Gegen die Kürzung der Aufstiegsfortbildungsprämie für Bremer Fachkräfte


Gegen die Kürzung der Aufstiegsfortbildungsprämie für Bremer Fachkräfte
Das Problem
Als wären die Schlagzeilen über die erheblichen Notstände in der Kindertagesbetreuung (Kita) noch nicht genug, entscheidet sich der Bremer Senat für weitere Faktoren, um die Fachkräftevermeidung voranzutreiben.
Anstatt die seit 2019 etablierte Aufstiegsfortbildungsprämie von 4000€ für alle Nachwuchskräfte, die sich erfolgreich zum Meister*in, Erzieher*in, Fachwirt*in, Fachkaufmann oder -frau oder Techniker*in weiterqualifizieren, weiterhin auszuschütten, beschließt der Senat kurzerhand vor Ausbildungsende der Jahrgänge 2025, diese Prämie rigoros zu reduzieren.
Wurde im Jahr 2019 noch lobpreisend für die Auszahlung der Aufstiegsfortbildungsprämie geworben, um Anreize für weitere Qualifizierungen von zukünftigen Fachkräften zu schaffen, um dem Fachkräftemangel allgemein Herr zu werden und Einrichtungen sowie Unternehmen bei der Nachwuchsgewinnung zu unterstützen und die Gleichwertigkeit von handwerklicher und akademischer Bildung in den Fokus zu rücken. Sowie im Jahr 2023 beschlossen, das erfolgreiche Modell sogar bis 2027 weiterzuführen.
Fragen wir uns, die Schüler und Schülerinnen, die sich derzeit noch in der Ausbildung zum Erzieher und zur Erzieherin befinden und im August 2025 staatlich anerkannte Erzieher*innen sein werden, ob sich die Situation in den vorher genannten Berufszweigen relevant verbessert hat, was diese Entscheidung rechtfertigen könnte?
Ist es nicht eher so, dass sich die Belastungen verstärkt haben?
Laut buten und binnen sind: „1300 Kinder in Bremen ab August voraussichtlich ohne Kitaplatz" (Fachkräftemangel), veröffentlicht am 24. Juli 2024. Weitere beispielhafte Schlagzeilen, wie: Kita-Personal oft krank: „Pädagogische Arbeit bleibt auf der Strecke" (Überlastung der vorhandenen Fachkräfte), veröffentlicht am 20. August 2024 Und die verzweifelten Schilderungen von Eltern im Arbeitsalltag, die nicht wissen, wo sie ihre Kinder bei einer unabdingbaren Notbetreuung unterbringen können, um selbst zur Arbeit zu gehen und somit der bremischen Wirtschaft zur Verfügung zu stehen, weisen darauf hin, dass sich die Situation nicht verbessert hat, sondern die Belastungen weiter zugenommen haben.
Es scheint eher so, als würden die Problematiken, über die täglich in den Medien berichtet wird, auf politischer Ebene nicht existieren.
Bei dieser Petition handelt es sich nicht allein um die Ausschüttung der Prämie von 4.000 €, es handelt sich vermehrt um die allgemeine Wertschätzung gegenüber Personen, die sich trotz der extrem belastenden Faktoren in der Kinderbetreuung sowie in anderen Bereichen, in denen ein sogenannter Fachkräftemangel existiert, dennoch für den Beruf des Erziehers und obendrein für andere Berufszweige entscheiden und den aufwendigen Weg, wie zum Beispiel der Anerkennung zum staatlichen Erzieher, wählen.
Des Weiteren sind von der Reduktion der Prämie nicht nur zukünftige Erzieher betroffen, sondern auch die Auszubildenden der anderen genannten Berufszweige, in denen ein Fachkräftemangel herrscht.
Was möchte der Bremer Senat mit dieser Entscheidung erreichen?
Die Entscheidung wurde im Übrigen kurz vor den neuen Wahlen zum 23.2.25 getroffen. Die Haushaltssperre gilt bisher nur für das Kinder- und Bildungsressort sowie das Ressort für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration. Mit dieser Petition möchten wir, dass die Entscheidungsträger zeigen, dass sie die Problematiken vieler Berufsgruppen ernst nehmen und die Situation nicht weiter verschärfen. Um Fachkräfte zu gewinnen, ist es kontraproduktiv, alle Anreize, die zu den weiteren Qualifizierungen bewegen könnten, den zukünftigen Fachkräften zu entziehen.
