Petition updateGegen die atomare BedrohungPresse-Erklärung anlässlich 12 000 Unterschriften für die Petition gegen die atomare Gefahr
Bernhard TrautvetterEssen, Germany
26 Aug 2024

Über 12 000 Unterstützer/innen für die Petition gegen die atomare Bedrohung

Die change.org-Petition ›Gegen die atomare Bedrohung‹ hat inzwischen mehr als 12 000 Unterstützer im Internet. Die Initiatoren Bernhard Trautvetter vom Essener Friedensforum, der zugleich auch im Bundesausschuss Friedensratschlag ist, der Politologe Prof. Klaus Moegling, Karl Wilhelm Koch von der  Grüne Alternative e.V. und dem KI-Forscher Prof. Karl Hans Bläsius wenden sich mit ihren Unterstützern an die Bundesregierung mit der Forderung, die Stationierung von weitreichenden, Radar täuschenden und hochpräzisen US-Mittelstreckenraketen und Marschflugkörpern abzulehnen, da sie durch eine extrem verkürzte Vorwarnzeit die Gefahr von Fehlentscheidungen auf Seiten der Militärs im Spannungsfall unverantwortlich steigern. Sie fordern weiterhin, dass die Bundesregierung umgehend eine Verhandlungsinitiative zwischen den Nato-Staaten und Russland initiiert, um die bereits aufgekündigten Abrüstungs- und Beschränkungsverträge für atomare und konventionelle Waffen- und Trägersysteme unverzüglich zu reaktivieren. Es geht ihnen darum, einen Atomkrieg aus Versehen bzw. aufgrund technischer Fehler, aber auch bei weiterer Eskalation des Kriegsverlaufs auszuschließen. 

Mittelfristig erwarten sie von der Bundesregierung eine Initiative zu einer weitgehenden Abrüstungsoffensive gemäß der unterzeichneten Verträge wie dem UNO-Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NVV). Ein erster Schritt dafür ist Deutschlands Unterschrift unter den bereits völkerrechtlich gültigen Atomwaffenverbotsvertrag (AVV).

Die Verfasser wenden sich dagegen, dass Hoch- und Atomrüstung in einer immer bedrohlicheren Lage als Sicherheitspolitik dargestellt wird, während die Klimakrise kleingeredet wird und ihr die Finanzmittel entzogen werden. Eine möglichst weltumspannende Ökologiepolitik aller Staaten erfordert zwingend , um in dem immer schneller klein werdenden Zeitfenster, das der Menschheit vielleicht nur noch gegeben ist, die Probleme zu bewältigen. Andernfalls drohen Kipp-Punkte und Eskalationsstufen, die das Schicksal der globalen Zivilisation besiegeln können.

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