

Hier dokumentieren wir eingangs eine präsidiale Positionierung in friedenspolitischer Vernunft - hier ist die Rede von Ex-Bundespräsident Gustav Heinemann gemeint:
" ... Ich sehe als Erstes die Verpflichtung, dem Frieden zu dienen. Nicht der Krieg ist der Ernstfall, in dem der Mann* sich zu bewähren habe, wie meine Generation in der kaiserlichen Zeit auf den Schulbänken lernte, sondern der Frieden ist der Ernstfall, in dem wir alle uns zu bewähren haben. Hinter dem Frieden gibt es keine Existenz mehr. " [*1969 war die Bundeswehr rein männlich besetzt.] (http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Deutschland1/heinemann.html
Klaus Moegling, Mitautor unserer Petition und Rolf Bader von den 'Internationalen Ärzten zur Verhütung des Atomkriegs' (IPPNW) veröffentlichten soeben eine Kritik an der Militärpolitik der Bundesregierung mit der Forderung nach einer 'Rückkehr zu friedenspolitischer Vernunft' im Titel. Sie gehen im Text v.a. auf die Raketen ein, gegen die wir unsere Petition einbringen sowie im Zusammenhang mit der Multi-Domain-Strategie auf KI, nukleare Arsenale ... Sie fordern die Rückkehr zu den internationalen Verträgen über Abrüstung und Rüstungskontrolle, die in den letzten Jahren einer nach dem anderen durch Aufkündigung oder einfach durch ihre Verletzung außer Kraft gesetzt wurden.
Ihr Text beginnt so: "Wer vor einem Krieg abschrecken will, muss ihn kämpfen können, lautet die gültige Maxime der militärischen Sicherheitspolitik."
Diese Strategie kommt im Atomzeitalter einem Himmelfahrtskommando nahe, dem Risiko eines Infernos gleich, das die Auslöschung der Menschheit einläuten kann.
https://www.friedenskooperative.de/friedensforum/artikel/auch-ein-verteidigungskrieg-ist-ein-krieg