Wir freuen uns über zahlreiche Unterschriften.
2.654
Das Problem
Als wären die Schlagzeilen über die erheblichen Notstände in der Kindertagesbetreuung (Kita) noch nicht genug, entscheidet sich der Bremer Senat für weitere Faktoren, um die Fachkräftevermeidung voranzutreiben.
Anstatt die seit 2019 etablierte Aufstiegsfortbildungsprämie von 4000€ für alle Nachwuchskräfte, die sich erfolgreich zum Meister*in, Erzieher*in, Fachwirt*in, Fachkaufmann oder -frau oder Techniker*in weiterqualifizieren, weiterhin auszuschütten, beschließt der Senat kurzerhand vor Ausbildungsende der Jahrgänge 2025, diese Prämie rigoros zu reduzieren.
Wurde im Jahr 2019 noch lobpreisend für die Auszahlung der Aufstiegsfortbildungsprämie geworben, um Anreize für weitere Qualifizierungen von zukünftigen Fachkräften zu schaffen, um dem Fachkräftemangel allgemein Herr zu werden und Einrichtungen sowie Unternehmen bei der Nachwuchsgewinnung zu unterstützen und die Gleichwertigkeit von handwerklicher und akademischer Bildung in den Fokus zu rücken. Sowie im Jahr 2023 beschlossen, das erfolgreiche Modell sogar bis 2027 weiterzuführen.
Fragen wir uns, die Schüler und Schülerinnen, die sich derzeit noch in der Ausbildung zum Erzieher und zur Erzieherin befinden und im August 2025 staatlich anerkannte Erzieher*innen sein werden, ob sich die Situation in den vorher genannten Berufszweigen relevant verbessert hat, was diese Entscheidung rechtfertigen könnte?
Ist es nicht eher so, dass sich die Belastungen verstärkt haben?
Laut buten und binnen sind: „1300 Kinder in Bremen ab August voraussichtlich ohne Kitaplatz" (Fachkräftemangel), veröffentlicht am 24. Juli 2024. Weitere beispielhafte Schlagzeilen, wie: Kita-Personal oft krank: „Pädagogische Arbeit bleibt auf der Strecke" (Überlastung der vorhandenen Fachkräfte), veröffentlicht am 20. August 2024 Und die verzweifelten Schilderungen von Eltern im Arbeitsalltag, die nicht wissen, wo sie ihre Kinder bei einer unabdingbaren Notbetreuung unterbringen können, um selbst zur Arbeit zu gehen und somit der bremischen Wirtschaft zur Verfügung zu stehen, weisen darauf hin, dass sich die Situation nicht verbessert hat, sondern die Belastungen weiter zugenommen haben.
Es scheint eher so, als würden die Problematiken, über die täglich in den Medien berichtet wird, auf politischer Ebene nicht existieren.
Bei dieser Petition handelt es sich nicht allein um die Ausschüttung der Prämie von 4.000 €, es handelt sich vermehrt um die allgemeine Wertschätzung gegenüber Personen, die sich trotz der extrem belastenden Faktoren in der Kinderbetreuung sowie in anderen Bereichen, in denen ein sogenannter Fachkräftemangel existiert, dennoch für den Beruf des Erziehers und obendrein für andere Berufszweige entscheiden und den aufwendigen Weg, wie zum Beispiel der Anerkennung zum staatlichen Erzieher, wählen.
Des Weiteren sind von der Reduktion der Prämie nicht nur zukünftige Erzieher betroffen, sondern auch die Auszubildenden der anderen genannten Berufszweige, in denen ein Fachkräftemangel herrscht.
Was möchte der Bremer Senat mit dieser Entscheidung erreichen?
Die Entscheidung wurde im Übrigen kurz vor den neuen Wahlen zum 23.2.25 getroffen. Die Haushaltssperre gilt bisher nur für das Kinder- und Bildungsressort sowie das Ressort für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration. Mit dieser Petition möchten wir, dass die Entscheidungsträger zeigen, dass sie die Problematiken vieler Berufsgruppen ernst nehmen und die Situation nicht weiter verschärfen. Um Fachkräfte zu gewinnen, ist es kontraproduktiv, alle Anreize, die zu den weiteren Qualifizierungen bewegen könnten, den zukünftigen Fachkräften zu entziehen.
Wir freuen uns über zahlreiche Unterschriften.
2.654
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 19. Februar 2025 erstellt