60.000 Einwohnern, mehreren Pflegeheimen und vielen Tausend Arbeitnehmern (Tendenz: alles STEIGEND!) aufbürden.
Es gibt täglich Schulunfälle und Kindergartenunfälle auf der Elbinsel - sollen die Kinder mit Ihren Erziehern ernsthaft zur Unfallaufnahme und Behandlung in die Stadt fahren um dann dort stundenlang zu warten? Das wäre für die Kinder traumatisch und für die Stadt ein Armutszeugnis.
Fällt die Notfallversorgung Groß Sand weg, liegt nicht nur ein riesiger weißer Fleck der Unterversorgung mitten im Bezirk Mitte vor, es kommt in diesem Fall mit einem Mal zur Überforderung der Hamburger Kliniken nördlich und südlich der Elbe - es handelt sich also hier um ein Problem, welches die gesamte Hansestadt angeht. Die Bewohner Harburgs werden dies genauso zu spüren bekommen wie die Bewohner Eppendorfs.
Der Ball liegt nun bei der Stadt Hamburg.
Wird sie hier nicht aktiv, wird das zu einer deutlichen Zunahme der Frustration in der Wilhelmsburger Bevölkerung führen. Hier verspielen die regierenden Parteien gerade ihr politisches Kapital!
Man will sich für Olympia bewerben aber ein Krankenhaus aus Kostengründen abschaffen.
Gerade aktuell: die Stadt will ein Stadion für 60.000 Menschen im Volkspark bauen um die "Stars anzulocken". Man sollte sich besser schleunigst um das Krankenhaus kümmern.
Die Lösung:
Der vollständige Erhalt des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß Sand mit allen Abteilungen unter städtischer Trägerschaft MUSS gewährleistet sein.
Die Notfallversorgung auf der Insel muss gewährleistet bleiben.
Es wurden gerade seitens der neuen Bundesregierung hunderte Milliarden Euro freigemacht für Investitionen in die bestehende Infraktruktur - nutzen wir diese!
Denn: Krankenhaus IST Infrastruktur.
Jede Investition in Infrastruktur zahlt sich für das Wohlergehen eines Stadtteiles und seiner Bürger aus.
Jeder Kahlschlag führt zur Verarmung einer Region.
Reagiert der Senat hier nicht, schießt er sich ein gewaltiges Eigentor.
Es gibt darüberhinaus Lösungen, auch "defizitäre" Krankenhäuser deutlich effizienter zu machen. Man muss nur auf die Menschen hören die dort arbeiten.
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Danke an alle die mitmachen!
Aus ganz aktuellem und traurigem Anlass: es hat im Marienkrankenhaus gebrannt, es gibt Todesopfer und Verletzte zu beklagen. Patienten wurde auf umliegende Krankenhäuser verteilt.
Wie gut dass es noch Kapazität gibt in Hamburg. Die Stadt tut allerdings gerade ihr Möglichstes dies zu ändern.
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Petition am 30. Mai 2025 erstellt