

Die Einführung von Hyperschallraketen markiert nicht die einzige Revolution im Kriegswesen. Parallel dazu kommt es zu weiteren bedeutenden Fortschritten in Bereichen wie künstlicher Intelligenz.
Sowohl einzeln betrachtet als auch in Kombination verdeutlichen sie die dringende Notwendigkeit des Engagements für den Frieden in unserer Zeit.
Ein aktuelles Beispiel für rasante Innovationen in der Waffenproduktion ist die russische Drohnen-Jet namens Ochotnik, zu Deutsch "Jäger". Diese Entwicklung unterstreicht die Tatsache, dass Kriege oft als Treiber für technologische Fortschritte wirken.
Was für die Rüstungsindustrie zunächst profitabel erscheinen mag, senkt die Schwelle zu Gewalt und Krieg und gefährdet so das Leben in den Konfliktgebieten und durch die nuklearen Risiken weit über die einzelnen Kampfgebiete hinaus.
Wie zuvor andere hat der Ukraine-Krieg beispielsweise zu einer beschleunigten technologischen Entwicklung in vielen Bereichen der Kriegsführung geführt, insbesondere in der Luftwaffe und nicht nur bei Hyperschallraketen. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung unbemannter Kampfjets in verschiedenen Größen, Einsatzgebieten und Formen, die ein möglichst kleines und schwaches Radarecho zurückwerfen. Dadurch sind diese Jets schwerer zu erfassen. Wenn sie unbemannt sind, sind sie für Militärs umso gebrauchsfreudiger. All das kann zu Fehlentscheidungen auf Seiten der gegnerischen Radaraufklärung führen und es löst allzu leicht die nächste Stufe der Eskalationsspirale aus. Der Abgrund rückt näher.